Im Theater am Park in Berlin-Biesdorf fand nun zum 24. Mal dieser internationale Wettbewerb statt. Unterstützer war neben dem BDFA auch das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin, Fachbereich Kultur.
Mit einem gut gemachten Trailer http://www.fivia.de/Clip_Trailer.html wurde das Filmfestival gestartet. Der Festivaldirektor vom gastgebenden Filmclub, Dietmar „Diddi“ Schürtz, begrüßte mit launigen Worten die mehr als 100 Zuschauer. Bemerkenswert auch die Zahl der jungen Leute, die anwesend waren. Offensichtlich ist wohl gerade dieses Genre jugendgemäß, was sich auch dann bei den Filmen zeigte.36 Filme wurden für den Internationalen Musik-Videoclip-Wettbewerb eingesandt. Insgesamt wurden 27 Filme gezeigt, naturgemäß auch unterschiedlicher Auffassung über einen Musik-Video-Clip. Und diese unterschiedlichen Auffassungen gab es auch bei den Juroren.
Gewertet wurde nach dem bewährten Prinzip mit Kellen.
In der diesjährigen Jury waren:
- Christoph Byczkowski,
- Dennis Gerecke,
- Dorothea Breetz,
- Joachim Giera und
- Wolfram Heinz

Und auch bemerkenswert und nur zu begrüßen: Es gab keine Flut von
Medaillen. Seit Jahren gibt es beim Musik-Videoclip-Wettbewerb eine Gold-, zwei
Silber- und drei Bronzemedaillen.
Sieger wurde der Beitrag aus der Schweiz von Sarah Ley und Sarah Rama Zuber „Zum Mond schießen“, er erhielt damit die Goldmedaille.
Zweimal Silber ging je an „Kafičko – Ein kleiner Kaffee“ (schwierig zu übersetzen, eigentlich "Käffchen") von Pavlina
Taubingerová aus der Tschechischen Republik und „Stones & Waves – Steine und Wasser“ von der AG Video der Grundschule
Rieden. Der letztgenannte wurde beim Bundesfilmfestival FANTEX in Waiblingen bei
Stuttgart mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet.
Fehlen noch die Bronzemedaillien-Gewinner:
Bronzemedaillen - diesmal 4 wegen Punktgleichheit - erhielten „Mein Körper“ von Wolfgang Knopp (42 Punkte), "Tú No Quieres Eso" (42 Punkte) von David Julia und Amilcar Perez aus Montreal (Kanada)!!!, "Morgenrot" von Manfred Hausmann und "Verrückte Bilderwelten" (41 Punkte) von Manfred Kleiß aus Berlin.
Auf eine Beschreibung der Filme wird bewusst verzichtet, man muss diese einfach gesehen haben.
Den Publikumspreis erhielt: "Morgenrot".
Die weitere Platzierung kann auf der Internetseite der FiViA Berlin nachgelesen werden.
Was gab es noch? Eine kleine Kultureinlage wird beim Festival immer dargeboten: Diesmal eine junge Tänzerin mit einer Solo-Einlage, einfach Spitze.
Zum Schluss bleibt mir nur noch übrig den Machern zu danken - für ein wohl organisiertes Festival, bei dem alles stimmte: Die Ansage von unserem Engelchen Angela, die Projektion der Filme und auch die Versorgung der Besucher durch das Catering des TaP.
"Da kannste nich meckern!" würde der Berliner sagen.
"Da kannste nich meckern!" würde der Berliner sagen.
Na denn, auf ein Neues:
Der 25. Internationale Musik-Videoclip-Wettbewerb (ein Jubiläum!!!) findet dann am 15. Oktober 2016 statt.


