Donnerstag, 27. Juni 2013

SONDERLINGE - Filmabend mit Regisseur Dave Lojek


Kurz gesehen - Sonntag 28.07.2013 | 22:00 uhr - LICHTBLICK KINO
Kastanienallee 77 | Prenzlauer Berg | www.lichtblick-kino.org | Verkehrsanbindung: Tram M1 | U2 Eberswalderstraße | U8 Rosenthaler Platz | Eintritt: 5,50 Euro



Dave Lojek
Zum zweiten Mal präsentiert das Lichtblick Kino eine aktuelle Kurzfilmauswahl des Berliner Regisseurs Dave Lojek. Erleben Sie Engel und Zauberer, Angler und Träumer, Eingefrorene und Maskenträger. Polieren Sie ihr Englisch auf bei Dialogen und genießen sie viel Musik! Lojek behandelt ernste und heitere Themen. Seine Protagonisten wünschen sich Veränderung, offenbaren aber ihre Oberflächlichkeit. Manche Figuren stecken in bequemen Illusionen fest, andere entscheiden sich für den anstrengenden Weg. Der Zufall regiert und das Imperfekte leuchtet durch. Neben narrativen Kurzfilmen laufen Collagen und Dokumentarisches.
Lojeks Arbeiten entstehen innerhalb weniger Tage mit einfachsten Mitteln. Sie reisen dann gern um die Welt zu Filmfestivals und gewinnen gelegentlich Preise. Dave leitet als Festivaldirektor das jährliche Internationale KinoKabaret Berlin. Er lädt zudem unabhängige Filmemacher monatlich zu offenen Filmabenden ins Kino Moviemento ein. Als Vorsitzender des Video- und Filmverbandes Berlin / Brandenburg e.V. engagiert sich Dave ehrenamtlich für die Belange lokaler Autorenfilmer und deren Festivals.


PROGRAMM (77 Minuten plus Moderation)

01 SICK CITY Deutschland 2012 // Stummfilm mit Musik // 2:22 min
Eine kränkliche Touristin besichtigt Berlin auf die Schnelle mit himmlischer Unterstützung.
A sick tourist visits Berlin sights quickly with an angelic teleport guide.

02 KABARET FREEZE Deutschland 2013 // Englisch // 2:51 min // Regie: Maxime Billon
Wir umkreisen eingefrorene Menschen und bestaunen eine Collage aus Gewalt, Freude, Tanz und Abstrusem.
We circle frozen people and marvel at a collage of violence, joy, dance, and oddities.

03 FOCUS POCUS Belgien 2013 // Englisch // 5:46 min
Welchen Teil deiner Selbst würdest du opfern, um Aufmerksamkeit und Liebe zu bekommen? Drei Bürger entdecken einen magischen Händler, der Objekte gegen Talente eintauscht. Was wählen die drei? Diese romantische Farce zeigt Fehlbarkeit auf poetische Weise.
What part of yourself are you willing to sacrifice in order to gain attention and love? Three citizens encounter a magical vendor who exchanges objects for talents or looks. What will they choose? This romantic farce depicts fallibility in a poetic mode.

04 FLYING SHIPS, BERLIN STORYTELLING Deutschland 2012 // Englisch // Doku // 3:29 min
Die rumänische Installationskünstlerin Natalia Irina Roman beschreibt ihre Arbeit mit hunderten hängenden Papierschiffchen im Prachtsaal Neukölln.
Romanian installation-artist Natalia Irina Roman describes her work with hundreds of hanging paper boats at Prachtsaal Neukölln.

05 SEVERIN & ALEGRA Österreich 2013 // Englisch // 8:43 min
Gegensätze ziehen sich an. Als die quirlige Alegra den zurückhaltenden Severin beim Entenfüttern trifft, wird aus dem Neugierfunken eine Beziehung. Nach einem Jahr enthüllt Alegra ein Geheimnis, das ihr beider Leben drastisch verändern könnte. Wie reagiert Severin?
Opposites attract. When lively Alegra meets chary Severin while feeding ducks, the spark of curiosity turns into a relationship. After one year Alegra reveals a secret that might change their lives drastically. How does Severin react?

06 MADEMOISELLE NIMSI Tschechien 2012 // Stummfilm mit Musik // 3:17 min
Wenn dein Geist ein Kasten ist, würdest du ihn öffnen wollen? Beobachtet diese reinliche Vergessliche beim Trainieren! Was ist bloß mit der Tür los? Fräulein Nimsi versprüht Seelenruhe und Fantasie in ihrer beengten Situation.
If your mind were a box, would you want to open it? Watch this cleanly amnesiac exercising in her apartment! But what is wrong with the door? Mademoiselle Nimsi shows us the peace of mind in a situation that might stress others.
 
07 PARADIESWEHR Deutschland 2011 - 12 // Deutsch, OmeU // 8:51 min
Was tun, wenn Immobilienhaie durchs Paradies schwimmen? Ina akzeptiert eine unmoralische Mission. Es wird kompliziert.
How to react, when real estate sharks swim through paradise? Ina accepts an immoral mission. A complicated time begins.

08 PARADISE BEACH Deutschland 2013 // Englisch // 4:33 min
„Ich vermute, wir waren gerade zusammen unterwegs und du sagtest: ‚Geh zu deinem Glücksort.’ Das ist er.“ - Zwei Freunden passiert eine merkwürdige Umpflanzung. Während Jon das genießt, nervt Bradley mit Fragen.
“I’m guessing we are out somewhere right now, and you’ve said to me, ‘Go to your happy place.’ This is my happy place.” - Two friends experience a quaint relocation. While Jon enjoys it, Bradley nags with questions.

09 FINAL TOUCH Deutschland 2012 // Englisch // 11:20 min
Jenny lebt ihr Leben, als wäre sie unsterblich. Stress, Langeweile und Ängste bestimmen ihre Tage und beschränken das mögliche Glück. Wie verhielte sie sich, wäre ihr ihre Endlichkeit bewusster? Dieser satirische Kurzfilm wurde durch Carlos Castanedas Werke inspiriert.
Jenny lives her life as if she were immortal. Stress, boredom, and fears dominate her days and diminish her happiness. How would she behave, if she remembered that her existence was limited? This satiric short film was inspired by the works of Carlos Castaneda.

10 REV ERRANCE Belgien 2013 // Französisch, OmeU // 3:51 min // Regie: Alphonse Yambré
Ein Afrikaner schreibt einen Gedichtbrief über seine Einsamkeit in der europäischen Diaspora. Er floh vor dem Krieg, vermisst seine Heimat, träumt von der Rückkehr. Der Mann bedauert seine afrikanischen Brüder, die heimlich vom papierfreien Reisen fantasieren.
A man from Burkina Faso writes a poem-letter about his loneliness in the European diaspora. He fled from war but misses his African home, and dreams about his return. The man feels sorry for the African companions who have clandestine fantasies about visa-free travels.

11 THE NEED – DAS BEDÜRFNIS Deutschland 2013 // Deutsch & Englisch // 3:47 min
Romantische Miniatur über ein sehr menschliches Hindernis.
Romantic miniature about a very human obstacle.
 
12 SAG’S DURCH DIE BLUME Deutschland 2012 // Deutsch // 1:00 min // Regie: Dieter Primig
Die Liebe im Kopf trifft auf das Leben hier draußen.
The love in your mind meets life outside.

13 AUSWAHL Österreich 2012 // Deutsch // 8:20 min
Stell Dir vor, Du könntest das Gesicht wählen, das Du jeden neuen Tag aufsetzt. Würdest Du deine Mitmenschen damit anstecken?
Imagine you could select the face you wear each new day. Would you infect your fellow citizens with it?

14 FÜHL DIE BRD Deutschland 2013 // Deutsch // 3:00 min
Den Deutschen sind ihre Regeln wichtig. Sie haben es gerne ruhig und brauchen körperliche Distanz im öffentlichen Raum. Pünktlichkeit und Ordnung stehen hoch im Kurs. Was passiert, wenn jemand die Ruhe in einem Warteraum stört?
Germans love rules and regulations. They require quiet and physical distance in public places. Punctuality and order mean a lot to them. What happens if someone disturbs this peace?

15 TWO TOO ODD Österreich 2012 // Stummfilm mit Musik // 4:34 min
Ein Koffer erkundet Wien und findet riesige Seifenblasen. Mit dem Seifenblasenmädchen freundet er sich an. Sie treten gemeinsam auf.
A suitcase explores Vienna and finds giant soap bubbles. He befriends the Soap-Bubble-Girl. They create a show together.



Medienpartner: KINOFANS.COM

"Sex + 1" – eine gute Tradition in Berlin / Impressionen eines Festivals


Nun schon zum 7. Mal wurde am 15.06.2013 in Berlin im Theater am Park, am Rande der Stadt, die „zweitschönste Sache der Welt“ – natürlich nach dem Fußball (wir kommen noch darauf zurück) audio-visuell betrieben.
Das Frech-Frivole-Festival für Kunst, Erotik und Satire (veranstaltet alle 2 Jahre) fand trotz hochsommerlicher Temperaturen auch diesmal wieder ein interessiertes nationales und internationales Publikum. Aus London angereist die Autorin Annabel Herbert, die mit ihrem Film „A Right Pair“ den besten Traditionen des großen Ernst Lubitsch folgte:
„Interessant ist, was hinter der Tür passiert, was ich nicht sehe – den Rest reimt sich der Zuschauer im Kopf zusammen“. Bestes „Kopfkino“ also und von der Jury mit einer Silbermedaille bedacht. 

Die Jury: Ch. Anna-Lisa Schaier, Julia Maretto, Hajo Obuchow, Christof Bartolmäs, Hans-
G. Trautwein, professionelle Filmemacher, Journalisten und Studenten urteilten weise und, nicht bei jedem Festival der Fall, auch im Sinne der Zuschauer, was der Publikumspreis bewies - „Cinderella 3.0“ von Sebastian Harrer und Wald Kraiburg. Doch, damit nicht genug, ihr Film erhielt auch den Hauptpreis des Festivals. Eine Geschichte über den Wahnsinn oder die Sinnlichkeit unseres elektronischen Zeitalters. Gratulation! 

Anzumerken ist die große Beteiligung internationaler Produktionen am Festival – vor allem aber, wenn man bedenkt, die Autoren sind nicht-kommerzielle Filmemacher. Die hohe Professionalität der eingereichten Filme beeindruckte. Eine Preisliste der einzelnen Filme und Preisträger findet man im Internet auf der Homepage des FFF.
 
Übrigens der Fußball-Film „La Ola“ von Wilfried Waack aus Hamburg (Sex und Fußball) wurde auch mit einem Preis bedacht.
 
Ein Glanzlicht: im Vorfeld des Entrees – als Charly Chaplin, war eine junge Dame, die sich später nicht nur als bezaubernd freches Nummerngirl auf der Leinwand präsentierte, nein, sie sang, tanzte und – dem Motto entsprechend – entblätterte sie sich, um in einem Zeichenwettbewerb allen Zuschauer als Modell auf der Bühne zu dienen.
 
Die skurrilen Ergebnisse - ebenfalls auf der Webseite des Festivals zu bestaunen.
 
Neben der originellen Deko des Saales, in den Pausen beste Gastronomie, Grillen im Garten, selbstgebackenen Kuchen und vieles andere mehr – ja, auch Alkohol in allen Facetten war vorhanden
Einer der Höhepunkte des Festivals – die Auszeichnung des Festivaldirektors Dietmar Schürtz mit dem Sonderpreis der M.J.B. Film- und Fernsehproduktion für sein Gesamtschaffen beim FFF. Die Firma, langjähriger Förderer und Sponsor des Festivals, hatte sich diesmal nicht für einen Film entschieden, sondern würdigte die Leistung, das Engagement, vor allem aber den persönlichen Einsatz des Festivaldirektors über all´ die Jahre und – auch dies ist nicht zu unterschätzen – sein Engagement auch im monetären Sinne.
 
Also, nochmals Glückwunsch an Dietmar Schürtz für diesen formidablen Abend, verbunden mit der Hoffnung, es möge nicht nur ein weiteres, achtbares Festival, nein, sondern auch ein „achtes“ Festival geben. 








Mathias J. Blochwitz
Ch. Anna-Lisa Schaier




Mittwoch, 8. Mai 2013

ES GEHT UM TOD UND LEBEN

 

Könnt Ihr mir helfen? Ich suche nach den überraschendsten, unglaublichsten und mitreißendsten Geschichten zum Thema “Altern”. Dazu hat der Filmverband bestimmt einige Werke. 

Egal ob Kurzfilm, Trailer oder Musikvideo: Alles was berührt und umhaut kommt auf die große Leinwand (Kurzfilmprogramm Kunstfestival “48 Stunden Neukölln”). 

Alle Filme und Ideen kommen zu mir. Wie das geht? Ganz einfach! 

Zuerst: Inspirieren lassen 
Dann: Private Nachricht an mich. 

Danke vielmals! 

E-Mail: shorts-48stunden@gmx.de  

Liebe Grüße   
Vanessa Penna  

(eine Kollegin von Dave Lojek)

Donnerstag, 2. Mai 2013

Eine traurige Nachricht



Die Berlin/Brandenburger Filmfreunde trauern um Sonni Browatzki. Die langjährige Vorsitzende des Nordberliner Videoclubs (NVC) ist am 18. April verstorben.

Ich habe Sonni Browatzki erst sehr spät kennen gelernt. Sie übernahm in schwierigen Zeiten die Leitung des NVC und führte auch den von diesem Club initiierten „1. Deutschen Videoclip Wettbewerb“ weiter. Sie war immer eine verlässliche Partnerin, aufrichtig und ehrlich in ihrer Meinung. Es war angenehm mit ihr über Probleme im Landesverband zu diskutieren, da diese zielführend und frei von persönlichen Befindlichkeiten waren.

Auch ihre Filme waren von einem zutiefst überzeugenden Humanismus geprägt.

Anfang Januar 2013 musste Sonni Browatzki aus gesundheitlichen Gründen die Führung des Clubs in die Hände von Dietrich Hoffmann legen. Trotzdem hatte sie sich weiter in die Clubarbeit und auch darüber hinaus eingebracht.

Wir sind ihr zu Dank verpflichtet und werden uns sicherlich gerne an sie erinnern.

Frau Sonni Browatzki wurde am Dienstag, dem 30. April beerdigt. Die Trauerfeier fand in der Kapelle des Dankesfriedhof in Berlin statt.


Rainer Hässelbarth
Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im
Landesverband Berlin/Brandenburg

 

„Tu Gutes und rede drüber - Do good things and talk about them"



Rolf Birn und die ANIMA aus dem Filmclub „Fantasia Dresden e.V.“

Anfang 2000 wurde der Verein in Dresden gegründet. Ziel ist es kreative junge Leute bei der Umsetzung von künstlerischen Arbeiten im Bereich Film, Video und Multimedia zu unterstützen.

In internationalen, nationalen und regionalen Workshops sollen junge, kreative Filmschaffende gemeinsame und eigene Arbeiten verwirklichen. Ein wesentlicher Bestandteil der Workshops des Fantasia Dresden e.V. sind die Begegnungen und der Austausch zwischen den Teilnehmern um verschiedene Lebensweisen und Meinungen zu erfahren und zu diskutieren. Der Dialog und das gemeinsame Schaffen stehen im Vordergrund.

Seit 1982 (!!!) kommen über 30 junge Trickfilmer aus Deutschland und Polen und aus einem Drittland wie Russland, Ukraine, Österreich, Tschechien oder Georgien nach Dresden, um am internationalen Trickfilmworkshop ANIMA teilzunehmen. Die ANIMA ist eine Begegnung junger Leute von 12-26 Jahren im Rahmen einer Kreativ-Trickfilmwerkstatt. Ziel der Werkstatt ist das Kennen- und Verstehen-Lernen Jugendlicher bei der intensiven Beschäftigung mit dem Trickfilm im Kreis Gleichgesinnter. Die Teilnehmer setzen eine Woche lang unter professioneller Anleitung ihre Trickfilmideen um.  

2012 wurde die 30. ANIMA veranstaltet und kaum einer hat es bemerkt.





„Menschen mit verrückten, phantastischen, romantischen und
urkomischen Einfällen treffen sich.
Dann kommt noch Geduld und Spucke, aktuelle Technik
(zur Hilfe und zum Wahnsinnigwerden) und
Unterstützung von Berufs-Animationsfilmern dazu.
Schon können so charmante, erfrischende, bunte und teils auch
schwarzhumorige Sachen entstehen, wie zur 30sten Anima.
Mehr davon wünscht uns allen
Ulf Grenzer (Dipl.-Animator, Gastdozent an der HFF)

Alles Trick – auch bei der 31. Trickfilmwerkstatt ANIMA 2013 dreht sich alles wieder um das Thema Trickfilm. Am 02. Februar 2013 startete der legendäre Workshop wieder mit zahlreichen Teilnehmern aus Polen, Russland und natürlich auch aus Deutschland. Als besondere Gäste sind in diesem Jahr junge Trickfilmer aus der Ukraine angereist. Die Eröffnung im Medienkulturhaus in Dresden bot Gelegenheit, sich kennenzulernen und erste Ideen für die Arbeit in der Woche vorzustellen. Rolf Birn, langjähriger Leiter der ANIMA und des Dresdner Trickfilmstudios “Fantasia” begrüßte die Teilnehmer und Gäste herzlich und spornte alle an, kreative und ungewöhnliche Trickfilme zu gestalten. Den ersten emotionalen Einstieg gab Damian am Piano. Er gestaltet seit mehreren Jahren die Sounds und Geräusche für die ANIMA Trickfilme. Betreut werden die jungen Kreativen von den professionellen Trickfilmern Ulf Grenzer, Lutz Stützner und Dr. Jörg Herrmann.
Diese nun 31. ANIMA wurde vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW), der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden unterstützt.
Nach der Eröffnung begannen die Teilnehmer sogleich mit der Arbeit. Traditionell entsteht als Gemeinschaftsarbeit am Anfang jeder ANIMA ein Kettenfilm, an dem alle Teilnehmer mitarbeiten. Bis zur öffentlichen Präsentation der Ergebnisse am Samstag, 9. Februar um 17.00 Uhr in den Technischen Sammlungen Dresden war nun für alle viel zu tun, damit die eigenen Ideen in den unterschiedlichsten Techniken umgesetzt und verfilmt werden konnten.
Ergebnisse siehe Internetseite: anima 2013
Zum wiederholten Mal konnten Trickfilme aus der ANIMA-Werkstatt Preise und Auszeichnungen holen. In Waiblingen hat nun „Marionette“ Gold erhalten und wurde als bester Trickfilm mit dem Wanderpokal ausgezeichnet. Wie wurde von einem Juror beim LandesFilmFestival Berlin/Brandenburg treffend gesagt? „Ein Film mit tiefem philosophischem Hintergrund. Von den Fesseln (Strippen) befreit, etwas ungelenk, aber seinen eigenen Weg suchend“. Tolle Idee! Tolle Umsetzung!
ICECREAM hatte Silber bekommen und wurde ebenfalls zu den DAFF delegiert.
31 Jahre lang eine Trickfilmwerkstatt mit internationaler Beteiligung zu organisieren, zumal noch mit Kindern und Jugendlichen, das erfordert nicht nur Ausdauer, sondern auch viel, viel Herzblut. Schon die Visabeschaffung für Teilnehmer aus der Ukraine, aus Russland um nur zwei Beispiele zu nennen, könnte einen Roman füllen.
Rolf Birn kann eigentlich nicht genug gedankt werden für seine unermüdliche Arbeit, seinen Enthusiasmus. Und wie oft sind finanzielle Zusagen nicht oder auch nur gekürzt eingehalten worden.

Schade, dass im Bundesverband diese Arbeit in Dresden mit jungen Leuten so wenig beachtet wird. Rolf Birn hätte aus meiner Sicht die UNICA-Medaille, die ja für Völkerverständigung steht, schon lange verdient. Vielleicht klappert er zu leise – siehe Eingangssatz. Dann hört man es ggf. nur im Radius von ca. 200 km und das reicht dann nur bis Berlin.


RaHa