Mittwoch, 7. Januar 2026

Ein neuer Film von Andreas Wieland "Vom Suchen und Finden"

Unser BDFA-Mitglied Andreas Wieland informiert:

Menschen, die ihre Kindheit und Jugend in DDR-Heimen verbracht haben, verbinden mit dieser Zeit häufig auch leidvolle Erfahrungen. Bei vielen älteren Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung, die heute in Stephanus-Wohnangeboten leben, sind solche Erlebnisse immer noch präsent. 

Aber es gibt wenige Gelegenheiten, konkret diese Erfahrungen zu thematisieren und aufzuarbeiten. 

Daher hat die Stephanus-Stiftung das groß angelegte Projekt „Erinnern und Anerkennen“ ins Leben gerufen. Möglich gemacht wurde es durch die Erika Schwalbe-Riel-Stiftung.


Im August 2025 gingen die Dreharbeiten los: 

Drei Tage lang befragten die Einrichtungsleiterin Antje Lachmann und Andreas Wieland Klient*innen im uckermärkischen Haßleben nach ihren Erlebnissen in DDR-Heimen. Sie sprachen über ihre Lebensgeschichte, zeigten Erinnerungsstücke und beförderten bewegende Erlebnisse zutage. Sie sind die Hauptdarsteller*innen im Film "Vom Suchen und Finden" und übernahmen zugleich wichtige Aufgaben am Set. Insgesamt waren 14 Klient*innen sowie einige Mitarbeitende beteiligt. 

„Das Drehen war eine sehr berührende Erfahrung und im besten Sinne inklusiv“, schildert Andreas Wieland. „Für die Betroffenen bedeutete es eine große Wertschätzung, dass sie mit ihren Geschichten so in den Mittelpunkt gestellt wurden.“


Andreas Wieland



Der Trailer zum Film:


https://www.youtube.com/watch?v=zs7hKjuZHs4

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