Posts mit dem Label WÖFF werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label WÖFF werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 13. Juli 2017

23. Kurzfilmfestival "Ein Fenster zum Osten - Nachbarn bei Freunden"

Genug Werbung wurde ja gemacht. Sowohl in Festival-Focus als auch in anderen Internetplattformen wurde um Einsendungen von Kurzfilmen geworben. Diverse Filmschulen wurden angeschrieben (per Mail natürlich), auch international. Leider hat die nahegelegene Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“ überhaupt nicht reagiert. Schade! Dafür haben aber weitere deutsche Filmschulen uns eine super Auswahl von Filmen zukommen lassen. Dank an die Media School Hamburg und die Filmakademie Baden-Württemberg.

Dann kam ein unerwartetes Problem. Die beiden Hauptstiftungen kürzten drastisch unsere finanziellen Anträge. Somit hatten wir einen großen Fehlbetrag, um das Festival zu finanzieren. Was tun? Was wir kaum für möglich hielten: Diverse Gewerbetreibende und Kleinunternehmen aus Weißensee unterstützten uns finanziell. So kam ein hoher vierstelliger Betrag zusammen und wir konnten loslegen

Veranstalter war natürlich der Bundesverband Deutscher Film-Autoren e.V. und Ausrichter ein Team vom ars cinema berlin e.V., dem Verein Freunde 'Kino TONI' e.V. und das Kino TONI selbst.

Immer wieder erwähnenswert: Das ABACUS Tierpark Hotel, immerhin ein ****-Sterne-Hotel in Berlin, stellte nun schon zum 23. Mal ein Zimmerkontingent zu deutlich abgesenkten Preisen zur Verfügung. Buchen Sie mal in der Hauptstadt ein DZ in der Hochsaison!

Immerhin wurden 164 Filme eingereicht. Leider wurde nicht in jedem Fall das Reglement beachtet, so dass auch Beiträge eingereicht wurden, die deutlich länger als 20 Minuten waren. Auch das Ausfüllen der Filmmeldebogen sollte weiter geübt werden.

Die Auswahlkommission tagte ab Ende Mai mehrere Tage und stellte dann ein Filmprogramm zusammen. 58 Filme kamen in das Wettbewerbsprogramm.

Ein Trailer mit der Danksagung an die Sponsoren, Unterstützer und Förderer stimmte auf das Programm ein. Doch zuvor gab die Tanzwerkstatt „No Limit“ aus Berlin-Weißensee eine Kostprobe ihres Könnens.

Als Schirmherr fungierte Dennis Buchner, Mitglied der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und Vorsitzender der AG City Weißensee. Er sagte u.a. „Dass hier aber seit mehr als zwei Jahrzehnten Menschen aus ganz Europa – manchmal auch darüber hinaus zusammenkommen, miteinander feiern, Gespräche führen und so ein Ort der Begegnung entstanden ist, das ist mindestens genauso wichtig.
Ich wünsche Ihnen ein tolles Festival und hoffe, dass Sie auch Zeit finden, sich Weißensee anzuschauen. Den größten jüdischen Friedhof Europas, einen schönen See mitten in der Stadt und viele nette Geschäfte, Kneipen und Restaurants haben wir zu bieten.“

Für das KFF 2017 wurden 164 Kurzfilme aus 27 Ländern eingereicht, von denen insgesamt 59 Kurzfilme nationaler und internationaler Filmhochschulen und Filmklubs aus 19 Ländern gezeigt wurden.

Wir konnten einen besonderen Gast begrüßen: Dave Watterson, der Präsident der UNICA, war mit seiner Frau angereist. Er ließ es sich nicht nehmen, die Medaille der UNICA am Sonntag dann auch persönlich zu übergeben.


In der Jury waren diesmal Renate Epperlein; Filmwissenschaftlerin (Potsdam), Isabell Wackers, Absolventin der Filmuniversität „Konrad Wolf“ Babelsberg und Mathias J. Blochwitz Chef der M.J.B.-Film- und Fernsehproduktion (Berlin). Alle stellten sich ehrenamtlich zur Verfügung.
Das Freitagprogramm war den Filmschulen vorbehalten. Und für uns auch verblüffend, viele der Studenten waren auch angereist.

Hervorzuheben die Filme „Stranger“ von Jonathan Behr, Hochschule der Medien Kassel, „A painted view“ von Theo Warnier, Art-On-The-Run Filmschool Berlin, „Soukrome lekce“ von Patrik Ulrich, Filmová akademie Miroslava Ondříčka v Písku (FAMO) und „Courage“ von Jean-Luc Julien, Anika-Films. Alle toll gemacht und sehr nachdenkenswert.

Am Samstag waren dann die Filmclubs und unabhängige Autoren an der Reihe. Vom Animations- bis zum 1-Minuten-Film war alles vertreten. Lustige, nachdenkenswerte und auch manchmal sehr berührende Themen wurden sehr gekonnt verfilmt.

Zum Schluss gab es ein Dankeschön an viele Helfer: Angela Jehring – sie hat sich alle Filme angeschaut, um eine kurze Einleitung bei der Ansage zu machen - für die Moderation, Dietmar Schürtz und Armin Andreas – FiViA Berlin – für den „guten Ton“, Pierre Dittner, Filmvorführer im Kino TONI für das Umspielen auf das DCP-Format und die tadelsfreie Projektion der Filme, den Jurorinnen Renate Epperlein und Isabell Wackers, dem Juror Mathias J. Blochwitz, dem Team des Kurzfilmfestival Uschi Wicke, Hannelore Weydig, Ursula Schneiderheinze, Simone Hässelbarth, Beate Müller, Helfried Mahn und ganz besonders bei Torsten Elster für die umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld des Festivals.


Unserer lieben Monika Hašková aus Prag für die Übersetzungen galt auch ein besonderer Dank.

Auch das Catering, organisiert durch das ABACUS Tierpark Hotel, war wieder hervorragend.

Und einen Spezial-Dank an die Tageszeitung „neues deutschland“, welche als Medienpartner drei Anzeigen deutschlandweit geschaltet hatte.

Am Sonntag im wunderschönen ABACUS Tierpark Hotel wurde dann die kurze Siegerehrung vorgenommen.

Lobende Erwähnung der Jury: „Schweigen ist Gold“

„Bester Jugendfilm aus Osteuropa“, ein Geldpreis gestiftet vom ars cinema berlin e.V. bekam Inna Pilikina von Fantasia-Dresden e.V. und der Kunstschule Perm für den Film „Brücke übern Himmel“.

Den Publikumspreis, gestiftet von der weinkiste berlin gmbh für den Film „PURE SÜSSE / SAMA SŁODYCZ“, eine deutsch-polnische Koproduktion, erhielt Dave Lojek.

Der Sonderpreis „Bester Jugendfilm“ ging an Sven Balen aus Kroatien für „Dome, slatki dome / Home, sweet home“. Das Preisgeld wurde vom ars cinema berlin e.V. gestiftet.

Ein weiterer Sonderpreis, diesmal für den „Besten osteuropäischen Film“ ging an Matej Kováč aus der Slowakische Republik, ebenfalls gestiftet vom ars cinema berlin e.V., für den Beitrag „STRANGER“.

Den Sonderpreis der Jury für die beste Regie ging an den Film „Glück ist das Geheimnis der Zufriedenheit“. Autor Dietmar Schürtz.


Die UNICA-Medaille erhielt der Film „Es war einmal“ von Franz Roch aus Österreich.

Den Hauptpreis, ein Wochenende im ABACUS Tierpark Hotel, erhielt Danuše Kubátová, Tschechische Republik, für den witzigen Film „Rozchod / Die Trennung“.

Mit dem obligatorischen Glas Sekt und die guten Wünsche für Gesundheit ging das Festival zu Ende.







Ein Wort noch zum Besuch des Festivals. Viele der Besucher waren nicht mit dem Amateurfilm „verbandelt“. Erstaunlich jedoch, dass von den Berliner Clubs nur eine Handvoll Filmfreunde anwesend waren. Schade eigentlich.


Rainer Hässelbarth
ars cinema berlin e.V.

Samstag, 14. Januar 2017

West-Östliches FilmFestival "Nachbarn bei Freunden"

Aufruf zum 23. West-Östlichen FilmFestival 
"Nachbarn bei Freunden" 
2017




Hier die Eckdaten:

Veranstalter:
Ausrichter:
ars cinema berlin e.V.; Verein Freunde Kino Toni e.V.; Kino TONI

Termin: 30.06.2017 bis 02.07.2017



Teilnahmeberechtigung: 
Unabhängige Filmautoren ohne kommerzielle Absicht u. Filmschulen

Länge des Films: max. 20 Minuten.

Themenschwerpunkt: "Unsere Nachbarn"



15.05.2017 Deadline für die Einreichung der Filme.

30.06.2017 Eröffnung des Festivals und Wettbewerb im Kino TONI, Antonplatz 1, 13086 Berlin,



01.07.2017 Fortsetzung des Wettbewerbs im Kino TONI, Antonplatz 1, 13086 Berlin,

02.07.2017 Nennung der Preisträger im ABACUS Tierpark Hotel, Franz-Mett-Str. 3 - 9,         10319 Berlin



Einreichung der Filme: Ab sofort möglich
Reglement in mehreren Sprachen: Hier



Festivalsprache ist Deutsch 

Das 23."West-Östliche FilmFestival" ist ein internationales Kurzfilmfestival, welches mit seinen Beiträgen aus West-und Osteuropa die Aufmerksamkeit auf Kurzfilme unabhängiger Filmemacher lenkt, eine Plattform für internationale Kontakte unter den unabhängigen Filmemachern Europas schafft und die Verständigung zwischen den Kulturen in Ost- und Westeuropa fördert.

Während der drei Begegnungstage soll die Tendenz des unabhängigen Films in Ost und West seit der politischen Wende bis heute im Mittelpunkt der Diskussionen stehen. Unter welchen Bedingungen werden die Filme “hier und dort” gedreht und welche Möglichkeiten eröffnen sich heute?
Das Medium “Film” eignet sich hervorragend dazu, Menschen jeden Alters und unterschiedlicher sozialer oder nationaler Herkunft zusammenzubringen. Das gemeinsame Diskutieren über den Film fördert Fähigkeiten, die für eine Integration in die Gesellschaft wichtig sind. Dazu zählen neben Kreativität auch Kooperation, Konzentration und Ausdauer. 

 
Filme können online eingereicht werden.

Wir freuen uns über jeden Beitrag.