Der OSTcar und die OSTINALE
(14. - 16.2.2020)
Nach dem OSCAR in Hollywood, den Bären in Berlin kommt nun gleich der OSTcar der OSTINALE in Senftenberg. Dieser Preis, gestiftet vom Ausrichter der OSTINALE, die Videofilmer Senftenberg e. V., ging an die 21-jährige Schauspielstudentin Josephine Thiesen aus Rostock für ihren Film „Hohes C“.
Der Bürgermeister eröffnete die OSTINALE traditionsgemäß am Freitag. Es waren beachtlich viele, auch junge Filmautoren da.
Nach jedem Filmblock gab es interessante, mitunter auch kontroverse Gesprächsrunden mit den Vertretern der Landesverbände unter der Leitung von Manfred Hennig. Sie mußten am Ende entscheiden, welche der 41 Filme zu den Bundesfilmfestivals DOKU, FICTION und NATUR weitergemeldet werden. 17 haben es direkt geschafft und weitere 15 gelangen in den Pool, falls die BFF’s noch Projektionszeit frei haben.
Am Samstag trug der Intendant der neuen Bühne Senftenberg eine interessante politische Rede zur Begrüßung am Vormittag vor, nachdem Peter Apelt, ein hiesiger Musiker, drei launige Lieder zur Klampfe gespielt hatte und das Publikum mitnahm.
Dann begann die Vorrunde des Minutenwettbewerbs mit 20 Filmen. 75 Bewertungsbögen wurden von den Zuschauern abgegeben. Weitere Filmblöcke der OSTINALE folgten. Am Nachmittag dann der traditionelle Minutenendkampf der letzten 16. Die Senftenberger konnten wieder einmal ihre Stärken in diesem Sektor beweisen, waren doch 3 Filme der ersten vier aus ihren Reihen. Sieger wurde der Film „Wo gibt’s denn so was?“ von Udo Heuberger.

Der Abend klang gemütlich im Rangfoyer des Theaters mit vielen Gesprächen und einem amüsanten Vorstellen verschiedenster Musikinstrumente von Gerd Schade aus.
Am Sonntagvormittag wurden an gleicher Stelle die Ergebnisse der Weitermeldungen verkündet und, wie eingangs schon gesagt, der OSTcar für den Film vergeben, der den Senftenberger Videofilmern am besten gefallen hat.
Den traditionellen Kunstpreis, gestiftet vom Kunstverein „Pro Ars Lausitz e. V.“ ging an den Minutenfilm „save“ von Hans Rüdiger Lutz aus Schwäbisch Gmünd.
Mit Sekt und Schmalzstullen verabschiedeten die Senftenberg dann ihre Gäste.
Ergebnisse:
Udo Heuberger
2. Vorsitzender
Videofilmer Senftenberg
alle Fotos:
Jürgen Haase
Videofilmer Senftenberg