Posts mit dem Label Dokumentation werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Dokumentation werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 4. April 2026

Bundesfilmfestival DOKU in Harsefeld vom 17. - 19. April 2026

 

Zum Bundesfilmfestival DOKU in Harsefeld vom 17. - 19. April 2026 wurden aus Berlin und Brandenburg folgende Regisseure mit ihren neuen Werken eingeladen:

Frank Dietrich mit "Der Hammer im Lauch"

Karl-Heinz Rost mit "Zwischen Atlantik und Sahara"

Manfred Hennig mit "Der Schlossherr von Lilllliput"

Wer diese feinen Produktionen und viele weitere Dokumentationen (nochmals) sehen möchte, reise Mitte April nach Harsefeld! 

Details zu Adresse, Programm, Preisen findet man auf der Festivalwebseite:  

https://www.bdfa.de/bffhf/

 

Montag, 26. Oktober 2020

ONLINE Ausgabe WEGEN CORONA - Landesfilmfestival Berlin / Brandenburg 2020



Unser Landesfilmfestival Berlin / Brandenburg sollte am 7. November im Kino Toni am Antonplatz in Berlin-Weißensee stattfinden. 


Nun hat die Bundesregierung landesweit für November und wohl auch Dezember alle Kinos geschlossen.


Unser Festival migriert online und wird dort ca. 3 Wochen verfügbar sein.

Eine Email mit den Zugangsdaten an die Filmemacher und Clubs ist am 25.11. gesendet worden. Wer die nicht bekam, schreibe uns an dave.lojek@bdfa.de und erhalte so den gratis Eintritt zum Programm.

Die Jury wird online tagen und ihre Ergebnisse schriftlich auch hier im Blog bekanntgeben.

Die Filmemacher können viele Jurypreise, ehrwürdige Urkunden, fotogene Trophäen und prestigehafte Weiterleitungen zu Ostinale und BDFA Bundesfilmfestivals gewinnen. 

Die Trophäen sind zu sperrig und werden auch erst 2021 nachgereicht.

Programmbeiträge alphabetisch:


"9 von 10" von Coffus Hoffmann

Ein junger Mann springt von einem One-Night-Stand zum Nächsten, nur um die Wohnungen seiner Eroberungen auszurauben. Aber dieses Mal laufen die Dinge etwas anders ...




"Acht schwarze Augen leuchten im Zoo Berlin" von Dr. Harald Spengler

Der Film vom 27.Mai 2020 enthält Aufnahmen aller vier Pandabären im Zoo Berlin zwischen 9:00 Uhr und 9:45 Uhr, in einem der wenigen Zeiträume, in der alle diese Tiere wach und aktiv sind.




"Begebenheiten fragwürdiger Signifikanz" von Dave Lojek

Wenn Waldtiere in unsere Städte eindringen, ist die Welt in Unordnung. Bürofüchsin Fiona kämpft mit ihrer Telefonsucht. Wird sie ihr erliegen? Die temperamentvolle Häsin Barbara gibt ihrem Hirsch-Sugardaddy Nestor erst seine Spezialmassage, nachdem er sie gefüttert und den großen Gönner gespielt hat. Diesen obskuren Kurzfilm kennzeichnen postmoderne Themen des Konsumismus, der Erotik und der Kunst mit einer Hommage an die Theaterbühne und Verweisen auf Literatur. Der Film verwendet eine Fantasiesprache und benötigt keine Untertitel.



"Covid 19" von Inga Winterfeldt

Gedanken zur Pandemie münden in die Hoffnung auf eine gute Zukunft.



"Der Vater als Clown" von Florian Jankowsky

Der König schickt den Vater ins Gefängnis. Aber es gibt noch eine Chance - wenn er den Prinzen zum Lachen bringt.




"Die Puppenspieler kommen" von Manfred Hennig

Erzählt wird von einer Familie, die auszog, Marionettentheater zu spielen. In schmucklosen Sälen entstehen Märchenwelten. Wenn der Vorhang aufgeht, beginnt die Magie des Spiels. 




"Im Zeichen des Kreuzes" von Hans Hickisch

Diese Dokumentation behandelt Entwurf, Gestaltung, Herstellung und Einführung eines Altarkreuzes.


"Kreta, Zeus und wir" von Dr. Frank Dietrich

Als Reisender kann man sich den Eindrücken einer bis dahin fremden Welt nicht entziehen. Auf Kreta waren wir unerwartet den Göttern sehr nahe.




"LOCKDOWN BERLIN" von Christoph Byczkowski

Beschreibung der Innenstadt einer Metropole in Zeiten der Korona-Krise.




"Stadtpfarrkirche Müncheberg" von Wolfram Heinz

In dieser Dokumentation der Stadtpfarrkirche erfahren wir Wissenswertes zur Geschichte von der Gründung bis zur heutigen Nutzung.





"Tanzen... das möchte ich auch" von Dietmar Schürtz

Tänzerinnen von der Ballettschule Szilvia Wolf wurden beobachtet und ihre Leidenschaft zum Tanzen so erfahrbar gemacht.


"Theater Diamant" von Reinhard Gubi

Mit viel Engagement und Herzblut erarbeitet und präsentiert die Berliner Theatergruppe ´Diamant´ ihre Bühnenstücke. Dabei werden die Laiendarsteller professionell angeleitet. Die filmische Collage gibt Einblick in das Schaffen dieses kreativen Volkshochschulkurses.


"Trans form" von Manfred Hennig und Frank Dietrich 

Eine Fabrik wird Museum. Das Vergangene inspiriert eine Gruppe von Künstlern, ihre Eindrücke zum Strukturwandel in Bildern festzuhalten.


"Urartu - Das Land am Ararat" von Karl-Heinz Rost

Von der Osttürkei über Georgien nach Armenien. Der biblische Berg Ararat war der natürliche Mittelpunkt des Urartäischen Reiches. Strandete hier die Arche Noah? Armenien ist das älteste christliche Land der Welt. Die Gründung geht auf das Jahr 301 zurück.



"Wir müssen reden" von Ron Jäger

Ein Vater besucht seinen Sohn. Es gibt offenbar etwas Wichtiges zu bereden, doch beiden fällt es schwer, aufeinander zuzugehen.





Dienstag, 1. Mai 2018

Ergebnisse 2018 BundesFilmFestivals Dorfen und Natur


Eilmeldung

BundesFilmFestival Naturfilm - Blieskastel
Teilnahme-Medaille: "ETOSHA 2" (B/B, Dr. Frank Dietrich) und Weitermeldung DAFF!

Teilnahme-Medaille "Aus dem Land der Leoparden“ (B/B Dr. Harald Sprengler)


BundesFilmFestival Doku - Dorfen Dokumentarischer Film
Bronze: "Der lange Weg des Mephisto" (B/B Udo Heuberger (2 Stimmen für Silber)
 

Teilnahme: "Entlang der Weddinger Panke" (B/B Manfred Ulbert 3 Stimmen für Bronze)

Dank an Hans-Werner Kreidner (WB-Ost/Koordinierung) für die schnelle Information

 


RaHa

Freitag, 21. Oktober 2016

Filmpremiere im Kino TONI

Am 19. Oktober war es endlich soweit. Die Gruppe "mittenmang", welche sowohl das 22. West-Östliche FilmFestival "Nachbarn bei Freunden" als auch die Sonderveranstaltung "Berlinale goes kiez" im Kino Toni begleitete, konnte ihre Filme auf großer Leinwand im Kino Toni bewundern. Frau Manuela Miethe und der Verein Freunde Kino Toni e.V. erklärten sich bereit, im Rahmen einer Sonderveranstaltung das zu ermöglichen. Und das Besondere. Der Eigentümer des Hauses (und damit auch des Kinos), Herr Dr. Michael Verhoeven, war extra aus München angereist, um die Veranstaltung zu besuchen.
© Foto: foto_kern
Das war ein besonderes Highlight! Mehrere Fotografen nutzten die Gelegenheit, um die Organisatoren auch abzulichten.
Umfangreiche Vorbereitungen waren notwendig. Alle vier Beiträge der Gruppe wurden in das kinotaugliche DCP-Format umgewandelt, um auch tatsächlich die Größe der Leinwand im großen Saal nutzen können.
Dank an Pierre Dittner, Filmvorführer im Kino.
© Foto: foto_kern
Vom Verein Freunde Kino Toni e.V. wurde in Zusammenarbeit mit dem "graphiccenter berlin" der Flyer und das Plakat gestaltet, die Flyer wurden in unmittelbarer Umgebung ausgelegt. Plakate wurden am Mirbachplatz und auch am Kino angebracht.
Die Resonanz war sehr gut, das Kino war sehr, sehr gut besucht.
© Foto: foto_kern
Die Begrüßung und Eröffnung wurde vom Vorsitzenden des Vereins, Rainer Hässelbarth, vorgenommen. Da der Verein Freunde Kino Toni e.V. sein 10-jähriges Bestehen feiern konnte, wurde der Theaterleiterin, welche seit Gründung des Vereins auch Mitglied ist, mit einem großen Blumenstrauß für die vertrauensvolle Zusammenarbeit gedankt. Gerade das TONI ist für Sonderveranstaltungen wie "nd-Filmclub", Live-Dia-Shows, Landesfilmfestival Berlin/Brandenburg und weitere immer sehr offen.
Die Moderation des Abends übernahm der Regisseur und Autor, Mathias Joachim Blochwitz.

Was wurde gezeigt? Als erstes stellte sich die "mittenmang"-Gruppe vor, natürlich in einem Trailer, man ist ja schließlich ein Filmteam. Somit konnten auch die Zuschauer sehen, was diese Truppe eigentlich macht.
In dem kurzen Gespräch nach diesem Trailer wurde die Sprecherin der Gruppe, Frau Margot Rexin befragt.

Frau Rexin:" Wir sind engagierte Bürgerinnen und Bürger jenseits der 60.
Im Jahr 2012 hatten wir an einem Pilotprojekt der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) teilgenommen. Ziel: älteren Menschen Medienkompetenz vermitteln. Erste TV-Magazine entstanden. Daran knüpfen wir an und wollen mit unserem TV-Magazin gesellschaftliches Leben in
Berlin und Brandenburg widerspiegeln. Wir greifen Themen in unterschiedlichen journalistischen Formaten auf. Dabei wollen wir das Miteinander in einer Bürgergesellschaft stärken. Die TV-Beiträge sollen aber auch die Verantwortung des Einzelnen dokumentieren, berechtigte Interessen und Rechte wahrzunehmen. Alle Beiträge sind in der Mediathek des "Alex-TV-Senders" zu sehen."

Der zweite Film zeigte das "Innenleben" des West-Östlichen Filmfestivals "Nachbarn bei Freunden". Schon erstaunlich, wie umfangreich die Vorbereitungen waren.

Der dritte Film begleitete einen jungen polnischen Filmemacher, der mit seinem Erstlingswerk es geschafft hatte, einen Sonderpreis bei dem genannten Filmfestival zu erringen.

Der letzte Film war dann über das Kino Toni selbst und den "Innereien". Wer hat schon die Chance, mal einen Bildwerferraum zu besuchen? Manuela Miethe erklärte dann auch die personelle Zusammensetzung im Kino und den normalen Tagesablauf. Der Schneidetisch von Prof. Reisch wurde begutachtet. Auch die wuchtigen Projektoren der 35-mm-Filme, immerhin steht einer im Foyer zu Anschauungszwecken. Einer ist auch noch im Bildwerferraum installiert. Pierre Dittner zog dann einen 35-mm-Film aus einer hochkant stehenden supergroßen Schublade und bemerkte, das sei der Film von Michael Verhoeven "Mutter Courage". Und dann das heutige, digitale Verfahren. Ein kleiner schwarzer Kasten, genannt Festplatte, wird in den Server geladen und in den Vorführapparat überspielt. Dazu wird noch über Laptop der Ablauf programmiert. Alles angeblich kinderleicht.

© Foto: foto_kern

Der Abschluss der Filmveranstaltung war dann das Gespräch mit Herrn Dr. Michael Verhoeven über den bevorstehenden Verkauf der Liegenschaft. Er bat um Verständnis, dass er nun mit fast 80 Jahren etwas kürzer treten will. Obwohl er Berliner ist, ist sein Umfeld seit vielen Jahren München.
Seiner Äußerung, dass das Kino auch bei einem Verkauf des Hauses auf jeden Fall zu erhalten sei - das ist eine Klausel im Verkaufsvertrag - wurde mit starkem Beifall aufgenommen. Er wisse um die Verantwortung gegenüber den Menschen gerade hier im Kiez.
Der Hausherr lud dann noch zu einem Glas Sekt und Brot und Schmalz ein, was auch dankend angenommen wurde. Überflüssig eigentlich zu erwähnen, dass viele unserer Besucher das Gespräch mit Manuela Miethe und Dr. Michael Verhoeven im Foyer des Kinos suchten und sich bei Beiden bedankten.




RaHa