Falsch gedacht. Kurz vor 16:00 Uhr mussten die Mitarbeiter
des Theaters zusätzlich Tische und Stühle aufbauen, damit alle Besucher im Saal
einen Platz fanden. Es waren zu dem Event über 80 Besucher erschienen. Ein
gutes Ergebnis für eine Veranstaltung in Berlin, wo tausende Events am Tag stattfinden. Pünktlich
begann das Festival mit einem erotischen Trailer auf der Leinwand.
Das
Filmprogramm, moderiert von Angela Jehrige, eröffnete mit einer Retrospektive
der Siegerfilme des 8. Festivals. Nicht nur heiss waren die Tagestemperaturen, auch
die Filme trugen dazu bei. Kurzfilme aus Frankreich, Italien, Griechenland und
Deutschland flimmerten über die Leinwand. Ein bunter Mix von 21 Filmen mit
Erotik, Kunst und Satire hatten den Besuchern einen kurzweiligen und
unterhaltsamen Festivaltag geboten. Es wurde viel gelacht, gestaunt und
bewundert. In den Pausen wurde dann über den einen oder anderen Film gesprochen
und auch heiß diskutiert. Mancher Film war
wohl doch etwas zu hart für die Besucher der leichten gefühlvollen
Erotik. Erotik hat ein umfangreiches Spektrum.
Der Veranstalter und Kenner für freche und erotische Filme
Dietmar Schürtz war mit der Veranstaltung, dem Festival vollauf zufrieden. Ein
großer Dank geht damit auch an seine Mitstreiter von den Film- und Videoautoren
Berlin e.V.
Ein zum Teil schwieriger Erotikquiz umrahmte die
Veranstaltung und regte zum Mitmachen an. Schon allein die zu gewinnenden
Preise machten Lust auf´s Raten und Wissen.
In den Pausen, in denen eine gute gastronomische Versorgung
geboten wurde, hatten die Besucher Zeit um nochmals über die Filme zu sprechen.
Leider waren nur wenige Autoren der Filme anwesend. Schade.
Ein echter Hingucker war die Aktfotoschau im
Veranstaltungssaal. Gestaltet von Sörens Horn, Erel Ka und Dietmar Schürtz. Die
Besucher verweilten oft sehr lange und sahen sich die ausdrucksstarken Bilder
an. Mehr gibt es dann zur 2. Berliner Amateur Aktfotogafie am 11. u. 12.Nov.
2017 im Theater am Park zu sehen.
Preisverleihung für die besten Filme des Festivals: 1. Preis
„Les bienheureux“ von Charles Ritter aus Frankreich. 2. Preis „Fucking Day“ von
Maxime Billon aus Hamburg, 3. Preis „Hot“ von Werther Germondari u. Maria Laura
Spagnoli aus Italien, und ein zweiter 3. Preis „Placenta“ von Fabrizio Cavallaro aus Italien. Der Preis Beste
Dokumentation ging an „Remember Gay Love
Story von Ann Antidote aus Berlin.
Die Sachpreise wurden von dem Sponsor ORION- Versand 100 % Erotik und BERLINintim
bereitgestellt. Herzlichen Dank dafür. Danke auch der fachkundigen Jury für
ihtre nicht immer leichte Arbeit, die Filme zu bewerten.
Es war kein übliches-, sondern ein anderes Festival, eben
ein Frech- Frivoles- Filmfestival für
Kunst, Erotik und Satire.
Freuen wir uns
auf das 10. Frech-Frivole-Filmfestival 2019.
Dietamr "Diddi" Schürtz