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Montag, 6. April 2026

Auf zum Bundesfilmfestival in Schrobenhausen: 8. - 10. Mai


Bei der Tour durch die Festivalhierarchie des Bundesverbandes Deutscher Filmautoren BDFA qualifizierten sich auf der OSTINALE in Rostock drei Produktionen unserer Berliner Regisseure für das 14. Kurzfilmfestival Schrobenhausen vom 8. - 10. Mai 2026 im Herzog-Filmtheater. 

Dieses Bundesfilmfestival projiziert ausschließlich fiktionale und experimentelle Werke, sowie Musikvideos. Odysseas und Egzona haben bayrische Wurzeln. 

Das Festivalteam um Marcus Siebler • Sarah Schönacher • 2 Daniels • Katharina Huber und weitere Helfer richtet jährlich einen Höhepunkt unserer Festivalkalender aus. Besucht es mit uns! www.bff-fiction.de

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GLÜHBIRNENJULIENNE
📽️ von Dave Lojek 

🏡 Bei einem privaten Wettstreit meistern zwei Magier knifflige Herausforderungen, um verborgene Fähigkeiten zu demonstrieren. Sie beschwören Tierillusionen, essen Glühbirnen und stehen vor der Wahl zwischen Rivalität und Zärtlichkeit.


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SPEAK • SPRICH 📽️ von Egzona 

Als Mary eines Abends spät nach Hause kommt, kommen verdrängte Erinnerungen an die Strafen ihres Adoptivvaters in ihr hoch: Sie musste nackt um Vergebung beten. 



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MEHR ALS NUR EIN HOBBY
von 🎬 Odysseas Johannes Hlepas 

Musikvideo über zwei Rapper (auf Deutsch und Spanisch)


Mittwoch, 12. August 2020

Online-Mini-UNICA 2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Woche hätten wir in Birmingham die UNICA 2020 feiern sollen, aber Coronavirus hat das unmöglich gemacht. Als kleiner Ersatz hat der UNICA-Komitee eine Überraschungsveranstaltung organisiert. Sie sind zu einem kostenlosen Programm mit Filmen eingeladen, die von unseren Mitgliedsländern ausgewählt wurden. Die Filme werden in der letzten Augustwoche online zu sehen sein. Sie müssen sich nur hier registrieren und bekommen dann Anweisungen für den Zugang zu den Filmen.

Hier ist der Link zur kostenlosen Anmeldung: https://unica-web.one/deutsch/de-filmshow2020/de-show2020-link-req.html  

Viel Vergnügen zuhause!

Freitag, 11. November 2016

Ein weiterer Abgesang

Nachdem nun die „Eule“ nach 40 (!!!) Jahren Lebewohl sagt, kommt eine weitere Hiobsbotschaft hinzu.
Vor mehr als 20 Jahre hatte der Nordberliner Video-Club NVC die Idee, einen Videoclip-Wettbewerb ins Leben zu rufen. Wie formulierte der „Tagesspiegel“ 1999: Um den Wanderpreis "Die goldene Kopftrommel" geht es beim "Ersten Deutschen Videoclip-Wettbewerb". Er wird bereits zum achten Mal vom Nordberliner Videoclub ausgerichtet. Die internationale Veranstaltung unter der Schirmherrschaft der "Union Internationale du Cinema non professionel" richtet sich besonders an junge Autoren und Schulen. 


Der Nordberliner Video-Club veranstaltet seinen 16. Video-Clip-Wettbewerb am 27. Oktober 2007 in Berlin-Frohnau, Staehleweg 46, Festsaal der Hubertusklause.
2007 konnte der Trailer noch stolz behaupten: Ein BDFA-Sonder-Wettbewerb unter dem Patronat der UNICA. Auch das Logo des Verbandes war noch anders.

 
Ende des Jahres 2008 erklärten die „Nordberliner“, dass sie diesen Wettbewerb nicht mehr stemmen können. Doch es fand sich ein Nachfolger: Mit viel Respekt für die kleine Mannschaft, die über viele Jahre den nichtkommerziellen Filmemachern eine Plattform für Videoclips bot, hatte die FiViA im Jahr 2009 die Ausrichtung des Musik-Videoclip-Wettbewerbs in Berlin übernommen.

Die Spielstätte war das Theater am Park (http://www.tap-biesdorf.de/) in Berlin-Biesdorf. 
Auch dieses Haus hat eine spannende Geschichte. 26. Juni 1991: An diesem Tage haben sieben Enthusiasten den gemeinnützigen Verein Theater am Park e. V. gegründet. In Verhandlungen mit der Bundeswehr ist es ihnen gelungen, die Nutzung des Hauses im Frankenholzer Weg 4 als öffentliche Kultureinrichtung vertraglich zu vereinbaren.  Im Januar 1992 gingen die ersten Veranstaltungen über die Bühne. 
Doch zurück zum Clipwettbewerb. Als Festivaldirektor fungierte Dietmar „Diddi“ Schürtz mit der Mannschaft der FiViA Berlin. Und nun der 25. und letzte. Es ist kein Sonderwettbewerb des Bundesverbandes Deutscher Filmautoren e.V. mehr. Auch der Bezirk stellte seine Förderung ein. Wie sagte Diddi: „Die Gewinnung von Sponsoren ist in unserer Stadt, wo es nur so wimmelt von Kulturveranstaltungen aller Art, immer schwieriger geworden und hinzukommt, dass sich der BDFA auch von diesem unserem Sonderwettbewerb verabschiedet hat. Es waren angenehme Stunden, liebevoll gemachte Musik- Videos und immer eine herzliche Atmosphäre.“
Jeder der selbst einen Wettbewerb organisiert hat, weiß wieviel Arbeit im Hintergrund geleistet werden muss. Und ein bisschen Geld muss man nun mal in die Hand nehmen können. Bei dieser nun letzten Veranstaltung haben sich die Macher besonders viel Mühe gegeben. Eine Ausstellung mit alten Kameras, Projektoren, Bildbearbeitungsgeräten etc. wurde aufgebaut. Viele der Teilnehmer standen davor und begannen den Satz mit „Weißt du noch…?“ Begonnen mit dem Normal-8-Format, weiter zu Super-8. Die Betriebsfilmstudios in der DDR filmten auf 16-mm und nutzen die AK oder Pentaflex 16. Eine unverwüstliche Kamera. Später kam aus der damaligen Sowjetunion noch die Krasnogorsk hinzu, naja, manche behaupteten, diese Kamera war aus einem Stück gefeilt. 

Die ersten Anfänge von Video mit Video 2000, welches, obwohl das bessere System, sich nicht gegen das VHS-System durchsetzen konnte. Es war sehr viel Nostalgie dabei.
Heute bieten Kameras eine Bildqualität, die verblüffend ist.
Was gibt es noch zu sagen? Eigentlich nichts. Wieder geht ein Festival „den Bach runter“. Doch - etwas muss gesagt werden. Danke an Diddi, Danke an die Mannschaft, die uns die vielen guten, sehr guten Filme zeigen konnte. Danke an alle Helfer. Es waren angenehme Stunden.

RaHa