Samstag, 26. September 2026

Landesfilmfestival am 14. November 2026 im Kino Toni


Wir bespielen am 14. November wieder das Kino Toni in Weißensee. 
 

Markiert diesen Höhepunkt im Filmfestkalender dick rot! EINTRITT FREI!
 
 
Das Festival richtet sich an Mitglieder des BDFA - Bundesverband Deutscher Film-Autoren e. V. und deren Freunde, Teams, Familien, Bekannte, sowie Berliner und Brandenburger mit Neugier auf unsere Produktionen. Filmjournalisten mögen berichten. 
 
Dank an Dietmar Schürtz, Filmclub Reinickendorf FCR, Verein der Freunde des Kino Toni, Iris Praefke, Dennis Buchner, Berliner Sparkasse, Dave Lojek, alle Regisseure und Funktionäre
 
Die Datenbank zur Filmanmeldung ist ab dem 13. Okt. 2026 bis zum 24. Okt. 2026 diesmal für unser Festival freigeschaltet.
 
Es gibt viele Trophäen und Urkunden (erste bis dritte Preise) zu gewinnen, u.a. für Beste Regie, Cinematographie, Montage, Dokumentation, Spielfilm, Experiment, Drehbuch, Bester Film (Gesamtpunktwertung) und den begehrten Publikumspreis.
 
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Wohnort der Regie soll Berlin oder Brandenburg sein (der Landesverband dieser Region). 

Die Lauflänge darf i.d.R. 20 Minuten nicht überschreiten. Entstehungsjahr und Geheimhaltung sind egal. 

Format ist mp4 in FullHD. 

Der Film soll selbstgemacht sein (Kategorie A wie Autorenfilm) oder ein Studentenfilm (Kategorie S), eher nicht kommerziell produziert. 
 
Bei der Einreichung muß die Mitgliedsnummer angegeben werden in dem für Mitglieder zugänglichen Online-Formular, dass die Datenbank befüllt. 
 
Ab 2024 ist vor der Einreichung zu unsrem Landesfilmfestival für Nicht-Mitglieder eine obligatorische Gebühr von 60 € fällig, da die externen Filme oft gut sind und "weitergemeldet" werden in die mehrstufige Festivalhierarchie des Verbandes, was erheblichen Aufwand macht und Kosten verursacht. 
 
Für Mitglieder ist das alles gratis. 
 
Ganz wichtig! DIE ANWESENHEIT DER REGIE UND MÖGLICHST DER TEAMS AM GESAMTEN FESTIVALTAG IN ALLEN PROGRAMMBLÖCKEN UND DER  PREISVERLEIHUNG IST OBLIGATORISCH! 
 
Die Filmreihenfolge wird geheimgehalten und erst im Programmheft veröffentlicht, damit die Filmemacher wirklich alle Programme ansehen und die Kollegen wertschätzen. Nur so ist es fair und respektvoll, wenn für den Publikumspreis abgestimmt wird.
 
Im Programm: 
 

 

Samstag, 5. September 2026

WÖFF und Rainer Hässelbarth Retrospektive 16. September 18 Uhr im Kino Toni

Nach dem großen Erfolg unseres ersten Gedenkprogramms für Rainer Hässelbarth am 1. September stellte Diddi auch für den 16. September ein wunderbares Kinoprogramm zusammen.

Karten für Mi. 16. September um 18 Uhr im Kino Toni sollten man sich rechtzeitig reservieren! 

Hier die Titel und Standbilder:

Dank an das Kino Toni und den Freundesverein, ars cinema, mittenmang, Dave Lojek, Dietmar Schürtz und alle Regisseure.

Mittwoch, 19. August 2026

Kurzfilmprogramm im Kino Toni am 1. September um 18 Uhr

In Gedenken an die von Rainer Hässelbarth und seinen Filmclubs über Jahrzehnte ausgerichteten Festivals, zeigen wir am 1. September eine Auswahl von bemerkenswerten Kurzfilmen im Kino Toni am Antonplatz um 18 Uhr. Sie hätten Rainer sicher gefallen. 

Freikarten bitte HIER vorbestellen! 

Einige Regisseure und Filmteams besuchen uns in Weißensee zu dieser besonderen Vorführung. Alle Mitglieder, Wegbegleiter und Filmfreunde sind herzlich eingeladen, über diese Filme und Rainers Lebenswerk zu sinnieren und seine Traditionen der künstlerischen Völkerfreundschaft fortzuführen.

Der Eintritt ist frei. Wir danken dem Verein der Freunde des Kino Toni, den Technikern und dem Personal vor Ort, diese Filmschau so kurzfristig zu ermöglichen. 

Rainer verstarb im Juli, bevor er selbst eine Programm zur Retrospektive des West-Östlichen Filmfestivals kuratieren konnte (siehe Nachruf). Also sprang unser Landesverbandspräsident Dave Lojek spontan ein, der die Vorführung moderieren wird. Er mischte die Themen und Stile der internationalen Beiträge aus Fiktion, Experimenten und Animation.

Am 15. oder 16. September präsentieren wir ein weiteres Programm, das Dietmar Schürtz kuratiert. Die Vorführungen stehen auch im Programmheft des Weißenseer Kultursommers. 

 
 

In memory of the festivals organized over decades by Rainer Hässelbarth and his film clubs, we are screening a selection of remarkable short films at the Kino Toni at Antonplatz on September 1st at 6:00 PM. Rainer would certainly have enjoyed them.

Kindly book your free ticket HERE!


Several directors and film crews will be joining us in Weißensee for this special screening. All members, long-time associates, and film enthusiasts are cordially invited to reflect on these films and Rainer’s life’s work, and to carry on his tradition of fostering international friendship through art.

Admission is free. We thank the Association of Friends of Kino Toni, as well as the technicians and on-site staff, for making this showcase possible on such short notice.

Rainer passed away in July before he could curate a retrospective program for the West-East Film Festival himself (see obituary). Consequently, our state association president, Dave Lojek, stepped in spontaneously and will moderate the screening. He has curated a mix of themes and styles featuring international entries spanning fiction, experimental film, and animation.

On September 15th or 16th, we will present another program curated by Dietmar Schürtz. These screenings are also listed in the Weißensee Summer of Culture program booklet.

Donnerstag, 16. Juli 2026

Rainer Hässelbarth


Einer von uns

                


Mit Rainer Hässelbarth ist nach langer Krankheit ein guter Freund und unermüdlicher Macher unseres BDFA am 6. Juli 2026, kurz nach seinem 84. Geburtstag, von uns gegangen. Dieser Verlust schmerzt uns sehr.

Rainers aktive Rolle in der Filmergemeinschaft begann mit der Gründung des Amateurfilmclubs AFC Bewag 1972 in Berlin, der sich 1978 zum AFC Energie umbenannte. Der erste Film „Was wäre, wenn…“, gedreht auf Super 8, zeigte die Vision eines stromlosen Berlins. Ab 1976, der Betrieb hatte die 16-mm-Technik spendiert, entstanden 59 Dokumentar- und satirische Kurzfilme bis zum Ende der DDR.

Einer der erfolgreichsten Filme und typisch für das Wirken des Clubs war: „Ist der Ofen aus?“, der in besonderer Weise die menschliche Seite der Stilllegung der letzten Gaskokerei erfasste. Der 1982 entstandene Film lief auf der UNICA 1989 in Baden-Baden und beim Südwestdeutschen Rundfunk.

Rainer hat mit mir 1988 die Amateurfilmwende in der DDR angeschoben. Wir wollten mit anderen Clubleitern die festgefahrenen Strukturen aufbrechen, was dann am 31.  März 1990 mit dem selbstbestimmten Verband „Bund der Film- und Videoamateure der DDR“ gelang. Ein Jahr später erfolgte der Zusammenschluss mit dem BDFA. 

Bei der Neuwahl des BDFA-Vorstandes 1991 in Bad Hersfeld wurde Rainer Hässelbarth als 2. Vorsitzender des Bundesverbandes gewählt und konnte in den ersten gemeinsamen Jahren seine „Ost-Erfahrungen“ einbringen.

In Erinnerung wird Rainers Wirken mit tschechischen Filmfreunden bleiben, die über viele Jahre gemeinsam Filme schufen und eng verbunden waren. Seine seit 1974 bestehenden Beziehungen zum Filmstudio Usti nad Labem (Aussig) zeitigten ein beachtliches Filmergebnis: „Wir müssen laut schreien“, war eine sensible Dokumentation über ein Massaker an Deutschen während ihrer Vertreibung nach dem 2. Weltkrieg.

Maßgeblich inspiriert und organisiert durch Rainer Hässelbarth startete der Club als „ars cinema berlin e.V.“ 1995 ein Kurzfilmfestival unter dem Motto „Ein Fenster zum Osten – Nachbarn bei Freunden“, ab 2005 mit UNICA-Flair als internationales „Berliner Film Fenster – Grenzenlos“. In 23 Jahren gelang es ihm, Kontakte zwischen Ost und West in Europa zu knüpfen und zu festigen.

Nicht zu vergessen ist Rainers Unterstützung zur Rettung des über 100jährigen Kinos „Toni“ in Berlin, dem Veranstaltungsort unserer Filmfestivals. 2006 gründete er den „Verein der Freunde des Kinos Toni e.V.“, dessen Vorsitzender er 15 Jahre lang war.

Rainer war ein unermüdlicher Gestalter und Organisator unseres Verbandes, Kumpel und immer für uns da. Wir werden ihn sehr vermissen.

Dr. Frank Dietrich

 

 

Erinnerungen an das "West-Östliche Filmfestival 2016", festgehalten von der Redaktion "mittenmang"