Sonntag, 20. Oktober 2013

22. Internationale Musik-Videoclip-Wettbewerb


Am 19. Oktober war es wieder soweit. Zum 22. Mal wurde der Internationale Musik-Videoclip-Wettbewerb von der FiViA Berlin ausgerichtet. 31 Filme erreichten die Endrunde und stellte sich einer profunden Jury und dem zahlreichen Besuchern. Beide „Parteien“ waren nicht immer einer Meinung, auch unter den Jurymitgliedern gab es beträchtliche Unterschiede: Zwischen 2 und 5 Punkten bei einem Beitrag war keine Seltenheit. Doch dazu später mehr.

Begehrt waren wieder die Medaillen des Bundesverband Deutscher Film-Autoren e.V.: Gold-, Silber- und Bronzemedaillen. Und das jeweils nur eine. Wohltuend, keine Flut von Preisen und Plätzen. 

Die begehrte Goldmedaille erhielt der Beitrag "du kiffst zu viel". Holger Bode und Marten McFly aus Berlin drehten diesen Clip an 2 Tagen im Januar 2012. Ihr Filmset bestand hauptsächlich aus Pappe und wurde von Sebastian gestaltet. Die Kostüme fertigte Wibi an. 

55 Punkte bei der „Kellenwertung“ von 1 bis 6 war das Ergebnis (60 wäre die Höchstpunktzahl, da die Jury die Möglichkeit hat, die Bewertung in einem zweiten Durchlauf zu verändern).

11 Punkte dahinter, mit 44 Punkten und damit Silbermedaillen-Gewinner wurde „berlin ist ...“ von Sophie Alena Stallegger aus dem schönen Graz/Österreich. Eigentlich eine Hommage an unsere Stadt. Kurz geschnitten, sehr gutes Spiel mit der Schärfe und eine gute Musik rundeten den Clip ab.


Die Bronzemedaille des BDFA ging an den Film „Sleepwalker“ von Matthias Glanznig aus Mödling/Österreich. Erreichte Punktzahl: 43. Und auch noch zu erwähnen. Der Moderator des Abends, Diddi Schürtz erhielt für seinen Beitrag „Dream On“ 42 Punkte. Aber dadurch eben „nur“ den 4. Platz.

Zwei Sonderpreise gab es auch: Sebastian Harrer aus Waldkraiburg für seinen 7-Minutren langen Clip mit dem Titel „Zombie Nation“und Rupert Höller und Bernhard Wenger aus Wien/Österreich mit ihrem Film „SYNCED“.

Eine Bronzemedaille wurde nicht vergeben. 


Wichtig noch zu erwähnen:

Den Publikumspreis erhielt Jürgen Liebenstein aus Landshut für „Push Push“. Er war sogar angereist und konnte den Preis somit persönlich in Empfang nehmen.

Ein überaus illustres Pausenprogramm sorgte für Bewunderung.  Eine junge Artistin, seit 5 Jahren mit dem Hula-Hoop-Reifen beschäftigt, zeigte ihr außergewöhnliches Können.

Die Technik war ausgezeichnet, ein prima Bild und, bei einem Clip-Wettbewerb sehr wichtig, auch die Tonübertragung lies keine Wünsche offen. Perfekter Sound.

Doch ich hatte bei zu vielen Filmbeiträgen meine Probleme: Wenig Filme waren nach der Musik geschnitten, die Bildauswahl auch nicht immer logisch... usw. und so fort. Ich glaube, auch in der Jury war man sich nicht immer einig, denn so gravierende Unterschiede in der Bewertung - von 2 bis 5 - zeugten auch von Interpretationsschwierigkeiten beim Musik-Clip. Und in der Jury waren Top-Leute: Christa Anna-Lisa Schaier, Diplom-Fim- und Fernsehwissenschaftlerin, Christoph Byczkowski, Dave Lojek, Martin Kaiser, Musikredakrteur und Burkhard Schütz, Schauspieler. Allen auch an dieser Stelle ein großes Dankeschön für ihre engagierte Arbeit.
Musikvideos (auch Videoclips, Video-Clips oder Clips) sind Kurzfilme, die ein Musikstück filmisch umsetzen (aus Wikipedia). Dass dieses nicht einfach ist, will ich nicht bestreiten. Doch Ausschnitte aus vorhandenen Filmen dann einfach eine Musik drunterlegen, das funktioniert selten.
Die Ergebnisse können unter FiViA Berlin eingesehen werden.
Es war ein rundrum gelungener Wettbewerb. Ausreichende Pausenzeiten konnten zu Gesprächen und zur gastronomischen Versorgung genutzt werden.

Dank an alle, die sich um dieses Filmfestival verdient gemacht haben.

 RaHa

Dienstag, 15. Oktober 2013

PARADISE BEACH - jetzt für Dave abstimmen!

Liebe Filmfreunde

Bitte stimmt hier online ab für meinen kurzen Strandfilm!  

PARADIESSTRAND

 


Ich wäre euch sehr verbunden, wenn ihr das online weitergebt!

Euer Dave 

Freitag, 11. Oktober 2013

Kleine „Family“ mit großer Wirkung

Family 13 diesmal in Polen

Die Teilnehmer
Nach einer vierjährigen Pause traf sich wieder einmal die „Family-Gemeinde“ vom 02. bis 06. Oktober zu gemeinsamen Filmerlebnissen in dem kleinen Kurort Kudowa-Zdrój im niederschlesischen Polen. Kudowa ist eines der ältesten Heilbäder Niederschlesien. Es liegt am Fuße des Heuscheuergebirges in einem nach Süden geöffneten Tal, nahe an der tschechischen Grenze
Der Dresdner „Family-Vater“ Rolf Birn, Mitglied bei den Videofilmern Senftenberg, hatte – wie bisher – alles gut und rechtzeitig vorbereitet: eine preiswerte Unterkunft mit sehr üppiger und schmackhafter Halbpension und lohnenswerte Ziele in der Stadt und Umgebung. 
Das Thema in diesem Jahr hieß „Buntes“. So wandelten, filmten und fotografierten wir im herrlichen, wenn auch etwas kühlen, aber sonnigen Kurpark.
Hier war besonderer Anziehungspunkt einmal der „Musikgarten“, gewidmet dem Begründer der Polnischen Nationaloper und in dem seit 1962 jährlich das Moniuszko-Festival stattfindet. Und zum anderen hatten viele einen Riesenspaß auf dem bunten, vielseitigen und sehr zum Benutzen animierenden Spielplatz.
Einige besuchten das umfangreiche und bemerkenswerte Spielzeugmuseum. 
Der Höhepunkt war die Besichtigung der ältesten und noch erhalten gebliebenen Papiermühle Polens in Duszniki Zdrój (Bad Reinerz) Die alte Papiermühle wurde 1562 von dem aus Sachsen stammenden Papiermacher Nikolaus Kretschmer übernommen und 1605 nach einer Überschwemmung neu errichtet. Nach einer sehr informativen Führung durch die Geschichte und Technik des Papierherstellens im Museum, konnten alle selbst ihr weißes und farbiges Büttenpapier schöpfen. 
Ein weiterer Besuch galt dem Mariensanktuarium im Wambierzyce (Albendorf). Mit der schönen Basilika und den zahlreichen Kalvarienkapellen – es gibt 79 Stationen - und beweglicher Krippe wird es auch „Schlesisches Jerusalem“ genannt. Seit dem 13. Jahrhundert zieht eine kleine, in Lindenholz geschnitzte Figur der Gottesmutter Maria mit dem Jesuskind zahlreiche Pilger und Reisegruppen an.
 
Das Ziel am Sonnabend waren die „Osówka“ (Säuferhöhen), eines von sieben unterirdischen Komplexen. Hier im Eulengebirge begann 1943 das Bauvorhaben „Riese“. Die Arbeiten für die gewaltigen Räume wurden überwiegend von Kriegsgefangenen, Zwangsarbeitern und KZ-Häftlingen ausgeführt. Am Höhepunkt der Bauarbeiten waren 30.000 Menschen und über 50 verschiedene Firmen beschäftigt.
 
Polanica-Zdrój
Weitere Stationen waren u. a. der Kurort Polanica-Zdrój (Bad Altheide), wo gerade ein Folklorefest stattfand und für einen unserer Teilnehmer sogar eine Reise in die früheste eigene Kindheit, wo man in der Wohnung seiner Geburt auf ein nettes, gastfreundliches Ehepaar traf.
 
Traditionsgemäß wurde ein Teil des Gefilmten gleich bearbeitet bzw. Teile des Rohmaterials am letzten Abend vorgeführt und musikalisch ergänzt mit lustigen Liedern zur Ukele.
Abends sahen und besprachen wir im Rückblick Werke von 2008 und erfreuten uns an den Filmen von Amateuren und Profis.
Rolf Birn referierte über Trick- und Animationsfilm - "anima" sei Dank - mit Beispielen seiner Jugendlichen und bot eine Kombination Real-Trickfilm an. 

Nur schade, dass zu viele Filmfreunde – z. T. auch kurzfristig – abgesagt hatten. Doch ich denke, dass wir 15 langjährige Mitmacher sehr beeindruckt waren vom Erlebten und Gesehenen.

Wir bedanken uns deshalb auf diesem Wege noch einmal für die Mühen von Rolf und auch bei Wolfgang Becker vom ars cinema berlin e.V., der bei den Vorbereitungen Unterstützer war und auch die Fotos beisteuerte.
Wir freuen uns schon auf das Treffen im nächsten Jahr.

Uschi Wicke
ars cinema berlin

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Humor v amatérském filmu (HAF) - Humor im Film

Immerhin, zum 45. Male, 04. bis 05.10.2013, fand in Tanvald/Tschechische Republik der Hauptwettbewerb "Humor im Amateurfilm" statt. Tanvald, im Kreis Jablonec nad Nisou / Gablonz an der Neiße liegt im schönen Isergebirge / tschechisch Jizerské hory. Das bekannte Wintersportzentrum Harrachov liegt etwa 15 Kilometer nordöstlich von Tanvald. Gut, jetzt wurden keine Meisterschaften im Skispringen ausgetragen, jedoch unser Landesverband Berlin/Brandenburg konnte Dank der Senftenberger Videofilmer meisterliche Preise für die Beiträge erhalten.
32 Filme fanden den Weg in das Hauptprogramm und das sind die Preisträger (Kategorienwettbewerb):
 
Minutenfilm

1. Preis: "Frohes Fest!" - Dietrich Frank, Hennig Manfred
 Dieser Film gewann ja bekanntlich auch bei der letzten UNICA und wurde so "Minuten-Film-Weltmeister"
2. Preis: "Fén / Fan" von Ján Kuska aus Luboš Trizna/Slowakei
3. Preis: "Vánoční přání / Weihnachtswünsche" von Milan Haškovec

In der Kategorie "Parodie na reklamu / Parodien auf Werbung" erhielten den 1. Preis mit dem Film: 

"Servis na míru" Wolfgang Biller und Frank Dietrich.

Dazu selbstverständlich auch von mir ganz herzliche Glückwünsche.

Womit wieder einmal bewiesen werden konnte, dass die Senftenberger wahre Meister bei der Kurzfilmherstellung sind.

Wer eine Übersicht aller Preisträger sehen möchte, sollte die Seite Tanvald Humor im Film aufrufen. Diese ist jedoch nur in Tschechisch.







RaHa