Sonntag, 8. November 2015

Landesfilmfestival BB Herbst 2015



Landesfilmfestival Herbst 2015




Da haben sich die Videofilmer Senftenberg, Ausrichter des diesjährigen Herbst-Wettbewerbes etwas Feines ausgedacht. Die Veranstaltung fand nicht in Senftenberg, sondern in Lübbenau statt. In diesem Jahr ist die Kleinstadt, die auch als Tor zum wunderschönen Spreewald bezeichnet wird, 700 Jahre alt geworden.
Direkt am Bahnhof befindet sich die „Bunte Bühne“ Lübbenau, eine Kleinkunstbühne im GLEIS 3 als Kulturzentrum. Aus Rücksicht auf die „Berliner“ wurde die Anfangszeit auf 11:00 Uhr festgelegt. Und es waren auch etliche Berliner anwesend. Schön so!

Zu Beginn erfolgte eine besondere Ehrung.
Klaus Woinar, Vize des Landesverbandes Berlin/Brandenburg, und Jürgen Haase, Clubleiter der Videofilmer Senftenberg, zeichneten im Auftrag und im Namen des Vorstandes des Bundesverbandes Deutscher Filmautoren e.V. Dietmar Schürtz von der
FiViA Berlin in Würdigung seiner 50-jährigen Tätigkeit im Amateurfilm aus. 
Auch von dieser Stelle nochmals einen ganz großen Applaus und ein herzliches Dankeschön. 
Zum Wettbewerb. 
20 Filme wurden eingereicht und stellten sich der Bewertung der Jury. In dieser waren. Renate Epperlein, Ruth Wagner aus Österreich, Gunther Scholz, Andreas Lippitz und Dr. Frank Dietrich.
Zugegeben, die Jury wertete sehr bestimmt. Man wollte keine Flut von Preisen, denn immerhin ist es ein Landeswettbewerb. Wie schrieben die „Querdenker“: Statt der bisherigen Medaillenflut soll künftig nur einmal Gold und maximal fünf Mal Silber vergeben werden.

Glücklicherweise hatten wir bei der Jurydiskussion ausreichend Zeit, um die Standpunkte zu den einzelnen Filmen auch deutlich machen zu können.

Somit kam folgendes Ergebnis zu Stande:

Einen 3. Preis erhielten die Filme:
· „Plug in“ von Sushma U. Gütter, Filmclub Scharfe Linsen,
· „Der 14-minütige Minutenfilm“ von Dennis Gerecke, ars cinema berlin e.V.
· „fruwajaca FORTUNA - GLÜCK fliegt“ von Dave Lojek
· „Der 4. Stern“ von Manfred Hennig, Videofilmer Senftenberg

Einen 2. Preis erhielten:
· „Gift und Gegengift“ von Dietrich Hoffmann, Nord-Berliner Videoclub
· „Träume in Rosa“ von Dietmar Schürtz, FiViA Berlin
· „An Almost Italian Job“ von Lukas Treudler und Dave Lojek
· „Man sieht schwarz“ von Reinhard Gubi

Den einzigen 1. Preis erhielt mit dreimal 5:0 Stimmen der Film
Guantanamo Baby“ von Dieter Primig, der damit der BESTE FILM des Festivals wurde.

Allen Preisträgern auch von hier einen herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei den Bundesfilmfestivals.

Folgende Filme wurden besonders geehrt und auch weiter gemeldet:

KINSKISCHRAUBE   - Hermann Leitner, Dave Lojek -                      BFF Fantex
Gift und Gegengift       - Dietrich Hoffmann - Bestes Drama -               BFF Tier/Natur
fruwajaca FORTUNA - GLÜCK fliegt - Dave Lojek - Bester Filmton -   BFF Spielfim
Guantanamo Baby    -   Dieter Primig - Beste Regie, Beste Komödie -  BFF Spielfilm
Träume in Rosa        -   Dietmar Schürtz    -      Beste Doku   -            BFF Doku  
Liebes Tagebuch    -     Kassian Mattausch                                       BFF Spielfilm
Der 4. Stern             -    Manfred Hennig -  Bester Schnitt         -         BFF Report
An Almost Italian Job - Lukas Treudler, Dave Lojek - Bestes Drehbuch -   BFF Spielfilm
Man sieht schwarz     - Reinhard Gubi - Beste Kamera                       BFF Lokales
Get Up                      - Florian Jankowsky - Beste Musik                 keine Weitermeldung    

Die Sonderpreise erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Warum auch nicht? Es war eine gute Idee unseres Vorsitzenden.

Jürgen Haase von den gastgebenden Videofilmern Senftenberg hielt das Schlusswort und wünschte allen eine gute Heimreise.

Auf zum nächsten Landesfilmfestival BB am 27.02.2016, dann wohl wieder im Kino TONI. 
Ausrichter sind die Film- und Videoamateure Berlin (FiViA).











RaHa

Montag, 19. Oktober 2015

24. Internationaler Musik-Videoclip-Wettbewerb



Im Theater am Park in Berlin-Biesdorf fand nun zum 24. Mal dieser internationale Wettbewerb statt. Unterstützer war neben dem BDFA auch das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin, Fachbereich Kultur. 
Mit einem gut gemachten Trailer http://www.fivia.de/Clip_Trailer.html wurde das Filmfestival gestartet. Der Festivaldirektor vom gastgebenden Filmclub, Dietmar „Diddi“ Schürtz, begrüßte mit launigen Worten die mehr als 100 Zuschauer. Bemerkenswert auch die Zahl der jungen Leute, die anwesend waren. Offensichtlich ist wohl gerade dieses Genre jugendgemäß, was sich auch dann bei den Filmen zeigte.

36 Filme wurden für den Internationalen Musik-Videoclip-Wettbewerb eingesandt. Insgesamt wurden 27 Filme gezeigt, naturgemäß auch unterschiedlicher Auffassung über einen Musik-Video-Clip. Und diese unterschiedlichen Auffassungen gab es auch bei den Juroren.

Beispiel gefällig? Spannend die Wertung für den Film „Get Up“ von Florian Jankowsky: 2, 3 4, 5, 3.

Gewertet wurde nach dem bewährten Prinzip mit Kellen.

In der diesjährigen Jury waren:

  • Christoph Byczkowski,
  • Dennis Gerecke,
  • Dorothea Breetz, 
  • Joachim Giera und
  • Wolfram Heinz
Gar nicht so einfach, so ein Genre zu beurteilen. Doch die Juroren haben sich wacker geschlagen, auch wenn manchmal ein kleines Grummeln durch den Saal ging. Bei einem Musik-Video-Clip verstehen eben viele auch etwas anderes darunter. 

Und auch bemerkenswert und nur zu begrüßen: Es gab keine Flut von Medaillen. Seit Jahren gibt es beim Musik-Videoclip-Wettbewerb eine Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen.
Sieger wurde der Beitrag aus der Schweiz von Sarah Ley und Sarah Rama Zuber „Zum Mond schießen“, er erhielt damit die Goldmedaille.
Zweimal Silber ging je an „Kafičko – Ein kleiner Kaffee“ (schwierig zu übersetzen, eigentlich "Käffchen") von Pavlina Taubingerová aus der Tschechischen Republik und „Stones & Waves – Steine und Wasser“ von der AG Video der Grundschule Rieden. Der letztgenannte wurde beim Bundesfilmfestival FANTEX in Waiblingen bei Stuttgart mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet. 
Fehlen noch die Bronzemedaillien-Gewinner:

Bronzemedaillen - diesmal 4 wegen Punktgleichheit - erhielten „Mein Körper“ von Wolfgang Knopp (42 Punkte), "Tú No Quieres Eso" (42 Punkte) von David Julia und Amilcar Perez aus Montreal (Kanada)!!!, "Morgenrot" von Manfred Hausmann und "Verrückte Bilderwelten" (41 Punkte) von Manfred Kleiß aus Berlin.
Auf eine Beschreibung der Filme wird bewusst verzichtet, man muss diese einfach gesehen haben.
Den Publikumspreis erhielt: "Morgenrot".
Die weitere Platzierung kann auf der Internetseite der FiViA Berlin nachgelesen werden.
Was gab es noch? Eine kleine Kultureinlage wird beim Festival immer dargeboten: Diesmal eine junge Tänzerin mit einer Solo-Einlage, einfach Spitze.
Zum Schluss bleibt mir nur noch übrig den Machern zu danken - für ein wohl organisiertes Festival, bei dem alles stimmte: Die Ansage von unserem Engelchen Angela, die Projektion der Filme und auch die Versorgung der Besucher durch das Catering des TaP. 
"Da kannste nich meckern!" würde der Berliner sagen.

Na denn, auf ein Neues: 
Der 25. Internationale Musik-Videoclip-Wettbewerb (ein Jubiläum!!!) findet dann am 15. Oktober 2016 statt.

RaHa