Montag, 26. März 2012

Führungswechsel in Senftenberg


Führungswechsel in Senftenberg   
                                                      
Am 23. Februar 2012 war die Mitgliederversammlung der Videofilmer Senftenberg mit der Wahl eines neuen Vorstandes.

So wurde gewählt:

1. Vorsitzender Jürgen Haase
2. Vorsitzender Michael Franke
Schatzmeister Wolfgang Jahn

Damit gab Dr. Frank Dietrich nach 32 Jahren die Leitung des so erfolgreichen Clubs in jüngere Hände.
Ein Rückblick.
Frank hatte ich beim „Kurzen Achter“ in Senftenberg kennengelernt. Dieser Wettbewerb war nur für 8-mm-Filme und auf die Länge von 3 Minuten begrenzt. Eine Eigeninitiative, dieser Wettbewerb vom „Amateurfilmzirkel Senftenberg“ – ihr alter Name. Und, ein ungeliebter Wettbewerb in der so festgezurrten Landschaft.
Bei der 50. UNICA 1988 im jugoslawischen Zagreb hatte ich dann das Vergnügen, mich mit ihm über gemeinsame Fragen auszutauschen. Es war nicht mehr hinnehmbar, dass Filmautoren aus der DDR nicht zu den Wettbewerben fahren durften, wir ausschließlich von Funktionären vertreten wurden, die sich mit den Erfolgen der Filmamateure brüsteten. Die ganze Organisation des Amateurfilmschaffens musste in Frage gestellt werden. Meine Kontakte zu den Senftenbergern wurden dadurch noch intensiver.
Viele Dinge wurden unter seiner Leitung erfolgreich umgesetzt: Die Gründung eines eigenständigen Amateurfilmverbandes zum Ende der DDR, die Organisation (nach der Wende) eines neuen Wettbewerbes „Wein, Weib und Gesang“, jedes Mal in einer anderen (ost-)deutschen Stadt, der „Minutencup“, die „Senftenberger Kurzfilmtage“ und, und und. Die „Filmstadt Senftenberg“ wurde in Deutschland bekannt.
Unermüdlich wirkte er in diversen Jurys, sowohl auf Landes- als auch auf internationaler Ebene. Sein Wissen über den Kurzfilm vermittelte Frank gerne auch an andere Clubs, so auch in Berlin, Hamburg etc.
Sein Club erwarb sich einen bekannten Namen beim WMMC. Mehrmals konnten die Videofilmer als „Weltmeister“ nach Hause fahren.
Und nun?
Lieber Frank, auch wenn nun die Organisation des Clublebens nicht mehr die Hauptaufgabe ist, Ruhe ist nicht!

Das wünscht
RaHa

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