
Russisch Dok #31
https://acudkino.de/Programm/filme_von_svetlana_bychenko/19197
Liebe FreundInnen des guten russischsprachigen Dokfilms,
Acud Kino Berlin: 11.3., 20 Uhr
Sputnik Kino Berlin: 16.3., 19 Uhr
Von Novosibirsk ziehen wir weiter ins östliche Sibirien, ins Krasnoyarsker Gebiet.
Daher stammt die Autorin und Regisseurin Svetlana Bychenko, eine der Pionierinnen des Animadoc (der Kombination von dokumentarischen Aufnahmen mit Animation), die auch sonst gerne die Konventionen des Dokumentarfilmes erweitert.
Wir zeigen ihre vergnügliche und erhellende Kulturgeschichte "Flucht der Elefanten aus Russland".
Ihre Experimente mit Formen haben sie auch zu der wortlosen Oper "Kristallwelt" geführt, die den lange vernachlässigten Topos der Arbeit wieder aufgreift.
Flucht der Elefanten aus Russland - OmU
Eine vergnügliche und erhellende Kulturgeschichte aus dem Jahr 2000. Ein dokumentarisches Märchen über das schwere Schicksal der Elefanten in Russland – einem Land, das ihnen einfach nicht zur Heimat werden wollte. Eine originelle und leichte Erzählung über die russische Mentalität, in dem sich die Sehnsucht nach einem großen Wunder in der Liebe zu Elefanten verkörpert. Für den Film wurden einzigartige Archivaufnahmen, Animation, Computergrafik und neue Aufnahmen verwendet.
Kristallwelt - OmU
Ihre Form-Experimente führten auch zu der wortlosen Oper Kristallwelt (2007), die den lange vernachlässigten Topos der Arbeit wieder aufgreift. Ein Poem über ungewöhnliche Meister – Glasbläser. In der Fabrik mit 200-jähriger Geschichte widerstehen die letzten Meister der Kristallherstellung dem zerstörerischen Ansturm der neuen Zeit.
Svetlana Bychenko
Geboren 1965 im Krasnoyarsker Gebiet.
Studierte Journalismus an der Sverdlovsker Gorkij-Universität und Dokumentarfilm an den Moskauer Höheren Kursen für Drehbuchautoren und Regisseure in der Klasse von Leonid Gurevich. «Dokumentarfilm ist ein Lebensstil...» sagt die Pionierin des Genres „Animadoc“ und Tierfreundin. Wenn sie nicht irgendwo in Russland zu Dreharbeiten unterwegs ist, lebt sie in Moskau.

Ich wünsche anregenden Filmgenuss und freue mich, wie immer, über Verbreitung der guten Nachricht.
Viele Grüße,
Ira Kormannshaus
Diesen Kinobesuch kann ich nur empfehlen...
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