Montag, 5. Juni 2023

Die 81. Deutschen Filmfestspiele sind eröffnet!

Die DAFF 2023 werden vom 1. Juni bis 2. Juli online auf www.bdfa.de durchgeführt. Jedes BDFA-Mitglied kann die Filme auf der Internetseite des BDFA im Mitgliederbereich sehen und sich an der Abstimmung des Publikumspreises beteiligen. Viele interessante Filme sind am Start. Eine internationale Gesprächsrunde wird jeden Film bewerten. Ab 23. Juni kann die Aufzeichnung der Jurygespräche aller 45 DAFF-Filme blockweise gestreamt werden. 

Auch zwei Filme aus unserem Landesverband sind dabei.


   




Spannend wird der Minutencup! 
Hier sind vier Kurzfilme aus unserem Landesverband Berlin/Brandenburg im Wettbewerb. 
Bei diesem Sonderwettbewerb bestimmt das Publikum über die Platzierung der acht Finalisten. 
Jeder, der Zugang zur BDFA-Plattform hat, kann seine Stimme abgeben.

Das sind die Minutenfilme:
                                            

Die Bekanntgabe der BDFA-Filmpreise erfolgt während einer virtuellen Preisverleihung per Videostream am 2. Juli ab 18:00 Uhr auf www.bdfa.de öffentlich.












Montag, 15. Mai 2023

Bundesfilmfestival FICTION 2023 in Schrobenhausen

Auch in Schrobenhausen gab es beim Bundesfilmfestival FICTION Medaillen

für unseren Landesverband! 

Die komplette Übersicht aller Ergebnisse steht auf der BDFA-Internetseite.


Bronze für "Bittere Kekse" von Florian Jankowsky, Marlene Tietz und Lucy Gebauer

Film Club Reinickendorf

Bronze für "Gespräche mit Günter Gelb" von Leonardo Re (Einzelmitglied)



Foto: Andreas Wieland

Silber und Weitermeldung zu den DAFF für "MEILICKE"

von Andreas Wieland (Einzelmitglied), Thomas Michutta und Conny Michutta


Herzlichen Glückwunsch!


Mittwoch, 19. April 2023

Bundesfilmfestival Dokumentarischer Film 2023 in Harsefeld





Unser Landesverband war mit 3 Filmen vertreten und alle 3 Filme wurden ausgezeichnet!


Vom 14.04. bis 16.04.2023 fand ein sehr gut organisiertes Festival im Kino-Hotel Meyer in Harsefeld statt. 36 Filme waren im Wettbewerb, davon die überwiegende Mehrheit mit hohem Unterhaltungswert. Die Gesamtübersicht der Ergebnisse wird in Kürze auf der BDFA-Internetseite vom Veranstalter veröffentlicht.



Bronze für „Island - ungezähmte Vulkaninsel“ 

von Klaus Schlemmel

Einzelmitglied










Fotos: Hans-Werner Kreidner



    






Bronze für "Kann das weg?"
von Frank Dietrich

Videofilmer Senftenberg e.V. 









Silber und Weitermeldung zu den DAFF 

für „Die Messlatte des Robert Reiss“ 

von Manfred Hennig

Videofilmer Senftenberg e.V.



Szenenfoto



In der nächsten Woche gehen die fiktionalen Filme in Schrobenhausen an den Start. 


Wir wünschen den Autoren unseres LV Berlin/Brandenburg viel Erfolg!


Manfred Hennig

Mittwoch, 5. April 2023

Jubiläums-Minutencup und Best of OSTINALE 2022



130 Zuschauer im Theater neue Bühne Senftenberg
 Foto: Hans-Werner Kreidner


Es war kein Aprilscherz für 130 Filmfreunde aus Ost und West, Nord und Süd, als sie sich im Theater neue Bühne Senftenberg am 1. April trafen. 
Zum 30. Mal hatten die Videofilmer Senftenberg zum Deutschen Minutenwettbewerb eingeladen.
Clubleiter Dr. Frank Dietrich hieß alle herzlich willkommen und informierte über die zwei Teile des Kurzfilmtages, den Minutenwettbewerb und das Best of OSTINALE 2022.
Auch der neue Intendant des Theaters, Daniel Ris, lies sich die Begrüßung des Publikums nicht nehmen und betonte die Schnittstelle von Theater und Film, vom Geben und Nehmen. 

Festivalleiter des Minutencups Michael Franke erklärte das Prozedere und ließ auf seine stets charmante Art die Reihenfolge der Vorführung durch die Teilnehmer ermitteln.
In der Vorrunde konnte jeder auf einem Bogen alle 26 Filme mit bis zu 5 Punkten bewerten. Da fiel es mitunter schwer, sich zu entscheiden. Wie viele Punkte gebe ich zum Beispiel für den Weg vom Korn zum Brot, Traumwelten, Brautschau, Paparazzi, Passt, die Charakterisierung der Schulklassen 1 bis 10, das gestörte Gleichgewicht, ein Stadtporträt, ein Konfuzius Zitat, die Erleuchtung, Her Majesty, kluge Pinguine oder gar die neue App „Lügendetektor“. Bewerte ich die Bildsprache oder den Wort-Gag? Letzteres machten sehr viele Filmfreunde, wie ich später beim Zählen der Stimmen merkte. 

Für die diesjährige Online-DAFF haben sich qualifiziert:

„Unser täglich Brot“, Heino Rocker, Video-Club Rastede Blaulicht 92 e.V.
„Schulspruch“, Stefan Gabel, Film- AG der Pfortener Schule Gera, Einzelmitglied
„Frau Müllers Nüsse“, Manfred Obermayer, Martha Schorn, FUTURA FILM CLUB DÜSSELDORF; e.V. 
„Es wird kalt“, Manfred Hennig, Videofilmer Senftenberg e.V.
„Das Zitat“, Heinz Wolfram, Berlin
„Traumwelten“, Frank Dietrich, Videofilmer Senftenberg e.V
„IMBALANCE“, Samuel Lewek, Rolf Bin, Fantasia Dresden e.V., Einzelmitglied
„Die neue App“, Frank Dietrich, Videofilmer Senftenberg e.V.

Eine Bronzemedaille erhielten die Filme:
„Unser täglich Brot“ und „Traumwelten“ 
Die Silbermedaille bekam „Es wird kalt“,
die Goldmedaille ging an „Die neue App“.
Minutenmeister 2023 wurde somit Frank Dietrich.


Dorothea Voigt aus Bad Liebenwerda am Portativ
Fotos: Manfred Krause

Vor der Projektion Best of OSTINALE 2022, der Filmschau der ostdeutschen Länder, erlebten wir ein musikalisches Bonbon.
In der Mittagspause waren auf der Bühne zwei Portative aus der Südbrandenburgischen Orgelakademie in Bad Liebenwerda aufgebaut worden. Dorothea Vogt, Kantorin der Kirche „St. Nikolai“ in Bad Liebenwerda, erfreute uns mit Melodien wie z. B. „Yesterday“ und „Freude schöner Götterfunken“ auf beiden Instrumenten. 
In einem Gespräch mit Frank Dietrich erzählte sie u. a., dass mit vier Portativen auf einem Spieltisch in der Akademie bis zu acht Kinder gleichzeitig lernen und spielen können.  Später konnten wir noch ihren 88-jährigen Schwiegervater, Dieter Vogt, Orgelbauer im Ruhestand und Gründer der Orgelakademie, begrüßen. Für Dieter Vogt war das Motiv für sein Handeln, die musikalische Erziehung der Kinder zu verbessern und die 160 Jahre alte Tradition des Orgelbaus in Bad Liebenwerda zu bewahren. Beide animierten sogar uns Filmfreunde, das „Viva la musica“ im Kanon zu singen.  
Dieter Vogt und die Orgelakademie konnten wir im folgenden Programmteil in einer sehr gelungenen Dokumentation von Manfred Hennig kennenlernen. 


Dr. Frank Dietrich und Dieter Voigt
  Protagonist im Film "Viva la musica!"
                                       
Für das Best of OSTINALE 2022 hatten die Senftenberger neun Filme ausgewählt. 
Zwei Minutenfilme ergänzten diesen Block. „Anno 1790“ erzählte von der Erstürmung eines Burgtores. Dieser Film aus dem Jahr 1990 wurde für den Club zum Impuls für die Durchführung des Deutschen Minutenwettbewerbs. 
„wauwau“, ist ein Minutenfilm von Manfred Hennig, Bad Liebenwerda, der über die besondere Rolle eines Hundes, der sich vor Arbeit nicht retten kann, berichtet. Einfach schöner schwarzer Humor.

Im Porträt „Bühne frei für Jan Mixsa“ von Udo Heuberger und Michael Franke, Senftenberg, lernten wir ein Multitalent kennen. Wir bekamen einen überzeugenden Eindruck von ihm als Autor, Puppenspieler, Musiker, Schauspieler, Bühnen- und Kostümbildner, Requisiteur und Regisseur.
Das Geo-Puzzle von Europa „United in diversiTea“ von Hans Höpfner, Leipzig, zeigte das widerspenstige Großbritannien, das schließlich in einem eigenen Bilderrahmen landete. Ja, so kann es gehen mit dem Gemeinsam und der Vielfalt.
„Glissy und Nukktu“ sind zwei Babyfindlinge, ein Siebenschläfer und ein Eichhörnchen. Beide werden liebevoll von Wilfried Matz und Barbara Matz-Langensiepen, Rudolstadt, aufgepäppelt. Wir sehen, wie viel Mühe das gemacht hat und wie viel Freude es bereitete.
„rebirth“ von Matthias Spehr, Rostock, ist ein Porträt, aber ganz anderes. Wir sehen eine junge Gestaltungskünstlerin, die sich während der Corona-Pandemie wiederfinden möchte. Viel Altes wird entsorgt, Neues entdeckt und auch tatkräftig vollendet. Eine runde Sache und gut ins Bild gesetzt.
Im Film „Im Zeichen der Löwin“ zeigt uns Frank Dietrich, Senftenberg, die Tierwelt Ostafrikas, die Erhaltung der Art mit den Löwen im Mittelpunkt. Sehr schöne Bilder und wie von Frank gewohnt, mit einem unterhaltsamen Kommentar.
In „Hille Tieden“ von Marcus Napieralla, Rostock, werden uns drei Standbeine der kleinen Gemeinde Kröslin und ihrem Ortsteil Freest im Landkreis Vorpommern-Greifswald vorgestellt. Wir lernen die Fischer bei ihrer Arbeit kennen und die Sorge um die Zukunft, die Schafzucht auf der Greifswalder Oie mit dem Kreislauf der Natur und der Nutzung der Ressourcen sowie die Bewahrung einer alten Tradition, das Knüpfen von Fischerteppichen. Früher gab es fast in jedem Haus einen Knüpfstuhl, auf dem die Teppiche mit maritimen Motiven hergestellt wurden. 
Insgesamt eine gute Auswahl, die unterhielt und Wissen vermittelte. Wir Besucher sind froh und dankbar dafür.

Marianne Helene Jordan als Hildegard Knef


Die Senftenberger Kurzfilmtage sind ohne kulturelle Überraschungen nicht denkbar. 
So gab es nach dem Abendessen einen Ausschnitt aus dem Programm „So oder so“ des Theaters neue Bühne Senftenberg. Marianne Helene Jordan erzählte aus dem Leben von Hildegard Knef und sang einige ihrer Lieder. 
Sie wurde am Flügel begleitet von Saessak Shin.
Am Sonntagvormittag besuchten 19 Filmfreunde die Krabat-Mühle in Schwarzkollm, ein touristisches Highlight der Lausitz. Dr. Norbert Hansen begrüßte uns auch auf Sorbisch und erzählte uns den historischen Hintergrund der Sage um Krabat.
Ursprünglich war es der kroatische Oberst Johann von Schadowitsch, ein ehemaliger Müllergeselle. Er kämpfte Ende des 17. Jhd. in der Leibgarde es Kürfürsten Georg III., dem Vater von August dem Starken, unter anderem gegen die Türken vor Wien. Dafür erhielt er ein Vorwerk in der Nähe von Hoyerswerda geschenkt. Er soll ein guter Mensch gewesen sein und man erhoffte sich nach seinem Tode, das er als weißer Schwan in den Himmel steigt und ein besseres Leben bringt.

In einer anderen Variante ist Krabat einer von 12 armen Burschen, die in der Mühle beim Schwarzen Müller das Handwerk erlernten. Er übernahm auch die Kunst der schwarzen Magie vom Müller. 
Mit Kraft und List besiegte er den bösen Lehrmeister.
Über diese Sage wurde viel geschrieben. 
Am bekanntesten sind die Bücher vom sorbischen Schriftsteller Jurij Brezan und von Otfried Preußler.
Begeistert war sicher nicht nur ich von den zwei Keramikreliefs über die Sage, 
die in der Veranstaltungsscheune und im Restaurant zu sehen waren. 
Die Schöpferin war die Künstlerin Ursula Lange.
Insgesamt gehören neun Gebäude zu diesem einzigartigen Ensemble. Es war die Bürgermeisterin von Schwarzkollm, die sich sehr für die Erhaltung bzw. den Aufbau der Gebäude eingesetzt hat. Ihr hat man deshalb ein Denkmal am Brunnen gewidmet, aus dem auch sorbische Lieder erklingen und neben dem der Sagenerklärer unbedingt ein Foto unserer Gruppe auf sein Smartphone haben wollte.
Für die Heimreise stärkten sich alle mit einem typischen sorbischen Gericht, Buttermilchplinsen und dazu ein Krabat-Kräuterlikörchen als Geschenk des Hauses.
Ich kann den Besuch dieser Krabat-Mühle nur weiterempfehlen. 



Bei den Videofilmern Senftenberg möchte ich mich ganz herzlich für dieses erlebnisreiche Wochenende bedanken und sage Tschüss bis zum nächsten Jahr.
                                                                            
Uschi Wicke, Berlin, 
Einzelmitglied




Mittwoch, 30. Juni 2021

FiViA wird 30

Die FiViA wird am 28. August ein Fest machen zum 30. Jubiläum. 

Ein schöner Anlass, sich mal wieder physisch zu treffen!

http://www.fivia.de/FiViA30.html