Nun schon zum 7. Mal wurde am 15.06.2013 in Berlin im Theater am Park, am Rande der Stadt, die „zweitschönste Sache der Welt“ – natürlich nach dem Fußball (wir kommen noch darauf zurück) audio-visuell betrieben.
Das Frech-Frivole-Festival für Kunst, Erotik und Satire (veranstaltet alle 2 Jahre) fand trotz hochsommerlicher Temperaturen auch diesmal wieder ein interessiertes nationales und internationales Publikum. Aus London angereist die Autorin Annabel Herbert, die mit ihrem Film „A Right Pair“ den besten Traditionen des großen Ernst Lubitsch folgte:
„Interessant ist, was hinter der Tür passiert, was ich nicht sehe – den Rest reimt sich der Zuschauer im Kopf zusammen“. Bestes „Kopfkino“ also und von der Jury mit einer Silbermedaille bedacht.
Das Frech-Frivole-Festival für Kunst, Erotik und Satire (veranstaltet alle 2 Jahre) fand trotz hochsommerlicher Temperaturen auch diesmal wieder ein interessiertes nationales und internationales Publikum. Aus London angereist die Autorin Annabel Herbert, die mit ihrem Film „A Right Pair“ den besten Traditionen des großen Ernst Lubitsch folgte:
„Interessant ist, was hinter der Tür passiert, was ich nicht sehe – den Rest reimt sich der Zuschauer im Kopf zusammen“. Bestes „Kopfkino“ also und von der Jury mit einer Silbermedaille bedacht.
Die Jury: Ch. Anna-Lisa Schaier, Julia Maretto, Hajo Obuchow, Christof Bartolmäs, Hans-
G. Trautwein, professionelle Filmemacher, Journalisten und Studenten urteilten weise und, nicht bei jedem Festival der Fall, auch im Sinne der Zuschauer, was der Publikumspreis bewies - „Cinderella 3.0“ von Sebastian Harrer und Wald Kraiburg. Doch, damit nicht genug, ihr Film erhielt auch den Hauptpreis des Festivals. Eine Geschichte über den Wahnsinn oder die Sinnlichkeit unseres elektronischen Zeitalters. Gratulation!
Anzumerken ist die große Beteiligung internationaler Produktionen am Festival – vor allem aber, wenn man bedenkt, die Autoren sind nicht-kommerzielle Filmemacher. Die hohe Professionalität der eingereichten Filme beeindruckte. Eine Preisliste der einzelnen Filme und Preisträger findet man im Internet auf der Homepage des FFF.
Übrigens der Fußball-Film „La Ola“ von Wilfried Waack aus Hamburg (Sex und Fußball) wurde auch mit einem Preis bedacht.
Ein Glanzlicht: im Vorfeld des Entrees – als Charly Chaplin, war eine junge Dame, die sich später nicht nur als bezaubernd freches Nummerngirl auf der Leinwand präsentierte, nein, sie sang, tanzte und – dem Motto entsprechend – entblätterte sie sich, um in einem Zeichenwettbewerb allen Zuschauer als Modell auf der Bühne zu dienen.
Die skurrilen Ergebnisse - ebenfalls auf der Webseite des Festivals zu bestaunen.
Einer der Höhepunkte des Festivals – die Auszeichnung des Festivaldirektors Dietmar Schürtz mit dem Sonderpreis der M.J.B. Film- und Fernsehproduktion für sein Gesamtschaffen beim FFF. Die Firma, langjähriger Förderer und Sponsor des Festivals, hatte sich diesmal nicht für einen Film entschieden, sondern würdigte die Leistung, das Engagement, vor allem aber den persönlichen Einsatz des Festivaldirektors über all´ die Jahre und – auch dies ist nicht zu unterschätzen – sein Engagement auch im monetären Sinne.
Mathias J. Blochwitz
Ch. Anna-Lisa Schaier
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen