Am 11.10.2014 fand die
planmäßige Zusammenkunft der Leiter der im Landesverband Berlin/Brandenburg
zusammengeschlossenen Clubs statt.
Ein wichtiger
Tagesordnungspunkt war die von den „Querdenkern“ vorgelegten Vorschläge.
usw.
Unsere Filmfestivals sind das wichtigste, nach außen hin
wahrgenommene Aushängeschild des BDFA…, aber sie sind nicht „cool“. Und sind
meist schlecht besucht.
Ergebnis: Verringerung der thematisch gleichen BFFs!
Folgende sollten „übrig“
bleiben:
BFF FICTION / EXPERIMENTAL & ANIMATION
BFF DOC
BFF REPORT
Hier herrschte Einverständnis
bei unseren Clubleitern. Ein wichtiges Argument war auch, dass viele der
Bundesfilmfestivals gleichzeitig stattfinden. Man nimmt sich hier das Publikum
gegenseitig weg. Und die Reiselust wird bei unserem „Stammleuten“ auch nicht
vergrößert.
Ziel:
·
Steigerung der Besucherzahlen von
BDFA-Mitgliedern u. a.
·
Qualitätssteigerung der gezeigten Beiträge und
damit der Festivals
·
Effektive Bündelung der Mittel oder
Ausgabenentlastung
Zu erwartendes Hauptproblem:
·
Filmüberschuss
in der Übergangszeit
Wiedereinführung oder Ausbau der Regionalfilmfestivals (RFFs)
Das letztgenannte Mittel wird ein
Problem für kleine Landesverbände, denn sowohl der LV Mecklenburg/Vorpommern
als auch der von Sachsen sind ja alles andere als mit großen Mitgliederzahlen
sprich Regionen vertreten. Das ist in den alten Bundesländern anders. Auch für
Berlin/Brandenburg gäbe das keinen Sinn.
Sichtungs- und Auswahlgremium der BFFs
Die Gremien sichten die
Nominierungen und entscheiden endgültig über die Aufnahme in die
Festivalprogramme der BFFs.
Einspruchsgremium entfällt.
Das könnte zu mindestens für
eine Übergangszeit die effektive Lösung sein. Hier gab es aber, zum Teil sehr
berechtigt, einen erheblichen Klärungsbedarf.
Wer ist dieses Gremium?
Wer bestimmt die Mitgliedschaft in diesem Gremium?
Vorschlag Landesverband Berlin/Brandenburg:
Ergänzend wurde mehrheitlich
vorgeschlagen, dass wie bei anderen Festivals eine Auswahlkommission über die
Projektion der Filme entscheiden soll, jedoch soll jeder „delegierte Film“ eine
Teilnahmeurkunde erhalten.
Teils unattraktive BFF-Veranstaltungsorte/Häufige Pannen bei
Durchführung
Wir haben im Landesverband
Berlin/Brandenburg mit dem Kino TONI eine fantastische Spielstätte und hoffen,
dass diese uns erhalten bleibt. Die Projektion der eingereichten Filme über die
installierte DLP-Anlage lässt keine Wünsche offen. Letztendlich ist aber alles
ein finanzielles Problem, denn der Kinobetreiber muss ja auch Geld verdienen.
Problem:
Zu
komplizierte und für Neumitglieder sowie Interessierte nur schwer verständliche
„Wettbewerbs-
und Jurybestimmungen“ bzw. Gesamtstruktur der Festivals
Hier waren keine Lösungsansätze
erkennbar. Schon die Teilnahme von „Halb-Profis“ ist für „Rein-Amateure“ kaum zumutbar.
Den meisten Raum der Projektion der Filme sollten Verbandsmitgliedern
erhalten. Für Studenten und andere gibt
es genügende Wettbewerbe und Festivals. Immerhin finanzieren die BDFA-ler den
Verband.
Die Regelung mit einer Weitermeldung
eines sogenannten S-Films ist beizubehalten.
Neue Mitglieder zu gewinnen ist
verdammt schwierig. (3 € für das Phrasenschwein).
Radikale Reduzierung der Medaillen / Preise
Eine Gold-, zwei
Silber- und drei Bronzemedaillen je Bundesfilmfestival
Deutliche Aufwertung der
Medaillen. Vermeidung von Diskreditierung der Autoren mit Teilnahmeurkunden,
die meist in der Minderheit sind.
„Lobende Erwähnungen“ sollen
von den Jurys wieder vermehrt vergeben werden. Filme werden weiterhin durch ein
Auswahlgremium zu den DAFF weitergemeldet.
Bei radikaler Reduzierung der
Preise sollten auch nur die Preisträgerfilme mit einer Laudatio geehrt werden
(wie bei den DAFF-Obelisken). Das schafft auch Raum für mehr Vorführzeit.
Wann beginnt der
Bundesverband Deutscher Filmautoren mit der Umsetzung?
Der Querdenkerprozess habe im vergangenen Jahr viele neue, wichtige und
gute Ansätze hervorgebracht. In diesem Jahr solle die äußerst interessante und
zukunftsweisende Arbeit fortgesetzt und auch konkretisiert werden. „Viele Dinge
wurden angesprochen, viele auch berechtigt, man muss das unbedingt
weiterverfolgen“. Auf der kommenden Jahrestagung schon sollen erste Vorschläge
der Gruppe vorgestellt werden.
Wartet nicht zu lange, denn es
ist – siehe Uhr.
Rainer Hässelbarth
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
im Landesverband Berlin/Brandenburg des
Bundesverbandes Deutscher Film-Autoren (BDFA) e.V.


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