Mittwoch, 1. April 2026
Bundesfilmfestivals + Senftenberger Kurzfilmtag
Dienstag, 24. März 2026
Filmpräsentation am 24. April 2026
Das knallgelbe Ballkleid der Tante, die eine „West-Berliner „Lebedame““ war ( was das „Brandloch“ beweist ) und der Diaprojektor: „...bei den Diaabenden sorgten die „Schnappschüsse“ des Vaters mit dem Selbstauslöser der „Praktica“ immer wieder für Lacher ...er verhedderte sich im Tragriemen und die Aufnahmen gingen „in Wald und Himmel“.
Es gibt neben der Trauer eben auch diese warmherzigen Erinnerungen ... dieser Blick erleichtert irgendwann...(Pfingsten, Mai 2024 H&M Köpenick)
2019 initiiert der Hospizdienst der Stephanus-Stiftung eine Kooperation mit H&M im Berliner Shoppingcenter „Forum Köpenick“. Ergebnis dieser Zusammenarbeit sind zwei Schaufenster, die das Textilhandelsunternehmen dem Stephanus- Hospizdienst zur Verfügung stellt, um hier auf seine Arbeit aufmerksam zu machen. Und damit entstand auch die Idee des Films: Ein Ort für Erinnerungen inmitten von Modewäsche und Trendstyles. „Hier laufen die Fäden des Films zusammen“, so Andreas Wieland, gelernter Dekorateur, Filmemacher und Preisträger mehrerer Kurzfilme.
Zum 25. Jubiläum des Stephanus-Hospizdienstes entwarfen er und Koordinator Frank Wappler einen Dankeschön-Film für das Ehrenamt. Die Idee: Erinnerungen und Biografie dieser ehrenamtlich Tätigen in den Mittelpunkt zu stellen.
„Geplant war ein Kurzfilm. 25 Minuten – nicht länger. Schon am ersten Drehtag war uns beiden klar, das wird wohl nichts. Aber jeder „Ballon“ hat es verdient, sich in seiner vollen Größe, Form und Farbe zu zeigen. Es wurden 1 Std. 15 Minuten,“ erklärt Frank Wappler.
Im Film erzählen die Leihgeber die Geschichten zu ihren Erinnerungsstücken im Schaufenster
und erläutern ihren Weg zum ehrenamtlichen oder hauptamtlichen Mitarbeiter im Hospizbereich.
Die Musik kommt von der Dresdner Band 108 Fahrenheit.
Der Film wird präsentiert vom „Stadtteilzentrum Schöneberg“
in den Räumen der Baptisten Schöneberg Hauptstrasse 125a in 10827 Berlin (Untergeschoss Raum 5) links neben dem Lidl Parkplatz.
Zur Veranstaltung am 24.April um 18:00 gibt es eine Talkrunde sowie Live Musik von Arno Zillmer aus seinem Projekt „Schenke Lieder“.
Wagen wir es? Gehen wir weiter? Im Trauern... Gehen wir weiter an tiefste menschliche Punkte, an Vergessenes, vielleicht noch nicht Aufgearbeitetes oder noch nicht Vergebenes? Gehen wir weiter im Zuhören und Betreuen...im Aushalten von schwierigen wortlosen Situationen...gehen wir weiter, wenn ES überstanden ist? Bleiben wir liebevoll ? Behalten wir uns selbst dabei im Blick?
Wagen wir es ?!
Dienstag, 10. März 2026
Leserbrief von Inga Winterfeldt
Die OSTINALE in Rostock
Am 28. Februar und 1. März 2026 wurde für die Filmer der ostdeutschen Bundesländer im Lichtspieltheater Wundervoll „Frieda 23“ in Rostock die 8. OSTINALE 2026 ausgerichtet.
Ausrichter war der BDFA Landesverband Mecklenburg-Vorpommern. Natürlich in Rostock bei bestem Wetter, ganz nahe der Warnow mit dem Stadthafen.
41 Filme haben wir gesehen und konnten die anwesenden Autoren in einem kurzen Gespräch nach den Projektionen ihrer Filme kennenlernen.
Das war sehr hilfreich, weil wir uns kaum kannten und es somit für uns als Zuschauer oder Autor sehr leicht war, einen Ansprechpartner zu finden. Die Filme haben uns, ich schreibe für die Berliner Tonfilm-Amateure e.V. (BTA), gut unterhalten und wir haben sie mit großem Interesse gesehen. Die Machart war weit gefächert und wir haben uns sehr gefreut, dass es so viele Kinder und Jugendliche gibt, die sich für das bewegte Bild interessieren. Auch weil es für sie gute Ansprechpartner vor Ort gibt. Das ist in Berlin leider nicht so. Wir sind erstaunt über die vielen guten Ideen in den Beiträgen. Es ging von lustig bis tragisch und es war deshalb nie langweilig. Besonders die vielen Animationsfilme aus Dresden und Mecklenburg-Vorpommern haben hier Beachtung gefunden.
Natürlich habe ich für mein Klubmitglied Karl-Heinz Rost die Daumen gedrückt. Sein Dokumentarfilm hat den Titel „Zwischen Atlantik und Sahara“, der nun auch zum BFF Doku nach Harsefeld weitergeleitet wurde.
Der Film „Der Schlossherr von Lilllliput“, der als bester Dokumentarfilm der OSTINALE ausgezeichnet wurde, hat uns wieder super gefallen. Der Autor Manfred Hennig, von den Videofilmern Senftenberg e.V., war anwesend und bekam verdienten, gebührenden Applaus.
Natürlich könnte ich noch viele gute Filme hier nennen. Ich beglückwünsche hiermit alle Autoren. Noch kurz möchte ich erwähnen, dass die Ausrichtung des Festivals sehr gelungen war. Man hat die Erfahrung, gemischt mit liebevoller Begleitung vom Anfang bis zum Ende, gespürt. Danke möchte ich aus diesem Grund Marcus Napieralla und Matthias Spehr und seinem gesamten Team sagen. Ihr habt das toll gemacht!
Inga Winterfeldt, BTA
Sonntag, 8. März 2026
Ergebnisse der 8. OSTINALE in Rostock
Die Entscheidungen sind getroffen, hier sind die Ergebnisse!
Foto: Manfred Hennig
"Der Schlossherr von Lilllliput" von Manfred Hennig
und den beiden ebenfalls nominierten
"Hausspitzmäuse" und "Bis ans Ende der Welt" konnte das Auswahlgremium
folgende Doku-Filme weitermelden:
OSTINALE 2026 – Weitermeldung zum BFF 2026
BFF Natur: Hausspitzmäuse (TH) von Wilfried Matz und Barbara Matz-Langensiepen
BFF Doku Harsefeld (5 Filme inkl. je 2 min = in Summe 98 min brutto)
Der Schlossherr von Lilllliput (B/B) von Manfred Hennig
Der Hammer im Lauch (B/B) von Frank Dietrich
Zwischen Atlantik und Sahara (B/B) von Karl-Heiz Rost
Ein Genuss für alle Sinne – Madeira (SN) von Reinhard Georgi
Zweisam statt einsam – Ein Zwillingsfilm (TH) von Stefan Gabel & Andreas Kühn
BFF Doku Castrop-Rauxel (3 Filme inkl. je 2 min in Summe = 51 min brutto)
Und … bitte! (B/B) von Sigrid Tzschichhold
Bis ans Ende der Welt (B/B) von Dietmar Schürtz
Museumspark Rüdersdorf (B/B) von Klaus Schlemmel
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Nicht qualifiziert (unter Berücksichtigung der Juryurteile):
Elefanten und Findlinge (SN), sag mir wo … (TH)
Neben dem mit dem Hauptpreis, dem Fiction-OStCAR, ausgezeichnetem Film
"Burning Memory" von Silas Weitsch
und den in dieser Kategorie ebenfalls
nominierten "unter_spannung" und "Stilles Wasser" konnte das Auswahlgremium
die folgenden Fiction-Filme direkt ins verfügbare BFF-Kontingent weitermelden:
OSTINALE 2026 – Weitermeldung zum BFF Fiction 2026
(innerhalb des Kontingentes von 100 min. inkl. 2 min. je Film)
"Burning Memory" von Silas Weitsch (TH)
"unter_spannung" von Frida Luise Schlarbaum, FreekaDelle (M-V)
"Stilles Wasser" von Marcus Napieralla & FreekaDelle (M-V)
"Das Spukhaus" von Ute Heimann (TH)
"Saurer Regen" von Marcus Napieralla & Kreativer Jugendtreff Laage (M-V)
"Why War?" von Luise Nicklisch, Fantasia Dresden (SN)
"ave cadaver" von Boemi Clerc & Matthias Spehr (M-V)
"Orchid" von Tin Brendel (TH)
"TrAUEN" von Dr. Doris Rathay & Matthias Spehr (M-V)
"Solution" von Anastasiia Honcharova, Fantasia Dresden (SN)
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Qualifiziert für das BFF Fiction 2026
Meldungen in Film-Pool (ca. 60 min)
"Speak" von Egzona Fetahaj (B/B)
"IRMAgeddon" von Ira Zylberklang (TH)
"Glühbirnenjulienne" von Dave Lojek (B/B)
"Mehr als nur ein Hobby" von Odysseas Johannes Hlepas (B/B)
"Ich geh‘ meinen Weg" von Filmclub Gera-Pforten (TH)
"Meine lieben Katzen" von Kira Mertseva & Daria Fedorova, Fantasia Dresden (SN)
"The Show must not go on" von Jette Talea Steindecker, Fantasia Dresden (SN)
"Die Sache mit Karl" von VFS Filmzirkel Dresden (SN)
"Das schwarze Streichholz" von Kreativer Jugendtreff Laage (M-V)
"Charme" von Kakerlaken, FreekaDelle (M-V)
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Nicht qualifiziert (unter Berücksichtigung der Juryurteile):
Der gleiche Hass (MV), Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen (SN), Genie in a Bottle (MV),
Halt mich (TH), Die weiße Frau (BB), Kopfüber durch die Zeit (MV), ge(s)türmt (MV),
Sabine (BB), The Power of Strong Beliefs (BB), Friedolin auf großer Reise (MV).
Freitag, 27. Februar 2026
29. VIDEONALE am 6. März im Kino Union mit Filmen unserer Mitglieder
Besucht uns gerne zur Weltpremiere unserer neuen Satire KATOPTRIK von Egzona und Dave am 6. März im Kino Union in Berlin-Friedrichshagen (Bölschestraße 69) bei der 29. VIDEONALE!
Dort laufen jährlich wunderbare Werke lokaler Talente und internationaler Giganten. Auch Florian Jankowski zeigt dort DIE WEIßE FRAU und REGEN IN DER NACHT.
Unser aus Rostock übergesiedeltes Mitglied Bärbel Dudek präsentiert MOBY DICK IN KARLS ERDBEERN.
Einlaß und extem limitierte Karten an der Festivalkasse gibt es ab 19 Uhr. Das Programm beginnt pünktlich um 20 Uhr.
Landkarte zum Lichtspieltheater.
KATOPTRIK Synopse: Zwischen Eitelkeit und Anpassungsdruck öffnet sich der Abgrund der Wünsche.
DIE WEIßE FRAU von Florian Jankowski kennen bestimmt eifrige Kinogänger schon vom grandiosen Landesfilmfestival.
Auch Daves Film Noir aus Dublin wird auf der großen Leinwand zu sehen sein: SCHATTEN DER TÄUSCHUNG.
In den Hallen der Macht fiel ein Minister in Ungnade. Regierungsagent Beckett rekrutiert den tödlichen Spezialisten Richards mit zweifelhafter Vergangenheit, um durch Erpressung die Kontrolle wiederherzustellen. Als ein Machtspiel beginnt, muss sich Beckett mit den Konsequenzen seiner Entscheidungen auseinandersetzen, während Richards versucht, seine eigenen Interessen zu schützen.









