Seit Jahren haben sich die Senftenberger bei dem Sonderwettbewerb Deutscher Minutenwettbewerb des BDFA profiliert.
Die Internationalen Senftenberger Kurzfilmtage ( ISK ) bilden das Rahmenprogramm mit wechselnden Themenschwerpunkten, in das der Minutenwettbewerb eingebunden ist.
Ein Wort zu den Senftenbergern.
Die Interessengemeinschaft zur Förderung und Pflege des
nichtkommerziellen Films wurde als Amateurfilmzirkel Senftenberg im Jahr
1980 gegründet. Arbeiteten die Mitglieder damals noch mit
Schmalfilmkameras, so änderten sich ab 1990 die Videoformate von VHS auf
DV und inzwischen auf HDV. Die Filmqualität hat sich sowohl formal mit
immer besserer Technik, als auch gestalterisch durch Filmdiskussionen im
Team sehr verbessert. Somit sind wir im 35. Jahr des Bestehens des Clubs.
Doch dazu später.
Die 7. Internationalen Senftenberger Kurzfilmtage (ISK), einschließlich des „22. Deutschen Minutenwettbewerbs“, welche vom 27. bis 29. März 2015 in Senftenberg stattfanden, sind schon wieder Geschichte.
Im Theater NEUE BÜHNE Senftenberg war das Kino eingerichtet. Traditionsgemäß hatten die Kurzfilmtage ein Rahmenthema. Dieses lautete diesmal: „Dem Vergessen entrissen – von Kameraleuten bewahrt“.
Schon am Freitag wurden die ersten Filme gezeigt. Kurz nach 16:00 Uhr wurde der 1. Programmblock aufgerufen. Es folgte eine öffentliche Jurydiskussion. Danach ging es mit dem 2. Programmblock weiter.
Schon am Freitag wurden die ersten Filme gezeigt. Kurz nach 16:00 Uhr wurde der 1. Programmblock aufgerufen. Es folgte eine öffentliche Jurydiskussion. Danach ging es mit dem 2. Programmblock weiter.
Es
wurden Filme gezeigt, die von verschwundenen oder vom Verschwinden bedrohte Städte,
Siedlungen und Landschaften, Bau– und Industriedenkmäler, Tiere und Pflanzen,
Völkerstämme, Sitten und Gebräuche, Berufe und Persönlichkeiten berichteten.
Und die Auswahl war groß. Wir waren „Im Land der letzten Kopfjäger“, sahen
„Schöne Bilder und böse Geister“, erfreuten uns am dem Grenzstreit zwischen Sachsen und Brandenburg „Grün-weiß
oder rot-weiß“, fuhren „Von Krementschuk bis Bar“, erlebten „Ateliergespräche“
und blickten auf „Die Älteste“.
Eine internationale Jury, diesmal waren Monika Hašková aus Prag, Erich
Riess aus Linz (links) und Ben Teeninga aus Leiden, Niederlande (rechts), angetreten, erläuterten unter der fachgerechten
Moderation von Frank Dietrich ihre Sicht auf die Filme.
Bewertet wurde mit Kellen von 1 bis 3, letztere Zahl tauchte aber nicht auf. Auch zu recht, denn alle Filme waren von einem sachkundigen Auswahlgremium gut ausgewählt und somit sehenswert.
Folgende Filme erhielten die Preise:
Silber - Senftenberger Findling 2015 für den Film "Zu Hause" von Hans-Jürgen
Schekahn, Edewecht, und
Silber erhielt der Film "Kopfkino" von Frank Lauter, Schwäbisch Hall und die beiden Bronzemedaillen gingen an
Umrahmt wurde der Tag von einem besonderen Leckerbissen, zumindestens für Gundermann-Fans. Er galt speziell als Sprachrohr der Menschen im Lausitzer Braunkohlerevier. Seine oft von einem melancholischen
Unterton geprägten Lieder spiegelten teils eine sehr persönlich wirkende
Auseinandersetzung mit den Themen Leben, Tod und Sterben wider.



In diesem wunderschönen Ambiente fand die Vergabe der Senftenberger Findlinge statt. Und natürlich auch ein Besuch der Mühle.
Viele überbrachten kleine Geschenke als Dankeschön für die angenehmen Stunden in all den Jahren.
Bewertet wurde mit Kellen von 1 bis 3, letztere Zahl tauchte aber nicht auf. Auch zu recht, denn alle Filme waren von einem sachkundigen Auswahlgremium gut ausgewählt und somit sehenswert.
Folgende Filme erhielten die Preise:
Gold - Senftenberger Findling 2015 an Michaele Pfeiffer,
Wassenberg, für den Film "Count down"
Silber - Senftenberger Findling 2015 für den Film "Zu Hause" von Hans-Jürgen
Schekahn, Edewecht, und
Bronze - Senftenberger Findling 2015 für Doris & Cord v. Restorff, Karlsruhe, für
den Film "Die Mud Men vom Asoro-Tal".
Zusätzlich gab es noch den Preis des Bürgermeisters von
Senftenberg für "Aus dem Leben gegriffen" von Ilke Ackstaller,
Ebersberg, und "Seit 25 Jahren" von Günter Fischer aus Berlin und den Kunstpreis der internationalen Jury an "Sag's durch die Blume" von Dieter Primig, Berlin.
Zum 22. Deutschen Minutencup wurden 28 Filme wurden eingereicht. Die Senftenberger hatten sich ein System einfallen lassen, dass zu mindestens theoretisch ein Aufeinandertreffen von zwei starken Filmen in der 1. Runde verhindern soll. Kompliment!
Am Samstag Vormittag liefen dann die "Ein-Minüter" gegeneinander. Jeder Film erhielt eine Wertung, diese ging dann in die "Gruppenphase" über.
Somit kam dann folgendes Ergebnis zustande:
Das Publikum wählte die besten 8 Filme aus, die zu den 73. Deutschen Filmfestspielen nach Dortmund weitergeleitet werden:
"Nebenwirkung" von Dr. Walter Baust, Oldenburg
"Ein schöner Abend" von Frank Melchert, Brackenheim
"Sag's durch die Blume" von Dieter Primig, Berlin
"Lesestunde" von Uwe Ortgies, Travemünde
"Verkehrskontrolle" von den Videofilmern Senftenberg
"Sehr aufmerksam!" von Peter Kieffer, Esslingen
"Service" von Michael Franke, Großräschen
"Kopfkino" von Frank Lauter, Schwäbisch Hall
"Ein schöner Abend" von Frank Melchert, Brackenheim
"Sag's durch die Blume" von Dieter Primig, Berlin
"Lesestunde" von Uwe Ortgies, Travemünde
"Verkehrskontrolle" von den Videofilmern Senftenberg
"Sehr aufmerksam!" von Peter Kieffer, Esslingen
"Service" von Michael Franke, Großräschen
"Kopfkino" von Frank Lauter, Schwäbisch Hall
Den Filmemachern dazu auch von dieser Stelle herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg zur Nominierung für den WMMC 2015 in St. Petersburg.
Silber erhielt der Film "Kopfkino" von Frank Lauter, Schwäbisch Hall und die beiden Bronzemedaillen gingen an
"Service" von Michael Franke, Großräschen und "Sehr aufmerksam!" von Peter Kieffer, Esslingen.
Herzlichen Glückwunsch!
Umrahmt wurde der Tag von einem besonderen Leckerbissen, zumindestens für Gundermann-Fans. Er galt speziell als Sprachrohr der Menschen im Lausitzer Braunkohlerevier. Seine oft von einem melancholischen
Unterton geprägten Lieder spiegelten teils eine sehr persönlich wirkende
Auseinandersetzung mit den Themen Leben, Tod und Sterben wider.
Es ist schon Tradition, dass die Videofilmer Senftenberg für den sonntäglichen Abschluss etwas Besonderes bieten. Diesmal ging es zur Dörrwalder Mühle. Die Holländermühle in Dörrwalde ist ein Wahrzeichen in der Region und
ein Anziehungspunkt für viele Touristen. Sie liegt unweit des
westlichsten aller schiffbar miteinander verbundenen 23 Seen im
Lausitzer Seenland - des Großräschener Sees.



In diesem wunderschönen Ambiente fand die Vergabe der Senftenberger Findlinge statt. Und natürlich auch ein Besuch der Mühle.
Und eins sollte nicht vergessen werden. Mit einem kleinen Empfang wurde am Samstag daran erinnert, dass vor 35 Jahren die Videofilmer Senftenberg, damals unter dem Namen Amateurfilmzirkel Senftenberg, sich gründeten.
Viele überbrachten kleine Geschenke als Dankeschön für die angenehmen Stunden in all den Jahren.
Was bleibt? Es war eine rundrum gelungene Veranstaltung.
Auf denn,
liebe Senftenberger, "Glück auf!" für die nächsten 35 Jahre.
RaHa




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