Uns erreichte die traurige
Nachricht, dass Claus Krüger im Oktober verstorben ist.
Claus war einer der erfolgreichsten Filmautoren nicht nur im
Landesverband Berlin/Brandenburg, sondern auch im Bundesverband Deutscher
Film-Autoren e. V. Unvergessen seine Filme „Abgetragen“ (Claus Krüger und
Manfred Winkler), „Der Auftrag“ (BFF Doku), „ANTOINETTE“ (Bester Film des
Landesverbands, Bundeswettbewerb Report), „Wenn ein Mensch nicht sprechen kann,
wie soll er dann erzählen“ („Bester Wettbewerbsfilm“ BFF Doku), „Es war einmal“
(Bester Wettbewerbsfilm, BFF Doku), „Sightseeing“ („Bester Wettbewerbsfilm“).
Aber einen Film möchte ich noch herausheben: „Einmal Mittenwalde und
zurück“. Dieser Film lief 1990 beim letzten (Ost-) Berliner Filmwettbewerb im
Sonderprogramm des Landesverbandes Berlin im Bund der Film- und Videoamateure
der DDR (BdFV/DDR), welcher kurz zuvor gegründet wurde.
In beeindruckenden Bildern und
mit einem bestechenden Kommentar wurde die Geschichte der Mittenwalder –
Neuköllner Eisenbahn vorgestellt. Zur Erinnerung: Die Neukölln-Mittenwalder
Eisenbahn-Gesellschaft (NME) nahm unter dem Namen Rixdorf-Mittenwalder
Eisenbahn-Gesellschaft am 28. September 1900 ihren Betrieb auf. Die Strecke
verband den Bahnhof Hermannstraße in Berlin-Neukölln an der Ringbahn mit
Mittenwalde in der Mark Brandenburg und wurde am 26. Mai 1903 bis Schöneicher
Plan verlängert (aus Wikipedia).
Claus erzählte diese Geschichte
aus der sehr persönlichen Sicht eines Lokführers. Auf YouTube ist dieser Film zu sehen. Er
hat dort über 3.000 Likes!
Bei der Sonderveranstaltung am
14.10.2014 zum 25. Jahrestag des Mauerfalls wurde im Kino TONI dieser Film noch
einmal gezeigt. Es war beeindruckend, diesen Film auf der großen Leinwand zu
sehen. Viele der Gäste sprachen uns dann an, wo dieser Film noch zu sehen sei.
Wir werden Claus sehr vermissen.
RaHa

