Montag, 20. November 2023

KURZFILMTAG im Kino Toni

Am 21.12.2023 findet der KURZFILMTAG zum 12. Mal statt. Die AG Kurzfilm ruft daher ganz Deutschland wieder dazu auf, Veranstaltungen für Ende Dezember zu planen.

Dann nämlich flackern in der ganzen Republik kurze Filme über Kino- und improvisierte Leinwände, sowohl drinnen im gemütlichen, dunklen Saal als auch draußen an der frischen Luft. Der KURZFILMTAG ruft alle Interessierten dazu auf, im Zeitraum vom 15.-21. Dezember eine oder mehrere Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. Im letzten Jahr wurden ganze 569 Veranstaltungen angemeldet, womit der KURZFILMTAG einen neuen Veranstaltungsrekord verzeichnen konnte.

Der Verein der Freunde des ´Kino Toni´ e.V. zeigt ein Kurzfilmprogramm aus der Festivalreihe  "Ein Fenster zum Osten - Nachbarn bei Freunden". Am Antonplatz in Berlin-Weißensee!

Veranstalter: Bundesverband Deutscher Film-Autoren e.V.,
Ausrichter: Verein der Freunde des ´Kino Toni

Filmprogramm:

Titel Autor Land Zeit
Das sprichwörtliche Glück Dave Lojek Deutschland 05:00 Min.
Vaccam Jaroslav Nykl Tschechien 12:00 Min.
Schweigen ist Gold Perspektiva Russische Föderation 02:00 Min.
Der Schlüssel Eduard Pech Tschechien 01:00 Min.
Mai Maria Reinup Estland 15:00 Min.
Wir müssen laut schreien ars cinema berlin Deutschland 14:00 Min.
Sama Olga Špátová Tschechien 15:00 Min.
Heiße Schokolade Fantasia Dresden Deutschland 01:19 Min.
Joga auf Slowakisch Jan Kuska Slowakei 01:00 Min.
Glühbirne Hedvika Jaroslav Nykl Tschechien 06:00 Min.

Beginn: 18:00 Uhr. Eintritt frei.


 

 

 

 

Trailer KFT 2023 Kino Toni


 

Dienstag, 7. November 2023

Bericht: Landesfilmfestival Berlin / Brandenburg 2023

Zum Höhepunkt des Landesverbandes trafen sich etwa 60 Filmautoren und Zuschauer am ersten Samstag im November im bewährten Kino Toni. Auf 16 Filme im Wettbewerb – Doku, Fiktion, Natur- und Reisefilm – machte traditionsgemäß Angela Jehring mit ihrer Ansage neugierig.

Sehr berührt hat mich gleich der erste Beitrag über vier Orte des Mahnens im Baltikum und die Hintergründe mit Grausamkeiten.

Informativ und unterhaltsam waren auch die nächsten Filme. Die vielen ehrlichen Antworten auf die Frage: „Wer passt auf dich auf?“ regten zum Nachdenken an. Schüler ließen sich vom Geist des Namenspaten ihrer Schule, Rouanet – dem ehemaligen französischen Soldaten in der Potsdamer Garde und späteren Senator und Stadtkämmerer sowie Retter der Stadt 1813 im Napoleonischen Krieg – zu allerlei Begegnungen inspirieren. Es folgte ein sehr gelungener kurzer Film, der mit viel Symbolik die Tragik und Geschichte der Berliner Mauer zeigte. Wir erfuhren die Verwandlung vom Saulus zum Paulus und folgten sehr anschaulich seinen Spuren bis nach Rom. Des weiteren war ein Pärchen zu erleben, das auf unterschiedliche Art und Weise ein gekochtes Ei isst und letztlich mit Augenzwinkern zueinander findet.

Interessant fand ich den Ursprung des Puppenspiels und Kaspers als Kampf gegen Tod und Teufel und seine unterschiedlichen Arten im Gespräch mit dem Direktor des Museums in Bad Liebenwerda. Einblicke bekam ich in das 50-jährige Schaffen des Berliner Fotografen Fred Baumgart, der nicht nur in seinem Kiez bekannt ist. Er fotografierte Politiker und Künstler und ist seit 10 Jahren Mitglied eines Arbeitskreises Aktfotografie. Unterhaltsam war der Rückblick eines Filmamateurs auf seine Entwicklung, der auch eigene Erinnerungen weckte. Schöne Bilder mit treffenden Kommentaren vermittelten Filme über Grönland und das südliche Afrika.Juryleiter Dr. Frank Dietrich ernannte die Diskussion zu einer Aufklärungsrunde durch geschulte Filmeschauer, die manche Dinge anders oder auch viel mehr sehen. Und so war es auch. Renate Korte, Adalbert Becker und Dennis Gerecke brachten mir bei einigen Filmen Licht ins Dunkle. Sie lobten Handwerk, Dramaturgie, Schauspiel, gaben aber auch Hinweise, was Filmlänge und Inhalt betraf, um nächste Vorhaben zu verbessern.

Ein herzliches Dankeschön den Jurymitgliedern, den Organisatoren Filmclub Reinickendorf und Dietmar Schürtz, dem Verein Freunde des Kino Toni e.V. für seine finanzielle Unterstützung sowie den Helfern und Mitarbeitern des Kinos.

Die Ergebnisse sind auf der Internetseite des Landesverbandes zu sehen.

Mit zwei Trailern wurde auf die nächsten Veranstaltungen aufmerksam gemacht:
12. Januar 2024 in Berlin im Theater am Park: Multimediashow über Grönland
20. April 2024 in Senftenberg: 31. Deutscher Minutenwettbewerb mit Best of OSTINALE 2023.


Uschi Wicke









Montag, 30. Oktober 2023

Erfolgreiche "Traumwelten"

              HAF 2023 - Festival „Humor im Amateurfilm“ in Tanvald (Tschechische Republik)



Große Freude bei Jutta & Frank Dietrich, die mit ihren "Traumwelten" in Tschechien erfolgreich waren.

Es war bereits das 54. HAF-Festival „Humor im Amateurfilm“ am 21. Oktober 2023 in der kleinen Stadt Tanvald im tschechischen Isergebirge. 

Die Videofilmer Senftenberg sind hier schon seit vielen Jahren gern gesehen. Schon vor der politischen Wende gab es freundschaftliche Verbindungen. 

Entsprechend herzlich war die Begrüßung, als sechs unserer Klubmitglieder im Foyer des schönen Kinos der Stadt eintrafen. 
Im Gepäck hatten wir drei Kurzfilme: "Abnehmen" von Wolfgang Jahn, "Traumwelten" von Frank Dietrich und "Falsch abgebogen" von Manfred Hennig.     
Die Filmschau gliederte sich in drei Kategorien: Humorfilme (bis 20 Minuten), Parodien auf Werbung und Ein-Minuten-Filme. 

Großer Gewinner war Jaroslav Nykl, der zwei Animationsfilme ins Rennen schickte. Beide Filme zeigten sein beeindruckendes Können und begeisterten Jury und Publikum gleichermaßen.
Auch wir Senftenberger Videofilmer hatten Erfolg und feierten einen 3. Preis in der Kategorie Parodie auf Werbung. Frank Dietrich fand in seinem Film „Traumwelten“ die richtigen tschechischen Vokabeln. Ein gemütlicher Abend bei gutem Essen und schmackhaften Kaltgetränken rundete den Wochenendausflug perfekt ab.
Manfred Hennig

Freitag, 29. September 2023

Einminutenfilme erfolgreich auf der UNICA 2023


Die UNICA im italienischen Comacchio ist zu Ende gegangen und die einzigste Medaille für Deutschland holte ein Filmer unseres Landesverbandes Berlin/Brandenburg.




























Bronze für „wauwau“ von Manfred Hennig

Videofilmer Senftenberg




Die Konkurrenz beim World Minute Movie Cup war stark, umso erfreulicher diese Medaille.

Erst im Halbfinale musste sich „wauwau“ dem späteren Siegerfilm geschlagen geben.


Auch Florian Jankowsky aus Friedland mit „Ein Wunsch frei“ war unter den 16 Finalisten und erntete viel Applaus und Anerkennung von den zahlreichen Zuschauern.





















Weitere Berichte sind in der nächsten Ausgabe von „film&video“.