Donnerstag, 1. Mai 2014

Gold für Diddi Schürtz und für Berlin

Von Krementschuk (ukrainisch Кременчук; russisch Кременчуг) bis Bar lautet der Titel des Films von Dietmar Schürtz. Er berichtet über den Bau der Erdgastrasse, die unter dem Namen "Drushba (russ. Дружба)" in die Geschichte einging. Von der DDR wurden 518 Kilometer gebaut als Zentrales Jugendobjekt der Freien Deutschen Jugend (FDJ).
Alle Kosten für die Planung, die benötigte Technik für bis zu 10.000 Beschäftigte gleichzeitig, die nötige Infrastruktur, eine Luftbrücke und sogar Wohnungen der sowjetischen Betreiber waren von der DDR zu tragen. Refinanziert wurde die Trasse über die kostenlose Abgabe eines Teils des Erdgases an die DDR. Während der Konstruktion von 1974 bis 1978 erhielten die beteiligten RGW-Länder in der Reihenfolge Bulgarien, Tschechoslowakei, Polen, DDR und Ungarn je einen etwa 550 Kilometer langen Bauabschnitt. Der Bauabschnitt der DDR verlief durch die Ukraine von Krementschug am Dnepr bis nach Bar in der Westukraine. Es war die größte Investitionsbeteiligung der DDR.
 
Jürgen Wisner und Petra Estel
Diese Vorgeschichte sollte man vielleicht wissen, um den Film mit seinem historischen Hintergrund auch würdigen zu können. 
Kaiserhof
 
 
Beim BundesFilmFestival Doku in Bad Liebenstein, ausgerichtet wieder von Jürgen Wisner und Petra Estel mit den Helfern der Videofreunde Bad Liebenstein, konnte Diddi Schürtz die Goldmedaille erringen und somit auch die Weitermeldung zur DAFF nach  Bad Neuenahr-Ahrweiler / Ahrtal in Rhld.-Pfalz.
 
Schon beim Landeswettbewerb Berlin/Brandenburg konnte der Film nicht nur die Jury überzeugen, sondern auch das zahlreich anwesende Publikum. Damals war`s! Völlig zu recht wurde dieser Beitrag auch als "Bester Film des Wettbewerbes" geehrt. Und die Älteren unter den Zuschauern konnten sich an bestimmte Formulierungen im Kommentar sehr gut erinnern. 
Herzlichen Glückwunsch und na denn, auf zur DAFF. Wir drücken die Daumen.
 
RaHa
 


 

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