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Montag, 1. Dezember 2025

Filmabend mit Preisträger Manfred Hennig am 1. Dezember beim BTA in Lichterfelde West

Abräumer des Landesfilmfestivals 2025: 

🎬 Der Schlossherr von Lilllliput (Regie: Manfred Hennig) gewinnt die Trophäen für BESTE DOKUMENTATION und den PUBLIKUMSPREIS sowie die Urkunde für den ERSTEN Jurypreis und die Medaille für den BESTEN FILM nebst einer Delegation auf das Bundesfilmfestival DOKU via Ostinale Rostock 2026. Herzliche Gratulation. Ein verdienter Triumph.


Synopse: Victor, so nennt sich der Künstler selbst, baut seit 15 Jahren sein einzigartiges Schloss. Auch nach seinem Herzinfarkt arbeitet er unverdrossen weiter. Mit einer Klebepistole in der Hand erzählt er Geschichten aus seinem Leben. Victor polarisiert, er ist ein Träumer aber auch ein Realist. Sein Leben ist eben bunt. 

Wer diese und weitere preisgekrönte Arbeiten des Regisseurs Manfred Hennig von den Senftenberger Videofilmern in unserem Landesverband sehen möchte, finde sich am 1. Dezember um 19 Uhr in den Räumen des BTA Filmclubs ein im Bahnhof Lichterfelde West (Hans-Sachs-Straße 5 - Linker Nebeneingang)! 

Der Produzent präsentiert sein umfangreiches Schaffen und erläutert seine Arbeitsweise. Eintritt frei! Um Anmeldung wird wegen der Beköstigung gebeten.


Festivalfotograf: Klaus Schlemmel

Sonntag, 9. Februar 2025

Bericht über die Jahreshauptversammlung des Video- und Filmverbandes Berlin/Brandenburg

Bericht über die Jahreshauptversammlung des Video- und Filmverbandes Berlin/Brandenburg am 25.01.2025.

Zu Beginn begrüßten wir unser neues Mitglied Odysseas Johannes Hlepas. Alle Anwesenden stellten sich reihum kurz mit den Eckdaten ihrer Filmografien vor, damit er einen Überblick bekam.

Dave überreichte sogleich eine Urkunde an Dietmar Schürtz, der sich für 60 Jahre Mitgliedschaft huldigen ließ.

Die Tagesordnung wurde bestätigt, der Vorstand wurde einstimmig ohne Enthaltungen entlastet.

Rainer Hässelbarth hatte den Antrag gestellt, dass der BDFA-Vorstand nach der Bundestagswahl im Februar an die neuen Entscheider in den Kulturministerien herantrete zwecks Mittelbeschaffung für den BDFA. Diesen Antrag leitete Dave an Marcus weiter. Der Landesverband beschloss ihn.

Frank Dietrich informierte auch über die Anfrage des BDFA-Vorstands an uns, eine DAFF auszurichten. Er überschlug die Kosten und den Aufwand für Senftenberg oder Berlin. Die Versammlung diskutierte heftig, kam aber wie üblich zu dem Resultat, dass wir weder das Personal, noch das Budget, noch die Veranstaltungsplanung für die Deutschen Filmfestspiele stemmen können. Dazu ist die Überalterung und Schrumpfung des Verbandes zu weit fortgeschritten. Zudem sind Kinos in Berlin inzwischen viel zu teuer als Anmietungen für viertägige Festivals. In Senftenberg käme man mit den Hotelplätzen im Sommer in Bedrängnis.

Auch in diesem Herbst richtet Diddi Schürtz mit dem FCR das LandesFilmFestival Berlin/Brandenburg am 1. November im Kino Toni aus. Erfreulicherweise verkündete Rainer, dass der Verein der Freunde des Kinos Toni e.V. wieder einen erheblichen finanziellen Betrag für das LFF spenden wird und womöglich weitere Sponsoren wie die Sparkasse erneut gewonnen werden.

Die nächste Verbandstagung findet am 11. Oktober um 13 Uhr im Freizeithaus in Weißensee statt.

RaHa

Sonntag, 17. November 2019

Nachruf auf Joachim Gerhardt

Achim, der Macher.
Der Mitbegründer unseres Klubs Berliner Tonfilm-Amateure e.V. BTA. Im BDFA Klub Nr. 6
Der Werbende für den BTA und BDFA. Der ständig nach neuen Möglichkeiten suchende. Der immer offene und doch das Wohl des Klubs im Auge behaltene Mensch.
Kein böses Wort, kein niemals Nein !
Der 37 Jahre unsere Finanzen durch Höhen und Tiefen brachte. 
Der Ideenspender in der Dienstagsgruppe.  Viele sehr erfolgreiche Filme folgten daraus. 1989 erzeugte er meinen Lieblingsfilm „ Solo für Zwei „ der ebenfalls auf dem Kategorienwettbewerb des BDFA lief und eine Medaille erhielt.
Der Ratgeber bei Filmbesprechungen vorsichtig agierend, niemals verletzend eben ein Kumpel.  
Der Helfende wo auch immer. Der Klub spaltet sich, neue Klubräume wurden gebraucht.
Er war es, der uns ein neues Domizil im Bahnhof Berlin-Lichterfelde West verschaffte. Erst oben in den Räumen mit Fernseher und dann unten im großen Saal mit Beamer und mit großer Leinwand. Nun konnten wir gute Veranstaltungen bieten. Egal ob für den Landesverband Berlin oder im  Namen des BTA.
Hervorzuheben war die jährliche Veranstaltung unter dem Motto „Der besondere Film„. Gemeinsam mit Claus Krüger trug er unentwegt unter allen im Bundesgebiet  besonders erscheinende Filme zusammen um in Berlin eine außerordentliche Filmschau zu zeigen. Diese Veranstaltungen wurden über Jahre von allen Berliner Filmklubs geliebt. Man konnte es an der hohen Besucherzahl sehen. Die Diskussionen schlugen Wellen. Alle ereiferten sich über Schnitt, Inhalt, Text und Musik.
Oft wurde er gefragt: was ist ein besonderer Film?
Achim lächelte nur.
Das war seine Antwort.
Bis heute ist das ungeklärt und das ist gut so.
Leider war dann bei Achim die Kraft zu Ende und diese Veranstaltung gab es nicht mehr. Sicherlich könnte ich noch viel über Achim erzählen, aber jeder denkt an seine Erinnerungen mit ihm. Es kam dann die böse Krankheit und damit auch das immer mehr in sich gekehrte.
Ich jedenfalls verdanke ihm eine 50jährige Freundschaft und die Mitgliedschaft im BTA und BDFA.

Inga Winterfeldt

Mittwoch, 1. November 2017

Eine traurige Nachricht



Uns erreichte die traurige Nachricht, dass Claus Krüger im Oktober verstorben ist.



Claus war einer der erfolgreichsten Filmautoren nicht nur im Landesverband Berlin/Brandenburg, sondern auch im Bundesverband Deutscher Film-Autoren e. V. Unvergessen seine Filme „Abgetragen“ (Claus Krüger und Manfred Winkler), „Der Auftrag“ (BFF Doku), „ANTOINETTE“ (Bester Film des Landesverbands, Bundeswettbewerb Report), „Wenn ein Mensch nicht sprechen kann, wie soll er dann erzählen“ („Bester Wettbewerbsfilm“ BFF Doku), „Es war einmal“ (Bester Wettbewerbsfilm, BFF Doku), „Sightseeing“ („Bester Wettbewerbsfilm“).
 
Aber einen Film möchte ich noch herausheben: „Einmal Mittenwalde und zurück“. Dieser Film lief 1990 beim letzten (Ost-) Berliner Filmwettbewerb im Sonderprogramm des Landesverbandes Berlin im Bund der Film- und Videoamateure der DDR (BdFV/DDR), welcher kurz zuvor gegründet wurde.

In beeindruckenden Bildern und mit einem bestechenden Kommentar wurde die Geschichte der Mittenwalder – Neuköllner Eisenbahn vorgestellt. Zur Erinnerung: Die Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn-Gesellschaft (NME) nahm unter dem Namen Rixdorf-Mittenwalder Eisenbahn-Gesellschaft am 28. September 1900 ihren Betrieb auf. Die Strecke verband den Bahnhof Hermannstraße in Berlin-Neukölln an der Ringbahn mit Mittenwalde in der Mark Brandenburg und wurde am 26. Mai 1903 bis Schöneicher Plan verlängert (aus Wikipedia).
Claus erzählte diese Geschichte aus der sehr persönlichen Sicht eines Lokführers. Auf YouTube ist dieser Film zu sehen. Er hat dort über 3.000 Likes!
Bei der Sonderveranstaltung am 14.10.2014 zum 25. Jahrestag des Mauerfalls wurde im Kino TONI dieser Film noch einmal gezeigt. Es war beeindruckend, diesen Film auf der großen Leinwand zu sehen. Viele der Gäste sprachen uns dann an, wo dieser Film noch zu sehen sei. 

Wir werden Claus sehr vermissen.


RaHa