Dienstag, 4. November 2025

Ergebnisse auf dem Landesfilmfestival Berlin / Brandenburg 2025

1. November 2025 im Kino Toni

Wir sind gekommen, um zu bleiben, so könnte man das Ereignis Landesfilmfestival Berlin / Brandenburg bezeichnen.

Sehr viele Besucher füllten die Sitzplätze des Kinos Toni. Lag es an der neuen Werbung zum Festival über Instagram und Facebook, gestaltet von Egzona Fetahaj und Dave Lojek

Oder waren es die einladenden Worte des Organisators Dietmar Schürtz (Diddi)? Durch seine Organisation gemeinsam mit dem Berliner Filmclub Reinickendorf wurde die Veranstaltung wertvoll, gern zu kommen und auch bis zum Schluss zu bleiben.

Danke dem Filmclub Reinickendorf und dessen Helfern. Ein besonderer Dank an die beiden Techniker, Rainer Heinze und Rolf Baumeister für die hervorragende Vorführung der Filme.

17 sehr interessante Arbeiten flimmerten über die Leinwand und wurden von den vielen Besuchern oft anerkennend mit viel Applaus gewürdigt. Charmant wurden die Filme von zwei Moderatorinnen Ulrike und Nikola Engemann angesagt und mit einer kurzen Inhaltsangabe dem Zuschauer nahegebracht. 

Moderatorinnen mit Verbandspräsident Dave Lojek - Foto © Klaus Schlemmel

Auch im gut und übersichtlich gestalteten Programmheft mit Zeitplan von Sigrid Tzschichhold konnte man den Ablauf des Tages nachverfolgen. Für das eingefügte Grußwort vom Schirmherrn der Veranstaltung Dennis Buchner (Vizepräsident des Berliner Abgeordnetenhauses und Vorsitzender des Vereins der Freunde des Kino Toni) und seine mutmachenden Worte zum Amateurfilm und deren kreatives Schaffen möchten wir uns aufrichtig bedanken. Da er selbst nicht anwesend sein konnte, gab es die Grußbotschaft auch auf der großen Leinwand.

Foto © Klaus Schlemmel

Die Jury, diesmal bestehend aus drei Jurorinnen Renate Korte, Karoline Griebner, Josefine Labs und dem Juryleiter Adalbert Becker, hatte es nicht immer einfach, die gezeigten Werke zu bewerten. Gerade im fiktionalen Film gingen die Meinungen und Bewertungen nicht immer konform.
Dennoch fanden sie einen gemeinsamen Nenner. Jeder Film wurde mit viel Verständnis analysiert und bewertet. Es gab hilfreiche Tipps zur Kameraführung, Licht und Tongestaltung.

Die Besucher und Autoren waren mit den Ergebnissen der Jury oft auf einer Wellenlänge, Das spricht also für eine sehr gute Arbeit der Jury. Auch die Jurymitglieder bedankten sich bei den Regisseuren für die anspruchsvollen Streifen, die es zu bewerten gab. Das machte richtig Spaß. 

Dave & Manfred - Foto © Klaus Schlemmel

Die Jury vergab einen ersten Preis an den Dokumentarfilm von Manfred Hennig „Der Schlossherr von Lilllliput“. Dazu wurde der Film auch von den Zuschauern als bester Film der Veranstaltung bewertet.
Einen zweiten Preis für seine Dokumentation „Zwischen Atlantik und Sahara“ erhielt Karl-Heinz Rost (auch Beste Kamera). Auch Dietmar Schürtz bekam einen zweiten Preis für die Doku „Bis ans Ende der Welt“ und den Drehbuchpreis.

 Einen zweiten Preis in der Kategorie fiktionaler Film erreichte Egzona Fatahaj für ihren Film „Speak“, sowie den Regiepreis. 

Glühbirnenjulienne“ von Dave Lojek (Bester Spielfilm) und „Mehr als nur ein Hobby“ von Odysseas Johannes Hlepas (Beste Montage) konnten ebenfalls je einen zweiten Platz belegen.

Insgesamt gab es 6 Teilnehmerurkunden, 5 Dritte Preise, 5 Zweite Preise und einen Ersten Preis.

Foto © Klaus Schlemmel

Eine Veranstaltung wie das Landesfilmfestival Berlin / Brandenburg im Kino Toni lässt sich natürlich nur mit gewonnen Sponsoren durchführen.

Wir bedanken uns bei der  Berliner Sparkasse, dem Verein der Freunde des Kino Toni e.V., dem Restaurant PLATON und der Weinkiste Berlin.
Für die gute Zusammenarbeit mit dem Kino Toni unter der Leitung von Iris Praefke möchten wir uns erkenntlich zeigen. 

Ein erfolgreicher Tag, der durch die Ausrichter Dietmar Schürtz und dem Film Club Reinickendorf gut organisiert wirkte.

Ein abschließender Sektempfang im Kino Toni gab nochmal allen Teilnehmern die Gelegenheit, zu kommunizieren und sich auszutauschen. Sogar zwei Filmjournalisten besuchten das älteste Kurzfilmfestival Berlins.

Foto © Klaus Schlemmel

Viele sehen sich erst wieder zu einem oder anderen Filmfestivals des BDFA.

 

Dietmar "Diddi" Schürtz




Sonntag, 26. Oktober 2025

Landesfilmfestival 2025

 Nur noch wenige Tage, dann geht es los! 

Wir haben nun auch einen Kanal für die jüngere Zielgruppe, die alles nur noch konsumiert auf https://www.instagram.com/landesfilmfestival/

📽️ Wir präsentieren regionale Regiearbeiten. Auf großer Leinwand im Kino Toni feiern wir am 1. November ab 10 Uhr in mehreren Programmblöcken alle Weißensee-Premieren, würdigen die Talente mit öffentlichen Jurybesprechungen, verdienten Festivalpreisen. Auch das Publikum darf für einen Favoriten abstimmen. 🥇

🌟 Erstlingswerke laufen neben Arbeiten hochdekorierter Veteranen.  Dietmar Schürtz, Egzona, Klaus Schlemmel, Manfred Ulbert, Dr. Sigrid Tzschichhold, 2x Odysseas Johannes Hlepas, Andreas Wieland, Christoph Byczkowski, Jürgen Brockhausen, Florian Jankowsky, Manfred Hennig, Inga Winterfeldt, Dr. Frank Dietrich, Karl-Heinz Rost, Dave Lojek 🍿 

🎞️ Besonderheiten unserer Veranstaltung sind neben der großen stilistischen und inhaltlichen Bandbreite der Kinofilme die Nahbarkeit der Produzenten und das herzliche Miteinander im Saal und den Pausen. 

🌞 Dank ehrenamtlicher Arbeit seit vielen Dekaden und freundlicher Sponsoren verzaubert uns das Team um Festivaldirektor Dietmar "Diddi" Schürtz jeden Herbst mit erstaunlichen Perspektiven, spannenden Geschichten und so mancher Überraschung. 

🎭 Ein hervorragendes Kinoteam betreut Projektion und Beköstigung der Gäste. Bei freiem Eintritt steht das Kino allen Altersgruppen offen. Das Landesfilmfestival ist das älteste Kurzfilmfest Berlins, vereint technischen Wandel mit Stabilität.

🐉 Der Bundesverband Deutscher Film-Autoren e.V. bündelt die Aktivitäten seiner Mitglieder und Filmclubs schon seit fast 100 Jahren und freut sich über neue Talente in allen Landesverbänden.

🍿 Viele der Wettbewerbsprojekte treten ihre Reise durch eine Kette weiterer Veranstaltungen an. Außergewöhnlich hochwertige Werke können 2026 von der Ostinale über die Bundesfilmfestivals zu den Deutschen Filmfestspielen gelangen und womöglich eine Delegation auf die UNICA (Weltfilmkongress) erhaschen.

🌟 Landesverbandspräsident Dave Lojek zählt auf Filmfestivals im 21. Jahrhundert mit über 2107 Einladungen zu eigenen Premieren plus bisher gewonnenen 254 Preisen seiner Distributionen zu den meistgespielten Kinofilmregisseuren der Welt.


 
GLÜHBIRNENJULIENNE 📽️ JULIENNE D'AMPOULES von Dave Lojek
 
Bei einem privaten Wettstreit meistern zwei Magier knifflige Herausforderungen, um verborgene Fähigkeiten zu demonstrieren. Sie beschwören Tierillusionen, essen Glühbirnen und stehen vor der Wahl zwischen Feindschaft und Freundschaft.
 
 
+ + +
 
 
SPEAK 📽️ SPRICH! von Egzona Fetahaj
 
Als Mary eines Abends spät nach Hause kommt, kommen verdrängte Erinnerungen an die Strafen ihres Adoptivvaters in ihr hoch: Sie musste nackt um Vergebung beten. Überwältigt erzählt sie ihrer Freundin zum ersten Mal davon - aber findet sie auch den Mut, ihre Eltern damit zu konfrontieren? 
 
+ + + 
 
Weitere Titel im Programm
 

 

Montag, 13. Oktober 2025

"Armstark, die Wunder und ich" ein Film von Andreas Wieland

 Unser BDFA-Mitglied Andreas Wieland informiert:



„Armstark, die Wunder und ich“

Der  Interviewfilm mit Winfried Maier beleuchtet das Leben dieses Mannes, 

ausgehend von seiner Kriegskindheit im Berlin, Ende der 30er, Anfang der 40er, bis hin zu seiner Freundschaft mit dem Weltstar Louis Armstrong.

Maiers Vater starb früh. Allein mit Mutter und Bruder durchlebte er Kindheit und Jugend im Berliner Lützowkiez und lernte Ende der 50er Jahre Armstrong kennen.

Die Aufbaujahre in den 50ern finden ihre Erwähnung und auch die DDR-Tournee von Armstrong.


Ergänzt wird "Armstark" durch seltene private Film- und Tonaufnahmen aus Maiers Archiv. Vielen ist der „Club 18“ noch ein Begriff. “Winni“ Maier produzierte für den RIAS mit dem Moderator John Hendrik viele dieser Sendungen und fungierte dabei als versierter Jazz Experte.

Für den Film hat Jürgen Hahn, der bekannte Berliner Jazz-Trompeter, mit Matthias Grabisch, Peter Dams, der Berlin Hot Jazz Band und Richard Roblees "Very little Bigband" einen Soundtrack eingespielt.

Eine Version des Films liegt dem „Louis Armstrong House Museum" in New York vor.


Der Film ist am 18.Oktober 2025 um 16:30 Uhr im Stadtteilzentrum Schöneberg-Süd, Hauptstraße 121a in 10827 Berlin zu sehen.


Den Trailer sehen Sie hier:


https://youtu.be/MFCAzKyM0xU?si=jbxu281gVbIq1WVK



Mittwoch, 8. Oktober 2025

DAFF 2025 Ergebnisse aus BB-Sicht

83. Deutsche Filmfestspiele des BDFA in Harsefeld vom 02. bis 05.Oktober 2025



           Foto: Hans-Werner Kreidner


Wir, der Landesverband Berlin / Brandenburg, hatten gleich 7 Produktionen im Programm, 

drei Dokumentarfilme und vier Minutenfilme. 

Voller Spannung sind wir, Dietmar Schürtz, Sigrid Tzschichhold, Uschi Wicke, Hanni Weydig, Inga Winterfeld von Berlin und Manfred Hennig, Michael Franke und Frank Dietrich von Senftenberg angereist. Was wird uns in Harsefeld erwarten? 

Auf jeden Fall sind wir von einem besonderen Team des BDFA unter der Leitung von Rainer Drews und dem Hotel - Kino Meyer freundlich empfangen worden. 

Der Präsident des BDFA Marcus Siebler hat die Festspiele würdevoll eröffnet. 

Die Filmprogramme waren von höchster Qualität und einer breiten, beeindruckenden filmischen Schaffenskraft. Wir sahen Geschichten über Iris, die an den Rollstuhl gefesselt ist, 

wir begleiteten Lilly auf ihrem Weg zur Selbstbestimmung in der Liebe. Wir entdeckten geheimnisvolle Plätze in der Natur und andere Welten und nicht zuletzt eine historische Brikettfabrik namens Louise. 

Wir hatten die Gelegenheit, mit vielen Filmschaffenden des BDFA ins Gespräch zu kommen, über Filme zu reden und was uns wichtig erschien, wie können wir den BDFA weiter am Leben erhalten? Wo sonst haben wir „Hobbyfilmer“ eine Chance, unsere Filme zu zeigen? 

Immerhin war in Harsefeld das Kino täglich voll besetzt mit Filminteressenten. 

Die Jury machte eine sehr gute Arbeit, interessiert, kompetent und aussagekräftig. 
Dafür ein großes „Dankeschön“. 

Zum Schluss haben wir es gerockt. Voller Freude und Stolz konnten wir unter anderen die höchste Auszeichnung, den Obelisken mit nach Hause nehmen. Das heißt, 

Manfred Hennig mit seinem Film 
       "Glück auf, Louise" 

und Dietmar Schürtz mit seinem Film 
    „Wenn die Liebe stärker ist…“ 

      Herzlichen Glückwunsch! 

Auch beim Minutenwettbewerb hatte der Film "Angeklagt" von Manfred Hennig vom Publikum die meisten Stimmen erhalten und war somit der Sieger. 

Das ist ein großer Erfolg für die Region Berlin/Brandenburg. 

Freuen wir uns weiter auf das nächste Festival, das Landesfilmfestival am 1.November 2025 im KINO TONI.

Diddi

Mittwoch, 24. September 2025

Weißenseer Kultursommer 2025

Im Rahmen des Weißenseer Kultursommers 2025 zeigten wir ein weiteres Best Off KurzFilmFestival »Ein Fenster zum Osten – Nachbarn bei Freunden«

Über 50 Gäste waren im schönen Kino Toni anwesend.

Gezeigt wurde eine Auswahl von Sieger-Filmen des KurzFilmFestivals "Ein Fenster zum Osten - Nachbarn bei Freunden", das mehr als 20 Jahre, zuerst in der WABE und dann im Kino Toni stattfand. 

Im Zentrum standen damals Filme aus Mittel- und Osteuropa.
Dieses international beachtete Festival hatte sich ausschließlich des nichtkommerziellen Films gewidmet.

Veranstalter: Bundesverband Deutscher Film-Autoren e.V.

 
Ausrichter: Verein der Freunde des Kino Toni e.V.

Die Begrüßung erfolgte durch Dennis Buchner, Vizepräsident des Berliner Abgeordnetenhauses und 1. Vorsitzender des Vereins der Freunde des Kino Toni e.V.

Gesprächspartnerin war Frau Monika Tharann, langjährige Geschäftsführerin der Stiftung West-Östliche Begegnungen.

Die Moderation übernahm Angela Jehring

Im Anschluss gab es noch einen kleinen Sektempfang. Bei guten Gesprächen wurde der Filmabend mit der Bitte, eine Weitere zu veranstalten, beendet.