Dienstag, 10. März 2020

Amateurfilmzirkel Senftenberg“ zu den „Videofilmer Senftenberg“.

Liebe Freunde,
heute vor genau 40 Jahren konstituierte sich eine neue Arbeitsgemeinschaft des Kulturbundes der DDR, die sich bis 1992 „Amateurfilmzirkel Senftenberg“ nennen wird, danach „Videofilmer Senftenberg“.
Im Haus des Kulturbundes Senftenberg, Puschkinstraße 7, bündelte Frank Dietrich um 19 Uhr zwölf Interessierte, die sich mit Schmalfilmtechnik und Filmgestaltung beschäftigen wollten.
Dem folgten erfolgreiche Jahre mit selbst organisierten, originellen Filmwettbewerben und zahlreichen Gemeinschaftsproduktionen neben den vielen privaten Filmschöpfungen. Keine Frage, dass neben dem Spaß am Filmen von Dokus, Experimenten, von Spiel- und Animationsfilmen auch die Anerkennung der Güte unserer Arbeiten durch zahlreiche, auch hohe Auszeichnungen stolz machte und macht.
Lasst uns den heutigen Tag in Gedanken und im Juli mit einem Festakt würdigen!
Glückwunsch an alle, die den Klub zu ihrer Heimat erkoren haben! Dank aber auch an die vielen Filmfreunde im In- und Ausland, die den Senftenbergern immer zur Seite standen!

Noch mehr Licht!
Frank

 
Wir freuen uns schon auf den Festakt im Juli
Rainer

Freitag, 6. März 2020

Russische Dokumentarfilme im Akud-Kino und Sputnik



Russisch Dok #31

https://acudkino.de/Programm/filme_von_svetlana_bychenko/19197

Liebe FreundInnen des guten russischsprachigen Dokfilms,

Acud Kino Berlin: 11.3., 20 Uhr

Sputnik Kino Berlin: 16.3., 19 Uhr

Von Novosibirsk ziehen wir weiter ins östliche Sibirien, ins Krasnoyarsker Gebiet.
Daher stammt die Autorin und Regisseurin Svetlana Bychenko, eine der Pionierinnen des Animadoc (der Kombination von dokumentarischen Aufnahmen mit Animation), die auch sonst gerne die Konventionen des Dokumentarfilmes erweitert.

Wir zeigen ihre vergnügliche und erhellende Kulturgeschichte "Flucht der Elefanten aus Russland".
Ihre Experimente mit Formen haben sie auch zu der wortlosen Oper "Kristallwelt" geführt, die den lange vernachlässigten Topos der Arbeit wieder aufgreift.


Flucht der Elefanten aus Russland - OmU

Eine vergnügliche und erhellende Kulturgeschichte aus dem Jahr 2000. Ein dokumentarisches Märchen über das schwere Schicksal der Elefanten in Russland – einem Land, das ihnen einfach nicht zur Heimat werden wollte. Eine originelle und leichte Erzählung über die russische Mentalität, in dem sich die Sehnsucht nach einem großen Wunder in der Liebe zu Elefanten verkörpert. Für den Film wurden einzigartige Archivaufnahmen, Animation, Computergrafik und neue Aufnahmen verwendet.

Kristallwelt - OmU
Ihre Form-Experimente führten auch zu der wortlosen Oper Kristallwelt (2007), die den lange vernachlässigten Topos der Arbeit wieder aufgreift. Ein Poem über ungewöhnliche Meister – Glasbläser. In der Fabrik mit 200-jähriger Geschichte widerstehen die letzten Meister der Kristallherstellung dem zerstörerischen Ansturm der neuen Zeit.

Svetlana Bychenko
Geboren 1965 im Krasnoyarsker Gebiet.
Studierte Journalismus an der Sverdlovsker Gorkij-Universität und Dokumentarfilm an den Moskauer Höheren Kursen für Drehbuchautoren und Regisseure in der Klasse von Leonid Gurevich. «Dokumentarfilm ist ein Lebensstil...» sagt die Pionierin des Genres „Animadoc“ und Tierfreundin. Wenn sie nicht irgendwo in Russland zu Dreharbeiten unterwegs ist, lebt sie in Moskau.





Ich wünsche anregenden Filmgenuss und freue mich, wie immer, über Verbreitung der guten Nachricht.

Viele Grüße,

Ira Kormannshaus

Mittwoch, 26. Februar 2020

Deutscher Minutencup 2020

27. Deutscher Minutenwettbewerb des Bundesverbandes Deutscher Film-Autoren (BDFA)
am 15. Februar 2020

Ergebnisse:
Es wurden 20 Filme in Senftenberg eingereicht. Nach Vorentscheid der Zuschauer erreichten 16 Filme das Finale. Folgende Ergebnisse wurden erzielt:

1. Preis „Wo gibt’s denn so was?“ von Udo Heuberger, Kleinkoschen

2. Preis „Männer!“ von den Videofilmern Senftenberg

3. Preis „Der zweite Mann“ von Wolfgang Merz, Roetgen

3. Platz „Falsch abgebogen“ von Manfred Hennig, Bad Liebenwerda

Vier weitere Filme des Viertelfinales qualifizierten sich für den Minutencup auf den
Deutschen Filmfestspielen des BDFA am 13.06.2020 in Erfurt:

„Arme Erde“ von Helmi Hansen, Hanau

„Wir schaffen das!“ von Michael Franke, Großräschen

„Na warte …“ von Tilo Kraft, Vellberg

„Vater, Mutter, Kinder“ von Dr. Frank Dietrich, Kleinkoschen

 Der von den Senftenberger Videofilmern vergebene MinutenKunstPreis wurde
„save“ von Hans Rüdiger Lutz, Schwäbisch Gmünd, auf Grund der besonders kunstvollen Arbeit zugesprochen.

Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern.

"neue Bühne", Senftenberg

Ostinale 2020


Der OSTcar und die OSTINALE

(14. - 16.2.2020)


Nach dem OSCAR in Hollywood, den Bären in Berlin kommt nun gleich der OSTcar der OSTINALE in Senftenberg. Dieser Preis, gestiftet vom Ausrichter der OSTINALE, die Videofilmer Senftenberg e. V., ging an die 21-jährige Schauspielstudentin Josephine Thiesen aus Rostock für ihren Film „Hohes C“.

Der Bürgermeister eröffnete die OSTINALE traditionsgemäß am Freitag. Es waren beachtlich viele, auch junge Filmautoren da.


Nach jedem Filmblock gab es interessante, mitunter auch kontroverse Gesprächsrunden mit den Vertretern der Landesverbände unter der Leitung von Manfred Hennig. Sie mußten am Ende entscheiden, welche der 41 Filme zu den Bundesfilmfestivals DOKU, FICTION und NATUR weitergemeldet werden. 17 haben es direkt geschafft und weitere 15 gelangen in den Pool, falls die BFF’s noch Projektionszeit frei haben.



Am Samstag trug der Intendant der neuen Bühne Senftenberg eine interessante politische Rede zur Begrüßung am Vormittag vor, nachdem Peter Apelt, ein hiesiger Musiker, drei launige Lieder zur Klampfe gespielt hatte und das Publikum mitnahm.

Dann begann die Vorrunde des Minutenwettbewerbs mit 20 Filmen. 75 Bewertungsbögen wurden von den Zuschauern abgegeben. Weitere Filmblöcke der OSTINALE folgten. Am Nachmittag dann der traditionelle Minutenendkampf der letzten 16. Die Senftenberger konnten wieder einmal ihre Stärken in diesem Sektor beweisen, waren doch 3 Filme der ersten vier aus ihren Reihen. Sieger wurde der Film „Wo gibt’s denn so was?“ von Udo Heuberger.

Der Abend klang gemütlich im Rangfoyer des Theaters mit vielen Gesprächen und einem amüsanten Vorstellen verschiedenster Musikinstrumente von Gerd Schade aus.

Am Sonntagvormittag wurden an gleicher Stelle die Ergebnisse der Weitermeldungen verkündet und, wie eingangs schon gesagt, der OSTcar für den Film vergeben, der den Senftenberger Videofilmern am besten gefallen hat.

Den traditionellen Kunstpreis, gestiftet vom Kunstverein „Pro Ars Lausitz e. V.“ ging an den Minutenfilm „save“ von Hans Rüdiger Lutz aus Schwäbisch Gmünd.

Mit Sekt und Schmalzstullen verabschiedeten die Senftenberg dann ihre Gäste.



Ergebnisse:



Udo Heuberger
2. Vorsitzender
Videofilmer Senftenberg

alle Fotos:
Jürgen Haase
Videofilmer Senftenberg

Samstag, 8. Februar 2020

Reisefilmtag in Dortmund


Ausschreibung
für den 2. Dortmunder ReiseFILMTAG

 
 
 
 
Der Filmklub Dortmund e. V. veranstaltet am 10. Oktober 2020 zum zweiten Mal den Dortmunder ReiseFILMTAG unter dem Motto „ReiseLust“. Veranstaltungsort ist der Werkssaal der Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21), Von-den-Berken-Str. 10, 4414 Dortmund. Mit dieser etwas außergewöhnlichen Veranstaltung innerhalb des BDFA soll der Reisefilm als eigenständiges Genre hervorgehoben werden. Zur Auftaktveranstaltung im letzten Jahr wurden 12 Autoren gezielt eingeladen, an diesem Festival teilzunehmen.
Nunmehr geben wir allen Reisefilmautorinnen und –autoren die Möglichkeit sich mit einem Beitrag zu bewerben. Eine Teilnahme ist für alle nicht kommerziellen Reiseberichte mit einer Laufzeit von maximal 20 Minuten möglich. Es können sowohl Filmbeiträge als auch AV-Produktionen eingereicht werden.
 

Ausschreibung auf der Internetseite Dortmunder Reisefilmtag.



Herzliche Grüße
Filmklub Dortmund e. V.
Andreas Meier
1. Vorsitzender