nicht verabschiedet werden!
Darum jauchzet, frohlocket!
Hier geht nicht ein Filmfestival unter, sondern es ist dankbar an 40 fröhliche und satirische Wochenenden zu denken, die für besonders angenehme Tage unseres Lebens gesorgt haben.
An erster Stelle Dank an Sigrid und Hans-Werner Tzschichhold, die seit 1966, später mit den Machern der FiViA und Ralf Köthnig an der Spitze in Berlin, sich der Ausrichtung des Wettbewerbes und der Beschleunigung der Filmemacher für bessere Filme gewidmet haben. Es wäre heute nicht so, wie es ist, wenn es damals nicht so gemacht worden wäre.
Das Außergewöhnliche dieses Festivals war nicht nur der gemeinsame Spaß der Macher und deren Gäste beim Filmeschauen und beim traditionellen Fasching. Schließlich durchlebten wir vor allem bis 1989 eine spannende künstlerisch-politische Atmosphäre, die da hieß: Ist das noch Spaß oder schon ein Angriff auf die Beschlüsse der Partei?
Nicht jeder humorvolle Film war gelungen. Hans-Werner Tzschichhold sorgte dafür, dass mit der von ihm schlussendlich verkündeten Juryentscheidung keiner der Autoren beleidigt sein konnte und gern wieder zur Kamera griff. Seine launige Rede war immer ein Kunstwerk für sich.
Es denke keiner, dass wir nicht im Sinne der Eule weiterhin fröhliche Filme machen!








