Dienstag, 21. Januar 2020

Neue BDFA Logos

Liebe Mitglieder

Wie in der Verbandszeitschrift beschrieben, gibt es nun endlich die neuen Logos und eine Anleitung zur Benutzung hier: https://drive.google.com/drive/folders/1gY2LaGe2x3ZbzhuYn9FxU_fgVO_BViBN

Wir erwarten von Euch, das alles genau zu lesen und die Logos so zu verwenden, wie der Designer Tobias es sich vorstellt.
Rechnet mit einigen Stunden zur Einübung! Gestaltet Eure Webseiten, Flyer, Plakate, Briefköpfe bitte wie beschrieben.


Freitag, 17. Januar 2020

Ostinale Kurzfilmfestival Senftenberg

http://www.videofilmer-senftenberg.de/html/ostinale.html

2. OSTINALE in Senftenberg vom 14. bis 16. Februar 2020


Veranstaltungsort ist das Theater „neue Bühne“ in 01968 Senftenberg, Theaterpassage 1.

Die OSTINALE ist die Leistungsschau der Filmemacher der ostdeutschen Landesverbände im Bundesverband Deutscher Film-Autoren (BDFA).

Details und Programm: http://www.videofilmer-senftenberg.de/html/ostinale.html


Facebook: https://www.facebook.com/events/597680801029819

Neben der öffentlichen Präsentation der Filme ist ein Auswahlgremium mit der Aufgabe betraut, die qualitativ besten Arbeiten an die Bundesfilmfestivals „Dokumentarischer Film“ in Dortmund und Fuldabrück,
„Fiktionaler Film“ in Schrobenhausen und „Naturfilm“ in Blieskastel weiterzuleiten.

Das Auswahlgremium vermittelt in Podiumsgesprächen die Gründe für seine Entscheidungen.

Der bundesweite „Deutsche Minutenwettbewerb“ ist am 15.2.2020 in die OSTINALE eingebettet.
Hierbei entscheidet jedoch das Publikum, wer Deutscher Minutenmeister wird.
Die publikumswirksamsten acht Filme werden auf den Deutschen Filmfestspielen (DAFF) in Erfurt gezeigt. Hier entscheidet wiederum das Publikum, welche zwei Ein-Minuten-Filme den BDFA beim Weltverband UNICA in Birmingham vertreten werden.

http://www.videofilmer-senftenberg.de/html/ostinale.html

Freitag, 14. Februar 2020

14:00 Uhr Eröffnung durch den Bürgermeister
14:15 Uhr Programmblock 1 OSTINALE
15:30 Uhr Gesprächsrunde
16:00 Uhr Pause
16:15 Uhr Programmblock 2 OSTINALE
17:30 Uhr Gesprächsrunde
18:00 Uhr Pause
18:45 Uhr Programmblock 3 OSTINALE
20:00 Uhr Gesprächsrunde
20:30 Uhr Gemütliches Treffen im Rangfoyer


Sonnabend, 15. Februar 2020

10:00 Uhr Begrüßung durch den Intendanten des Theaters
10:30 Uhr 27. Deutscher Minutenwettbewerb des BDFA - Vorentscheid
11:30 Uhr Pause
11:45 Uhr Programmblock 4 OSTINALE
12:45 Uhr Gesprächsrunde
13:15 Uhr Mittagspause
14:15 Uhr Programmblock 5 OSTINALE
15:30 Uhr Gesprächsrunde
16:00 Uhr Pause
16:30 Uhr 27. Deutscher Minutenwettbewerb des BDFA - Das Finale
17:30 Uhr Pause
17:45 Uhr Programmblock 6 OSTINALE
18:50 Uhr Gesprächsrunde
19:20 Uhr Gemeinsames Abendessen und Gespräche


Sonntag, 16. Februar 2020

10:00 Uhr Treff Theater „neue Bühne“, Rangfoyer
Weitermeldungen zu den Bundesfilmwettbewerben,
Preise und Farewell -Trunk

Samstag, 4. Januar 2020

11. Januar 2020 um 14 Uhr - Mitgliederversammlung und Wahl


EINLADUNG zur Jahreshauptversammlung

des Video- und Filmverbandes Berlin / Brandenburg e.V. an alle Berlin-Brandenburger Filmclubs aus dem BDFA und die Einzelmitglieder

Termin: 11. Januar 2020 um 14 Uhr beim ars cinema

Adresse: Frei-Zeit-Haus e.V.
Pistoriusstraße 23
Gartensaal oder Kellerraum
13086 Berlin-Weißensee


Montag, 16. Dezember 2019

30 Jahre Mauerfall - eine Veranstaltung der FiViA Berlin

Niemand hat die Absicht …

… nun denken die meisten, es folgt der verlogene Wortlaut von Walter Ulbricht. Nein!

Wieder war es die FiViA Berlin, die eine Absicht hatte, nämlich Filmautoren und Zeitzeugen zusammen zu bringen, ihnen eine Plattform für zeitgeschichtliche Dokumentationen zu bieten. Dietmar Schürtz, der 1. Vorsitzende der Film- und Videoautoren Berlin e. V., hatte die Idee und organisierte gemeinsam mit dem „Theater am Park“ am 12.11.2019  die Veranstaltung

30 Jahre Mauerfall - Leben mit und ohne Grenzen
Dokumentarfilme und Zeitzeugen

Die großen Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag des Mauerfalls waren gerade vorbei. Zahlreiche Fernseh- und Rundfunksendungen zum Thema lagen hinter uns. Das Besondere an diesem Abend im TaP waren die Dokfilme und die Gespräche mit deren Autoren sowie die Zuschauer, die sowohl aus dem damaligen Westteil wie auch aus dem Ostteil kamen.
Dietmar Schürtz moderierte und entlockte den Autoren über ihren Film hinausgehende Einblicke, ganz persönliche Emotionen und Erinnerungen an die Zeit, in der Westberliner – egal wohin sie wanderten oder mit dem Fahrrad unterwegs waren – irgendwann an die Mauer stießen.
Den Anfang machte der Filmautor Günter Fischer (Filmgruppe 79). In seinem auf Super 8 gedrehten Dokumentarfilm „Seit 25 Jahren“ von 1986 war der Autor mit dem Fahrrad unterwegs, um 25 Jahre nach Errichtung der Mauer das Leben in deren Schatten auf der westlichen Seite von verschiedenen Stellen, z.B. von der Stadtmitte bis nach Rudow zu dokumentieren. Er hat festgehalten, wie ein Teil der Mauer an der Friedrichstraße gelb angestrichen und anschließend von dem US-Amerikaner, Graffiti-Künstler Keith Haring, bemalt wurde. Das Besondere daran war, obwohl im Westen stehend, durfte dieser „Schutzstreifen“ nicht betreten werden und die Grenztruppen der DDR machten der Aktion erstmal ein Ende. Der Filmer aber hielt aus, bis die Wachleute wieder abgezogen waren und der Künstler seine Arbeit zu Ende führen konnte. Belohnt wurde Günter Fischer dafür von Keith Haring mit einem Autogramm mit Zeichnung in seiner Kameratasche, die er auch an diesem Abend als Dokument dabeihatte.
In dem zweiten Film „Vor 25 Jahren“,  HDV Video, ebenfalls von Günter Fischer stand die Aktion zum 25. Jahrestag des Mauerfalls im Mittelpunkt, bei der von unzähligen Helfern weiße Ballons entlang des ehemaligen Grenzverlaufs durch Berlin aufgestellt wurden. Der Autor hat mittendrin in diesem Festtagsgetümmel die Stimmung und den feierlichen Moment, in dem die weißen Ballons einer nach dem anderen in den Berliner Abendhimmel stiegen, mit seiner Kamera eingefangen. Der Film erhielt auf dem Bundesfilmfestival in Jülich eine Bronzemedaille.
Das Besondere an den beiden Filmen von Günter Fischer war die Gegenüberstellung: 25 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer und 25 Jahre nach deren Fall. Einst die Hilflosigkeit auf beiden Seiten und dann die im Film eingefangene gemeinsame Freude über die Aufhebung dieser Spaltung.

Der Berliner Autor Chris Byczkowski (BTA) war mit seinem Dokumentarfilm „Straße mit Vergangenheit“, gedreht auf Super 8 und DV, vertreten. Jahrelang dokumentierte er Ereignisse rund um die Bernauer Straße mit seiner neuen Super 8 Kamera – damals gerade neu nach Berlin gezogen –, die er dann später zu einem Film verarbeitete.
Zugemauerte Fenster, leerstehende Häuser, Fluchtversuche, Sprengung der Versöhnungskirche und dann das Bröckeln der Grenzmauer. Chris Byczkowskis Film enthielt
Aufnahmen, die in der jüngsten Zeit in den Medien nicht direkt im Vordergrund standen. Der gefeierte Tag des Mauerfalls war für ihn sozusagen ein Ruhetag, an dem die Kamera Ruhe hatte und der Filmemacher ebenfalls, nämlich Bettruhe wegen Erkältung. Über diesen bedauerlichen Umstand plauderte der Autor in der kleinen Gesprächsrunde. Das Ergebnis war umso interessanter, weil den Zuschauern so eine Dokumentation über die Öffnung des Grenzübergangs Bernauer Straße, die erst um den 10. November 1989 erfolgte, gezeigt wurde. Der Autor stand mit seiner Kamera dort, wo er unbedingt die Freilegung des Zugangs zur U-Bahnstation Bernauer Straße, die einer der „Geisterbahnhöfe“ war, festhalten wollte. Er war dort, wo auf beiden Seiten der Bernauer Straße die Menschen darauf warteten, endlich in den jeweils gegenüberliegenden Stadtteil gehen zu können. Die Szene, gefilmt aus einem Fenster von oben herab auf die sich langsam aufeinander zu bewegenden und friedlich begegnenden, sich „vermischenden“ Menschen, mit dem ganz persönlichen Kommentar hat mich mit ihrer Symbolkraft sehr beeindruckt.

Den Abschluss des Abends bildete ein Film von Dietmar Schürtz.
„Neugier und Bewährung“, 16 mm Film, gedreht im Jahr 1988.
Er begleitete junge Frauen, die sich für die Ausbildung bei den Grenztruppen der Nationalen Volksarmee der DDR entschieden hatten. Die Kamera ist beim Einzug in die Kaserne, bei der Ausgabe der Uniformen dabei und bringt mit Großaufnahmen den Zuschauern die Anstrengungen, Ideale und Beweggründe der Bewerberinnen für diesen Dienst nahe. Interviews von erstaunlicher Offenheit über unterschiedliche Motivationen unterstützen das.  Es ist ein Film über Frauen, die ausgebildet wurden, um einmal die Grenze der DDR zu schützen. Mit dem 9. November 1989 löste sich dieses Ziel in Luft auf. Einige Jahre später gelang es dem Autor, einzelnen Frauen des Films noch einmal Fragen zu stellen. Darin kamen sowohl tiefe Enttäuschung als auch die Freude über das vereinigte Deutschland zum Ausdruck.

Der Abend war für alle Zuschauer ein Gewinn. Ganz besonders waren sich die Anwesenden darüber einig, dass es von Anfang an ein sehr gutes Verhältnis zwischen den Amateurfilmern aus Ost- und Westberlin gegeben hat. Der Austausch war für beide Seiten wichtig. Dazu haben auch die zahlreichen Festivals des BDFA beigetragen, die im Landesverband Berlin/Brandenburg ausgerichtet wurden, vor allem von der FiViA Berlin, dem ars cinema und den Videofilmern Senftenberg.

Sigrid Tzschichhold
FiViA Berlin

Samstag, 14. Dezember 2019

Kurzfilmtag Senftenberg



„Was wäre, wenn ...“




 



Das ist das Motto des diesjährigen Kurzfilmtages. Bereits seit 2011 wird dieser Tag, von Frankreich ausgehend, mittlerweile in über 20 Ländern begangen. Es ist schließlich der kürzeste Tag des Jahres. In über 100 Orten Deutschlands laufen Kurzfilme, aber im südlichen Brandenburg nur in Senftenberg und zwar am 21.12.2019 um 16.00 Uhr in der „Wendischen Kirche“, Badstr. 10.
Gemeinsam mit dem Verein für Heimatpflege 1909 - Senftenberg werden die Videofilmer Senftenberg ein Filmprogramm zusammenstellen, das die gern gesehen Filme über Themen des Heimatortes, die neuesten Produktionen des Klubs im Spielfilm- und Dokumentarbereich, Reiseberichte der Videofilmer und humorvolle Beiträge enthält.

Udo Heuberger
Videofilmer Senftenberg