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Montag, 1. Dezember 2025

Filmabend mit Preisträger Manfred Hennig am 1. Dezember beim BTA in Lichterfelde West

Abräumer des Landesfilmfestivals 2025: 

🎬 Der Schlossherr von Lilllliput (Regie: Manfred Hennig) gewinnt die Trophäen für BESTE DOKUMENTATION und den PUBLIKUMSPREIS sowie die Urkunde für den ERSTEN Jurypreis und die Medaille für den BESTEN FILM nebst einer Delegation auf das Bundesfilmfestival DOKU via Ostinale Rostock 2026. Herzliche Gratulation. Ein verdienter Triumph.


Synopse: Victor, so nennt sich der Künstler selbst, baut seit 15 Jahren sein einzigartiges Schloss. Auch nach seinem Herzinfarkt arbeitet er unverdrossen weiter. Mit einer Klebepistole in der Hand erzählt er Geschichten aus seinem Leben. Victor polarisiert, er ist ein Träumer aber auch ein Realist. Sein Leben ist eben bunt. 

Wer diese und weitere preisgekrönte Arbeiten des Regisseurs Manfred Hennig von den Senftenberger Videofilmern in unserem Landesverband sehen möchte, finde sich am 1. Dezember um 19 Uhr in den Räumen des BTA Filmclubs ein im Bahnhof Lichterfelde West (Hans-Sachs-Straße 5 - Linker Nebeneingang)! 

Der Produzent präsentiert sein umfangreiches Schaffen und erläutert seine Arbeitsweise. Eintritt frei! Um Anmeldung wird wegen der Beköstigung gebeten.


Festivalfotograf: Klaus Schlemmel

Dienstag, 4. November 2025

Ergebnisse auf dem Landesfilmfestival Berlin / Brandenburg 2025

1. November 2025 im Kino Toni

Wir sind gekommen, um zu bleiben, so könnte man das Ereignis Landesfilmfestival Berlin / Brandenburg bezeichnen.

Sehr viele Besucher füllten die Sitzplätze des Kinos Toni. Lag es an der neuen Werbung zum Festival über Instagram und Facebook, gestaltet von Egzona Fetahaj und Dave Lojek

Oder waren es die einladenden Worte des Organisators Dietmar Schürtz (Diddi)? Durch seine Organisation gemeinsam mit dem Berliner Filmclub Reinickendorf wurde die Veranstaltung wertvoll, gern zu kommen und auch bis zum Schluss zu bleiben.

Danke dem Filmclub Reinickendorf und dessen Helfern. Ein besonderer Dank an die beiden Techniker, Rainer Heinze und Rolf Baumeister für die hervorragende Vorführung der Filme.

17 sehr interessante Arbeiten flimmerten über die Leinwand und wurden von den vielen Besuchern oft anerkennend mit viel Applaus gewürdigt. Charmant wurden die Filme von zwei Moderatorinnen Ulrike und Nikola Engemann angesagt und mit einer kurzen Inhaltsangabe dem Zuschauer nahegebracht. 

Moderatorinnen mit Verbandspräsident Dave Lojek - Foto © Klaus Schlemmel

Auch im gut und übersichtlich gestalteten Programmheft mit Zeitplan von Sigrid Tzschichhold konnte man den Ablauf des Tages nachverfolgen. Für das eingefügte Grußwort vom Schirmherrn der Veranstaltung Dennis Buchner (Vizepräsident des Berliner Abgeordnetenhauses und Vorsitzender des Vereins der Freunde des Kino Toni) und seine mutmachenden Worte zum Amateurfilm und deren kreatives Schaffen möchten wir uns aufrichtig bedanken. Da er selbst nicht anwesend sein konnte, gab es die Grußbotschaft auch auf der großen Leinwand.

Foto © Klaus Schlemmel

Die Jury, diesmal bestehend aus drei Jurorinnen Renate Korte, Karoline Griebner, Josefine Labs und dem Juryleiter Adalbert Becker, hatte es nicht immer einfach, die gezeigten Werke zu bewerten. Gerade im fiktionalen Film gingen die Meinungen und Bewertungen nicht immer konform.
Dennoch fanden sie einen gemeinsamen Nenner. Jeder Film wurde mit viel Verständnis analysiert und bewertet. Es gab hilfreiche Tipps zur Kameraführung, Licht und Tongestaltung.

Die Besucher und Autoren waren mit den Ergebnissen der Jury oft auf einer Wellenlänge, Das spricht also für eine sehr gute Arbeit der Jury. Auch die Jurymitglieder bedankten sich bei den Regisseuren für die anspruchsvollen Streifen, die es zu bewerten gab. Das machte richtig Spaß. 

Dave & Manfred - Foto © Klaus Schlemmel

Die Jury vergab einen ersten Preis an den Dokumentarfilm von Manfred Hennig „Der Schlossherr von Lilllliput“. Dazu wurde der Film auch von den Zuschauern als bester Film der Veranstaltung bewertet.
Einen zweiten Preis für seine Dokumentation „Zwischen Atlantik und Sahara“ erhielt Karl-Heinz Rost (auch Beste Kamera). Auch Dietmar Schürtz bekam einen zweiten Preis für die Doku „Bis ans Ende der Welt“ und den Drehbuchpreis.

 Einen zweiten Preis in der Kategorie fiktionaler Film erreichte Egzona Fatahaj für ihren Film „Speak“, sowie den Regiepreis. 

Glühbirnenjulienne“ von Dave Lojek (Bester Spielfilm) und „Mehr als nur ein Hobby“ von Odysseas Johannes Hlepas (Beste Montage) konnten ebenfalls je einen zweiten Platz belegen.

Insgesamt gab es 6 Teilnehmerurkunden, 5 Dritte Preise, 5 Zweite Preise und einen Ersten Preis.

Foto © Klaus Schlemmel

Eine Veranstaltung wie das Landesfilmfestival Berlin / Brandenburg im Kino Toni lässt sich natürlich nur mit gewonnen Sponsoren durchführen.

Wir bedanken uns bei der  Berliner Sparkasse, dem Verein der Freunde des Kino Toni e.V., dem Restaurant PLATON und der Weinkiste Berlin.
Für die gute Zusammenarbeit mit dem Kino Toni unter der Leitung von Iris Praefke möchten wir uns erkenntlich zeigen. 

Ein erfolgreicher Tag, der durch die Ausrichter Dietmar Schürtz und dem Film Club Reinickendorf gut organisiert wirkte.

Ein abschließender Sektempfang im Kino Toni gab nochmal allen Teilnehmern die Gelegenheit, zu kommunizieren und sich auszutauschen. Sogar zwei Filmjournalisten besuchten das älteste Kurzfilmfestival Berlins.

Foto © Klaus Schlemmel

Viele sehen sich erst wieder zu einem oder anderen Filmfestivals des BDFA.

 

Dietmar "Diddi" Schürtz