Sonntag, 25. November 2012

Eule auf Festivalfocus

Hier ist der Link zur englischen Beschreibung der Eulenspiegeleien für unsere internationalen Filmfreunde!

http://www.festivalfocus.org/festival_view.php?uid=2548

Leitet ihn gerne weiter an die Regisseure euer Wahl im Ausland! So bekommen wir bestimmt ein bunteres Programm im Januar!

Einen erleuchteten Advent wünscht Dave!

Freitag, 16. November 2012

ALEX sucht Filme


Anfang November hat der Offene Kanal Berlin mit dem neuen Namen ALEX eine Anfrage gestellt, ob unsere beiden Landesfilmfestivals und auch ausgewählte Filmprogramme im Sender gezeigt werden können.
Hier der Brief:
wir sprechen Sie an, da Sie in unseren Augen als lokales Filmfestival besonders relevant für die Stadt Berlin sind und als Schnittstelle für hier verortete Künstlerinnen und Künstler bzw. für jene mit Berlinbezug fungieren. Genauso wie Sie möchten wir diese Künstlerinnen und Künstler unterstützen und Ihre Arbeit einem größeren Publikum zugänglich machen. Neben unserem Livestream, der weltweit empfangbar ist, und über unsere Mediathek erreichen wir momentan in Berlin 1,6 Mio. Haushalte per TV.

Wir bieten an, Filme aus Ihrem Programm im Rahmen von ALEX TV auszustrahlen sowie über unseren Livestream und unsere Mediathek zu verbreiten. Zur Ausstrahlung gebracht werden können alle Formen von Kurz- oder Langfilmen, auch ältere Filme. Voraussetzung ist, dass diese deutschsprachig oder mit deutschen Untertiteln versehen sind. Es würde ausreichen, wenn Sie als Festivalleitung die Ausstrahlungsrechte klären, sich bei uns als ALEX Produzent_in eintragen lassen und uns gesammelt Filme zur Ausstrahlung geben. Natürlich können die Rechteinhaber_innen genauso auch mich einzeln (zu einem späteren Zeitpunkt) ansprechen, um die Ausstrahlung zu klären, wenn das gewünscht ist. Neben der Ausstrahlung Ihrer Festivalfilme können wir uns nach Absprache auch eine Kooperation vorstellen, in dessen Rahmen eine Berichterstattung durch ALEX. Das Ereignisfernsehen möglich wäre. Das hängt jedoch von mehreren Faktoren ab, bei Interesse können wir die Modalitäten gerne besprechen.
Leiten Sie diese Mail gerne an Interessierte weiter.
Viele Grüße

Sandra Flachmann
ALEX wäre ein weiterer Baustein, um aus unserem Schneckenhaus herauszukommen und in der Öffentlichkeit bekannter zu werden. Die Mediathek beim ALEX ist nicht zu unterschätzen.
Wenn der LVBB auch ein solches Programm zusammenstellen will, muss jeder einzelne Filmemacher schriftlich einwilligen, dass wir als Produzent seines Filmes fungieren und uns dafür die Senderechte geben. Ergo: Ich suche Mitstreiter, welche ihre Filme zeigen wollen. Den Kontakt mit ALEX würde ich übernehmen. Und ganz wichtig: Rechte an der eventuell verwendeten Musik. Wir sollten nicht in die zurzeit laufende Abmahn-Falle geraten.
Bitte leitet den Inhalt dieses Blogs an die Mitglieder der im LV BB angeschlossenen Clubs weiter.



Rainer Hässelbarth
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
im Landesverband Berlin/Brandenburg des
Bundesverbandes Deutscher Film-Autoren (BDFA) e.V.

Freitag, 9. November 2012

Jurygesprächskreis des Video- und Filmverband Berlin/Brandenburg e. V.


Jurygesprächskreis des Video- und Filmverband Berlin/Brandenburg e. V.
Zum 4. Mal luden wir auch die Autoren und Juroren des letzten Wettbewerbs zeitnah nach dem Landeswettbewerb in die Clubräume der “filmgruppe 79” in Berlin-Neukölln zur Diskussion ein.

Damit soll die Möglichkeit gegeben werden, dass sich auch Autoren und Juroren austauschen können, und auch um gegenseitiges Verständnis zu erreichen.
So trafen sich 15 Filminteressierte zu dieser Gesprächsrunde. Es wurde jeder der 14 Filme des Landeswettbewerbs erörtert, hierbei es kam zu interessanten Diskussionen.
Von der Jury waren dieses Mal nur Hans Hickisch und der Juryleiter Günter Fischer anwesend. Von den Autoren war nur einer, nämlich Dave Lojek, der ja auch unser Landesvorsitzender ist, gekommen. Das ist bedauerlich, somit noch steigerungsfähig. Die Autoren, die ja manchmal, ob der ihrer Meinung nach ungerechten Beurteilung mit der Jury hadern, hatten so die Möglichkeit, offen mit der Jury und anderen, am Festival als Zuschauer teilgenommenen Filmfreunden, zu diskutieren, so wie es beim Wettbewerb selbst nicht möglich ist.
Nichtsdestotrotz war es ein anregender Abend mit vielen interessanten Wortbeiträgen der Teilnehmer.
Unser Juror Hans Hickisch ersetzte mit seinen temperamentvollen Ausführungen 3 Juroren.
Übrigens, der am weitesten angereiste Teilnehmer, war Manfred Hennig, von den Videofilmern Senftenberg, der den Weg von Bad Liebenwerda nach Berlin nicht gescheut hat.
Alle Teilnehmer äußerten sich positiv über die Veranstaltung, was uns bestärkt, sie in dieser Weise fortzuführen.
Günter Fischer,
Juryreferent des Video- und Filmverband Berlin/Brandenburg e.V.


Sonntag, 4. November 2012

LandesFilmFestival Herbst 2012

Im altehrwürdigen TONI in Berlin-Weißensee ging das LandesFilmFestival Herbst 2012 sprichwörtlich über die Bühne.

Im vermutlich ältesten Kino Berlins konnten die im BDFA zusammengeschlossenen Filmemacher ihre neuen Werke einem aufmerksamen Publikum qualitätsgerecht präsentieren. Und... es waren auch "fremde" Zuschauer anwesend. Nicht gerade viel, aber doch schon bemerkenswert. In der "Berliner Woche", Ausgabe Weißensee, war das Festival auch angekündigt worden. Es macht sich "bezahlt", wenn diese Veranstaltung regelmäßig an einem festen Ort stattfindet.

14 Filme wurde zum diesjährigen Festival eingereicht. Zugegeben, es waren schon mehr Filme in einem Herbstwettbewerb, was soll's. Alle Filme waren in ihrer Machart sehenswert. Wunderschöne Norwegen-Bilder ließen uns in die Welt der Fjorde reisen. Ein Mann mit einer Maske, einer lächelnden Maske, vermittelte uns, dass mit diesem Lächeln auch Probleme gelöst werden könnten. Ein Seifenkisten-Rennen erzählte uns die Hintergründe dieses Events. Auch ein Videoclip war vertreten. Taktgenau montiert mit diversen Verfremdungen. Drehorgelspieler zogen den Kurfürstendamm entlang; die Älteren werden sich an die Familiendynastie vom Berliner Orgelbauer Bacigalupo erinnern, der bis 1975(!) in der Schönhauser Allee seine kleinen Kunstwerke produzierte. 
Die Perpetuelle Indulgenz wurde uns erklärt, eine weltweit agierende Gemeinschaft von Menschen, die sich der AIDS-Prävention und dem Sammeln von Geldern für schwule, lesbische und transgeschlechtliche Projekte und Gruppen sowie für HIV- und AIDS-Projekte verschrieben hat. 
Zwei Skurrile begegneten sich nicht nur selbst sondern auch uns.
Die Geschichte von Łódź, der drittgrößten Stadt Polens und Hauptstadt der gleichnamigen Woiwodschaft wurde uns erklärt. 
Einer der schönsten Brunnen Berlins, der Märchenbrunnen in Friedrichshain, flimmerte in einem 3-Minüter von der Leinwand. Und noch einmal Berlin, einst und jetzt, war auch für manchen Ur-Berliner mit Neuigkeiten bespickt. 
Stolpersteine, diese kleinen quadratischen, in das Straßenpflaster eingelassenen Messingplatten, die an die Opfer des NS-Terrors erinnern sollen, deren Verlegung wurde gezeigt.
Ein Schiffsfriedhof folgte. Wie aus einem einst stolzen Schiff ein Haufen Schrott wird und wer daran verdient, wurde hautnah nicht nur gezeigt sondern ergänzend im Kommentar auch erzählt. 
Filmprofis über die Schulter zu schauen hat bestimmt einen ganz besonderen Reiz. Wir durften dabei sein! Und das alles ohne Film-Kommentar, höchst anschaulich gezeigt.
Last but not least: Zum Schluss kam "Input", ein Ein-Minuten-Film.

Die diesjährige Jury, in der Besetzung von Renate Epperlein, Gunther Scholz, Hans Hickisch, Andreas Lippitz und Rainer Hässelbarth, unter der Leitung vom Jurybeauftragten des LV BB, Günter Fischer, besprach, wie es das Reglement vorsieht, jeden Film. Meistens sehr einmütig, aber auch manchmal kontrovers. Da ich in der Jury mitarbeitete, will ich das auch nicht bewerten. Nur so viel: Alle Jurymitglieder haben sich ehrlichen Herzens bemüht, den Autoren gerecht zu werden. Ob das gelungen ist, diese Wertung überlassen wir den Anwesenden. 
Danke jedenfalls an unsere beiden Profis, Renate Epperlein und Gunther Scholz, welche sich für die doch anstrengende Arbeit bereit erklärt hatten. 

Die Platzierung:

„Zu Gast am Norangsfjord“, Peter und Karin Schmidt, 3. Preis
„Den Profis über die Schulter geschaut!“, Rosemarie Pehling, 3. Preis
„Input“, Dennis Gerecke, Felix Rauhut, 3. Preis, WM: BFF Spiel
„Coultergeist“, Jürgen Danßmann, 2. Preis, WM: BFF Clip
„Die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz“, Florian Jankowski, 2. Preis, WM: BFF Report
„TWO TOO ODD – ZWEI SKURRILE“, Dave Lojek, 2. Preis, WM: BFF Fantex
„Berlin einst und jetzt“, Manfred Kleiß,    2. Preis, WM: BFF Doku
„Reise ins gelobte Land“, Chris Bitchkowsky, 1. Preis, WM: BFF Lokal
„…abgewrackt!“, Dieter Paszella, 1. Preis und Bester Film, WM: BFF Doku
WM: Weitermeldung


Ein großes Dankeschön an die Filmfreundes des NVC für die gelungene Präsentation der Filme. Und ein genauso großes Dankeschön an den ausrichtenden FCR.
Bedanken möchte ich mich aber auch bei der Geschäftsführerin des Kinos, Frau Manuela Miethe und ihrem Team für das Catering mit selbstgemachten Bouletten, sehr schmackhaft, dem Brötchen- und Kuchenangebot. Und für das Kino sowieso!


alle Bilder: Günter Fischer



 











































































































RaHa