Montag, 23. November 2015

EIN LEBEN MIT STAHL - ACHIM KÜHN

Filmdokumentation über das Lebenswerk des Berliner Kunstschmieds Achim Kühn
Achim Kühn ist ein deutscher Metallbildhauer und Kunstschmied. Achim Kühn, der Sohn des Kunstschmieds Fritz Kühn absolvierte nach seiner Schulausbildung zunächst von 1956 bis 1959 eine Lehre als Metallgestalter in der väterlichen Werkstatt und legte danach noch die Meisterprüfung als Bauschlosser und Kunstschmied ab. Dem schloss sich 1964 ein Architekturstudium an der Hochschule für Architektur in Weimar und eine Zusatzausbildung zum Metallrestaurator an. Seit 1967 führt er zusammen mit seiner Frau Helgard, einer gelernten Goldschmiedin, das Atelier und die Werkstatt seines Vaters in Berlin-Bohnsdorf fort (aus Wikipedia).
Der Köpenicker Filmautor Hans Hickisch vom Verein der Film-und Videoamateure Berlin e.V. (FiViA Berlin e.V.) hat einen Dokumentarfilm über das Lebenswerk des national und international bekannten Berliner Kunstschmieds Achim Kühn geschaffen.
Der Filmautor begleitete und beobachtete über Jahrzehnte den Künstler Achim Kühn mit der Kamera. Da der Kunstschmied Achim Kühn Besuchern gern Einblicke in seine Arbeit gestattet, erfahren wir während der Entstehung eines neuen Kunstwerkes, genannt „Balance“, viel Interessantes aus seinem künstlerischen Schaffen. Dabei erkennt man auch seine sprichwörtliche „Geschmiedete Leichtigkeit“ in seiner Arbeit.
Genannt seien z.B.: 
  • der Transport und die Aufstellung der „Giganten“ auf dem heutigen Museum für Kommunikation in der Leipziger Str. (1997)
  • das Kunstwerkensemble „Vier Jahreszeiten“ (1998)
  • das Kunstwerk „Zeitsprung“ in Eisenhüttenstadt
  • das „Asyl“ für die „LOK 2000“ vom früheren Ostberliner Hauptbahnhof (heute: Ostbahnhof) bis zur Wiederaufstellung und Einweihung vor den Borsigwerken Berlin-Tegel
  • Das Windspiel „Blüte“ am Treptower Park und in Schönefeld
  • Die Arbeit der Schüler der „Fritz-Kühn-Schule“ in Berlin-Bohnsdorf bei der Herstellung der Buchstaben für die Namensgebung ihrer Schule.
Dieser 60-Minutenfilm Berlin-Film „EIN LEBEN MIT STAHL ACHIM KÜHN“ wird zu folgenden Terminen für die Berliner über den Berliner Kabel-TV-Sender ALEX Offener Kanal Berlin gesendet: 
  • 29.11. 2015 17.00 Uhr
  • 5.12. 2015 13.00 Uhr und
  • 17.12. 2015 2.00 nachts
und über www.alex-berlin.de als Livestream zu den genannten Zeiten.



Hans Hickisch
Mitglied im Bundesverband Deutscher Film-Autoren (BDFA e.V.)
Tel. 030-6454697

Sonntag, 8. November 2015

Landesfilmfestival BB Herbst 2015



Landesfilmfestival Herbst 2015




Da haben sich die Videofilmer Senftenberg, Ausrichter des diesjährigen Herbst-Wettbewerbes etwas Feines ausgedacht. Die Veranstaltung fand nicht in Senftenberg, sondern in Lübbenau statt. In diesem Jahr ist die Kleinstadt, die auch als Tor zum wunderschönen Spreewald bezeichnet wird, 700 Jahre alt geworden.
Direkt am Bahnhof befindet sich die „Bunte Bühne“ Lübbenau, eine Kleinkunstbühne im GLEIS 3 als Kulturzentrum. Aus Rücksicht auf die „Berliner“ wurde die Anfangszeit auf 11:00 Uhr festgelegt. Und es waren auch etliche Berliner anwesend. Schön so!

Zu Beginn erfolgte eine besondere Ehrung.
Klaus Woinar, Vize des Landesverbandes Berlin/Brandenburg, und Jürgen Haase, Clubleiter der Videofilmer Senftenberg, zeichneten im Auftrag und im Namen des Vorstandes des Bundesverbandes Deutscher Filmautoren e.V. Dietmar Schürtz von der
FiViA Berlin in Würdigung seiner 50-jährigen Tätigkeit im Amateurfilm aus. 
Auch von dieser Stelle nochmals einen ganz großen Applaus und ein herzliches Dankeschön. 
Zum Wettbewerb. 
20 Filme wurden eingereicht und stellten sich der Bewertung der Jury. In dieser waren. Renate Epperlein, Ruth Wagner aus Österreich, Gunther Scholz, Andreas Lippitz und Dr. Frank Dietrich.
Zugegeben, die Jury wertete sehr bestimmt. Man wollte keine Flut von Preisen, denn immerhin ist es ein Landeswettbewerb. Wie schrieben die „Querdenker“: Statt der bisherigen Medaillenflut soll künftig nur einmal Gold und maximal fünf Mal Silber vergeben werden.

Glücklicherweise hatten wir bei der Jurydiskussion ausreichend Zeit, um die Standpunkte zu den einzelnen Filmen auch deutlich machen zu können.

Somit kam folgendes Ergebnis zu Stande:

Einen 3. Preis erhielten die Filme:
· „Plug in“ von Sushma U. Gütter, Filmclub Scharfe Linsen,
· „Der 14-minütige Minutenfilm“ von Dennis Gerecke, ars cinema berlin e.V.
· „fruwajaca FORTUNA - GLÜCK fliegt“ von Dave Lojek
· „Der 4. Stern“ von Manfred Hennig, Videofilmer Senftenberg

Einen 2. Preis erhielten:
· „Gift und Gegengift“ von Dietrich Hoffmann, Nord-Berliner Videoclub
· „Träume in Rosa“ von Dietmar Schürtz, FiViA Berlin
· „An Almost Italian Job“ von Lukas Treudler und Dave Lojek
· „Man sieht schwarz“ von Reinhard Gubi

Den einzigen 1. Preis erhielt mit dreimal 5:0 Stimmen der Film
Guantanamo Baby“ von Dieter Primig, der damit der BESTE FILM des Festivals wurde.

Allen Preisträgern auch von hier einen herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei den Bundesfilmfestivals.

Folgende Filme wurden besonders geehrt und auch weiter gemeldet:

KINSKISCHRAUBE   - Hermann Leitner, Dave Lojek -                      BFF Fantex
Gift und Gegengift       - Dietrich Hoffmann - Bestes Drama -               BFF Tier/Natur
fruwajaca FORTUNA - GLÜCK fliegt - Dave Lojek - Bester Filmton -   BFF Spielfim
Guantanamo Baby    -   Dieter Primig - Beste Regie, Beste Komödie -  BFF Spielfilm
Träume in Rosa        -   Dietmar Schürtz    -      Beste Doku   -            BFF Doku  
Liebes Tagebuch    -     Kassian Mattausch                                       BFF Spielfilm
Der 4. Stern             -    Manfred Hennig -  Bester Schnitt         -         BFF Report
An Almost Italian Job - Lukas Treudler, Dave Lojek - Bestes Drehbuch -   BFF Spielfilm
Man sieht schwarz     - Reinhard Gubi - Beste Kamera                       BFF Lokales
Get Up                      - Florian Jankowsky - Beste Musik                 keine Weitermeldung    

Die Sonderpreise erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Warum auch nicht? Es war eine gute Idee unseres Vorsitzenden.

Jürgen Haase von den gastgebenden Videofilmern Senftenberg hielt das Schlusswort und wünschte allen eine gute Heimreise.

Auf zum nächsten Landesfilmfestival BB am 27.02.2016, dann wohl wieder im Kino TONI. 
Ausrichter sind die Film- und Videoamateure Berlin (FiViA).











RaHa