"Von Dingen, von Menschen und vom Weitergehen"
Ein Film von Andreas Wieland, BDFA-Mitglied im Landesverbaband Berlin/Brandenburg
Roter Teppich für echte Stars
Am 15.Oktober gab es ein Blitzlichtgewitter vor dem Kino „Toni“ in Berlin-Weißensee. Zur Premiere des Films betraten jedoch ganz „andere Stars“ den extra ausgerollten roten Teppich auf dem Antonplatz.
Andreas Wieland und der Stephanus-Hospizdienst hatten zur Erstaufführung des Films „Von Dingen, von Menschen und vom Weitergehen“ eingeladen, der zum 25.Jubiläum des Hospizdienstes entstand. Und der Kinosaal füllte sich mit Ehrenamtlichen, Hauptamtlichen und anderen Besuchern. Auch Mitarbeiter des Modeunternehmens „H&M“ aus dessen Store im Berliner Einkaufszentrum „Forum Köpenick“ saßen in den Reihen.
In Zusammenarbeit mit der Textilkette entstehen dort seit Herbst 2023 Schaufenster unter dem Motto „Trauern, Erinnern, Weitergehen“ in denen monatlich „Erinnerungsstücke“ in Szene gesetzt werden.
Erinnerungsstücke von Menschen, die von diesen Objekten erzählen…Nachdenkliches, Trauriges aber durchaus oft auch heitere Erinnerungen an geliebte Menschen, die leider nicht mehr da sind.
Das pinkfarbene Abendkleid der Mutter, der selbsthergestellte Topf des Vaters aus russischer Kriegsgefangenschaft…der Diaprojektor aus DDR Zeiten, die Trompete eines guten Freundes von Louis Armstrong, der Schlüsselanhänger des Opas oder auch die Apothekerwaage, die von besseren Zeiten und großen Umbrüchen erzählt. Im Film finden sich diese „Dinge“ und deren Leihgeber wieder.
Nach einer kurzen Einführung von Frank Wappler, einem Koordinator des Hospizdienstes und einer biografisch-schauspielerischen Einleitung von Andreas Wieland und der Schauspielerin Ruth Hornemann („Hinterm Horizont“) hob sich der rote Samtvorhang des Kinos…für ein großes Dankeschön an alle „Ehrenamtlichen, die täglich Weitergehen“
Zum Abschluss „glitzerte“ es dann noch einmal auf der Bühne des „Toni“…Marilyn Monroe (Ruth Hornemann) gab sich die Ehre mit „Diamonds are girls best friends“,einem Auszug aus ihrem Theaterprojekt „Just Marilyn“.
Der Abend endete im Foyer des Lichtspielhauses ausgelassen bei Rotwein, Sekt und guten Feedbacks. Kontakte wurden aufgefrischt und neu geknüpft.
Unterstützt wurde der Film vom Stadtmuseum „Alte Burg“ in Wittenberge, der Schauspielerin Teresa Weissbach (Erzgebirgskrimi) Kwaerbeet Werbung und den Cateringunternehmen „Nimm’s Mitchen“ und „Los Grandiosos“ und vielen anderen.
Musikalisch mit dabei war die Dresdner Band „108 Fahrenheit“ mit ihrem Titelstück „In jedem Himmel“.
Unser Ziel ist, die Lebensqualität sterbender Menschen zu verbessern und ihnen ein würdevolles, selbstbestimmtes Leben bis zuletzt zu ermöglichen.
Wir begleiten Menschen mit und ohne Behinderung, die lebensverkürzend erkrankt sind. Ebenso begleiten wir Menschen mit Demenz.
Unser Dienst widmet sich nicht nur älteren Menschen, sondern auch Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und deren Familien. Speziell für Familien ist der Stephanus -Kinderhospiz-Dienst da.
Andre Krell (Leitender Koordinator)
Foto: Stephanus-Stiftung
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